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Swinging Prien begeistert musikhungriges Publikum

Die mobile Marching Band sorgte für Stimmung bei den Straßenumzügen um 14 Uhr und 17 Uhr.

Jubiläumsausgabe: Mitreißende Musik, super Stimmung und „volles Haus“ an fünf Spielstätten beim 20-jährigen Jubiläum von „Swinging Prien“.

Traumwetter stieß das 20-jährige Jubiläum von „Swinging Prien“ auf sehr große Resonanz. Die von der Prien Marketing GmbH (PriMa) organisierte Großveranstaltung präsentierte von Freitag, 1. Juli bis Sonntag, 3. Juli 2022 ein abwechslungsreiches Programm an allen Ecken im Ortskern. Rund 25 verschiedene Gruppen brachten unterschiedliche Stile und Genres auf die Bühnen.

Eröffnet wurde Swinging Prien am Freitagabend, 1. Juli 2022 mit der Rhythm ’n’ Blues-Band Blues4Use, die, wie auch in den Vorjahren, das Auftaktkonzert übernahm. Der stets wachsende Publikumszuspruch ließ eine illustre Schar aus ein paar hundert Besucher:innen in den Chiemsee Saal strömen. Die sieben Musiker der Priener Traditionsband boten bekannte und weniger bekannte Songs aus dem unendlichen Fundus der Rhythm’n’Blues-Musik der vergangenen 100 Jahre. Nach ein paar Einführungssongs stand der Großteil der Gäste vor der Bühne auf der Tanzfläche. Nach drei Stunden endete das legendäre Eröffnungskonzert mit einer lautstark geforderten Zugabe des begeisterten Publikums. Neben dem musikalischen Genuss konnten sich die Gäste beim Foodtruck „Mahlanders“, dem Crêpestand der Familie Bodler und einer Bar im Foyer bedienen. Am Samstag läutete der energiegeladene Auftritt der Tanzschule Wangler am Marktplatz den zweiten Veranstaltungstag auf der Bühne eins am Marktplatz ein. Nach einer kurzen Eröffnungsrede des Ersten Bürgermeisters der Marktgemeinde Prien Andreas Friedrich und der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner stand der Straßenumzug der Band „Brass2Go“ auf dem Programm. Die sieben rot- gekleideten Männer marschierten mit lautstarker Musik durch die Straßen von Prien – gefolgt von einer großen Traube an Besucher:innen. Mitreißend ging es anschließend mit den Bands „Alpen Groove BigBand“, „Ozzy & The Assbrothers“ und „Tscheky & the blues Kings“ weiter. Für den krönenden Abschluss auf Bühne eins sorgte die Wasserburger Band „Mollytown“, die mit mehreren Zugaben die Besucher zum Tanzen brachte. Über viele Stunden, bis in den späten Abend, steppte auch auf und vor vier weiteren Bühnen der Bär. In der Bahnhofstraße sorgten die Auftritte – darunter die Tanzschule Ziegler, „Quick & Dirty“, „Isar-Dixie-Strompers“, „CreamCake“ und das „Philipp Stauber Quartett“ – für ausgelassene Festivalstimmung. Auf der Bühne drei im Kurpark entfaltete sich eine breite Palette an Musik mit „JEZZDA“, „Soulfood“, und dem „Michael Alf Trio“. Der Abend endete mit dem „Martin Schmitt Trio“, das die Zuhörer:innen mit seinen Kabaretteinlagen zu den selbstkomponierten Klavierstücken zum Lachen brachte. Bereits ab 14 Uhr eroberten die kleinsten Festivalbesucher:innen den Wendelsteinparkplatz – das Piraten Pub bot ein spannendes Bühnen- und Mitmachprogramm für Groß und Klein. Neben einer Hüpfburg, einem Karussell, Kinderschminken und verschiedenen Aktionen im Bauwagen sorgte hier vor allem „Raketen Erna“ für Begeisterung beim jungen Publikum. Anschließend ging es quer durch die Musikrichtungen: Angefangen mit HipHop von der Band „K-STE“ über Irish Folk gespielt von „Gemstone“ und Rock´n´Roll von „Fred & Rose“ bis hin zu bayerischem Rock von „Heischneida“. Abschließend war hier ein beindruckende Feuer-Show zu sehen. Gegen Abend wurde ebenfalls die Bühne fünf vor dem Café Nova bespielt - die „SwingINN BigBand Rosenheim und Combo“ zog hier alle Register ihres Könnens. Begleitend zu dem bunten Musikcocktail aus Jazz, Blues, Swing, Pop und Rock boten diverse Foodtrucks und regionale Gastronomiestände überall im Ort feinste Getränke und vielfältige Gerichte an. Bis in die späten Abendstunden versammelten sich lange Schlangen an den Essens- und Getränkeständen. Bei der Jubiläumsausgabe von „Swinging Prien“ konnte man deutlich spüren, dass sowohl Bands als auch Publikum auf Feierlaune eingestellt waren – die vielen tausenden Besucher gingen alle tanzend, singend und klatschend mit. Mit einer ökumenischen Andacht, einem musikalischen Frühschoppen mit der Band „Funky Reflection“ und dem Priener Radkriterium, organisiert durch den Radfahrverein Prien e.V., endete am Sonntag, 3. Juli das heurige Open-Air-Festival im Ortszentrum von Prien.

Die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner zieht ein sehr positives Fazit – vom Programm über die Gastronomie bis zum organisatorischen Ablauf. „Drei Tage lang Superstimmung, gigantische Musik und leckeres Essen, das ist genau das, was zur gemeinsamen Begeisterung von Priener:innen und unseren Gästen beiträgt“, freut sich die Geschäftsführerin. „Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die mobile Marching Band ‚Brass2Go‘, die um 14 und um 17 Uhr in den Priener Straßen New Orleans-Feeling verströmte.“ Die Zufriedenheit werde durch den Publikumszuspruch unterstrichen – besonderer Dank gilt dabei der hervorragenden Technik, dem örtlichen Bauhof und der Gärtnerei sowie den ausgezeichneten Bands, den Gastronomen und allen weiteren Partnern.


American Pop ArtGalerie im Alten Rathaus

Die Darstellung von Pop Art Ikonen spielt in dem Werk von James Francis Gill eine große Rolle. Bildrechte: ELVIS© Premium Modern Art James Francis Gill

Führungen und Workshops rund um die bis Sonntag, 4. September dauernde Ausstellung „James Francis Gill – American Pop Art“

In der Galerie im Alten Rathaus ist bis Sonntag, 4. September 2022 die Ausstellung „James Francis Gill – American Pop Art“ zu sehen. Der aus Texas stammende 87-jährige Künstler ist der letzte noch lebenden US-amerikanischen Pop Art Künstler der ersten Stunde. Neben Andy Warhol, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Edward Hopper, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, Robert Indiana und Claes Oldenburg, war Gill 1967 bei der neunten Biennale in Sao Paulo vertreten, was vielen jungen amerikanischen Künstler den Weg in die großen Museen der Welt öffnete. Die Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus zeigt, neben einer großen Auswahl seiner Bilder, auch den weltbekannten Zyklus „Women in Cars“. Begleitend können sich Kunstinteressierte auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen: An den Donnerstagen, 14. Juli, 11. und 25. August kann man jeweils um 18.30 Uhr an einer einstündigen Führung teilnehmen.

Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich. Außergewöhnlich werden die „Workshops für Kids“ an den Dienstagen, 9. und 23. August, jeweils ab 14.30 Uhr. Eine Anmeldung zu den Führungen und Workshops ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.

Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 18 bis 20 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 92928.


Ausstellung im „Liendlhof“

Von Samstag, 25. Juni bis zum 24. Juli: Bilder aus Berlin und Umgebung und – in kleinerer Anzahl – aus Prien und Umgebung in Prien-Trautersdorf.

Im Rahmen der diesjährigen Priener „KunstZeit“ zeigen die beiden Berliner Maler Matthias und Sooki Koeppel etwa 70 Bilder einerseits aus Berlin und Umgebung und – in kleinerer Anzahl – aus Prien und Umgebung.

So entsteht ein Stadt- Land Kontrast, aber auch eine Gegenüberstellung der Arbeitsweisen der beiden Künstler selbst und der von ihnen verwendeten Stile, nämlich des Realismus und des Neokubismus. Gemalt wird mit Öl auf Leinwand, mit Tusche auf Koreapapier und als Aquarell auf Büttenpapier. Die Motive sind ausgesprochen vielfältig, die Berlin Bilder spiegeln die aufregende Geschichte der Stadt wieder – so wird auch in verkleinerter Form ein Hauptwerk von Matthias Koeppel „Die Öffnung der Berliner Mauer“ gezeigt, dessen Original im Casino des Abgeordnetenhauses im Preußischen Landtag hängt.

Die Vernissage findet am 25. Juni 2022 um 15 Uhr statt, am darauffolgenden Tag, 26. Juni 2022 um 15 Uhr liest Matthias Koeppel aus seinem Gedichtband „Starckdeutsch“.

An beiden Tagen wird die Studentin der Musik und Komposition der UDK Berlin, Mathilde Koeppel, ihre Eltern auf dem Klavier begleiten.

Danach sind die Bilder vier Wochen lang, bis zum 24. Juli 2022, täglich außer montags, von 12 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Jederzeit zu besuchen sind außerdem die beiden vor Ort aufgestellten Werke des Schwaberinger Künstlers Rudl Endriß, der auch dieses Jahr wieder an der Priener KunstZeit teilnimmt.

Text und Bildrechte: Dr. Irmingard Weise

Ausstellungsort: Liendlhof, Trautersdorf 3 in 83209 Prien am Chiemsee. Navi-Eingabe: Dr.Paul-Weinhartstraße Kontakt und Anfahrtsbeschreibung unter www.liendlhof.de


Bücherei Prien: Bücherflohmarkt geht in die Verlängerung

Flohmarkt der Bücherei Prien anlässlich des Jubiläums „125 Jahre Markterhebung“: Zahlreiche Bücher
aus den unterschiedlichsten Genres fanden einen neuen Besitzer.

Bücherflohmarkt bis zum Freitag, 8. Juli verlängert.

Der Bücherflohmarkt im Rahmen der Festwoche „125 Jahre Markterhebung“ war laut den Mitarbeiterinnen der Bücherei Prien ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher:innen fanden sich am vergangenen Samstag, 25. Juni 2022 im Dachgeschoss des Haus des Gastes ein - stöberten durch Bücherkisten und versorgten sich mit Romanen, Krimis, Sachliteratur, CDs oder Kinderbüchern zum kleinen Preis. „Während der vierstündigen Öffnungszeit besuchten uns knapp hundert Leser:innen und mehrere hundert Medien fanden glückliche neue Besitzer“, resümiert die Leiterin der Bücherei Prien Melanie Schieber. Erfreulicherweise lockte der Flohmarkt nicht nur Mitglieder der Bücherei Prien an, sondern auch neugierige Besucher:innen des Trachten- und Handwerkermarktes, die dann die reichhaltige Auswahl an Lesestoff für sich entdeckten. „So konnten am Samstag sogar vier neue Büchereiausweise ausgestellt werden“, freut sich die Büchereileiterin. Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen und um Platz für weitere Neuerscheinungen in den Regalen zu schaffen, geht der Bücherflohmarkt nun in die Verlängerung. Noch bis zum Freitag, 8. Juli 2022 können Leselustige, Buchliebhaber und Schnäppchenjäger zu den regulären Öffnungszeiten günstige Medien in den Räumen der Bücherei erwerben. Und für all diejenigen, die es auch in den kommenden zwei Wochen nicht mehr schaffen vorbeizukommen, steht in Zukunft wie gewohnt die dauerhafte Flohmarktkiste der Bücherei Prien bereit.


James Francis Gill – American Pop Art

Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Von Samstag, 2. Juli bis Sonntag, 4. September Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus

Die Galerie im Alten Rathaus zeigt von Samstag, 2. Juli bis Sonntag, 4. September 2022 Werke von James Francis Gill - einer der letzten noch lebenden US-amerikanischen Pop Art Künstler der ersten Stunde. Bereits im November 1962 erreichte Gill internationale Anerkennung, als das Museum of Modern Art in New York sein dreiteiliges Marilyn Monroe Bild „Marilyn Triptych“ in seine Sammlung aufnahm. Zudem wurden seine Zeichnungen „Laughing Women in Car„ und „Close-up“ vom Museum of Modern Art zwischen Zeichnungen von Picasso und Odilon Redon gezeigt.

Warhol, Lichtenstein, Gill & Co

William Seitz, Kunstkritiker und Kurator des MoMA, stellte 1967 gemeinsam mit einem Gremium der bedeutendsten amerikanischen Museumsdirektoren eine umfangreiche Ausstellung der besten 20 jungen Maler seines Landes zusammen. Diese bildeten den amerikanischen Beitrag zu der Sao Paulo 9 Biennale, die damals international die bedeutsamste ihrer Art war. Unter dem Namen Environment USA: 1957 – 1967 wurden Werke von den folgenden, heute weltberühmten Künstlern präsentiert: Andy Warhol, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Edward Hopper, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, Robert Indiana, Claes Oldenburg. Diese Ausstellung markierte den Karrierestart vieler dieser, damals noch als Geheimtipp gehandelter Künstler und Ankäufe der Museen waren garantiert. Zu dieser Ausstellung in Sao Paulo gehörten auch Werke von James Gill. Seine Erfolgsaussichten waren zu dieser Zeit keinesfalls geringer als die seiner Kollegen. Viele Amerikanische Museen, neben dem MoMA, kauften seine Werke an.

James Gill und die Hollywood-Stars

Hollywood war eine treibende Kraft Kaliforniens, als Gill dort lebte. Marilyn Monroe war schon zu Lebzeiten eine medienwirksame und geschätzte Persönlichkeit. Ein Jahr nach dem Tod Monroes fasste das Life Magazin die neuesten Entwicklungen über den Hype um Marilyn Monroe in dem Artikel ‚The Growing Cult of Marilyn‘ zusammen. Eine Abbildung von James Gills Marilyn Triptychon zierte den Artikel in seitenfüllendem Format. Diese Folge von Geschehnissen half James Gill bekannt und beliebt zu werden. Zunehmend ließen sich die großen Hollywoodstars von ihm portraitieren: so zum Beispiel John Wayne. Dieser bot ihm, vielleicht weil er ein gemeinsames Interesse erkannte, in alter Cowboy-Manier Bourbon zum Frühstück an. James Gill war auch mit Kirk Douglas, Gregory Peck, Tony Curtis und Christine Kaufmann befreundet. Auch das Leben von Dennis Hopper hat James Gill maßgeblich beeinflusst. Dieser erwarb ein Werk von James Gill und wurde durch dieses selbst zum Malen inspiriert. Damals sahen viele Zeitgenossen in seinen Werken einen tiefgründigen und vielschichtigen Sinn, mehr als die Pop Art auszudrücken beabsichtigte. „…Gill ist ein prominenter Künstler der Pop Art, obwohl er zu sehr Maler ist und mit seinen Themen in einer sehr emotional aufgeladenen Art umgeht, um nur als ein Pop Art Künstler zu gelten…“, schrieb der Los Angeles Times Art Editor Henry J. Seldis in der Ausgabe vom 8. November 1965.

Eintauchen in die Welt der Fledermäuse auf Herrenchiemsee

Foto: Kleine Hufeisennase, Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Am Dienstag, 5. Juli, Fledermausführung

Mopsfledermaus, Kleine Hufeisennase, Fransen- oder Rauhhautfledermaus: Das sind vier der rund zwanzig Fledermausarten, die noch durch Bayern flattern. Doch alle sind gefährdet – drastische Bestandsrückgänge der fliegenden Insektenjäger wurden in den letzten Jahren verzeichnet.

Die Teilnehmer:innen der „Fledermausführung“ fahren am Dienstag, 5. Juli 2022 in Eigenregie mit dem Linienschiff um 19.30 Uhr auf die Herreninsel.

Jakob Nein nimmt die Fledermausbeobachter um 19.45 Uhr in der Durchgangshütte am Anlegesteg in Empfang und begleitet sie bei einer sehr interessanten Themeneinführung über die größte der drei Chiemseeinseln. Im Neuen Schloss besichtigt man die Fledermausausstellung und hat die Möglichkeiten einer Livebeobachtung über Monitore.

Zu Fuß geht es dann weiter zu den Wasserflächen der Brunnen (Jagdrevier), spezielle Baumriesen (Fledermauswohnungen), Flugachsen (Fledermausautobahnen), diverse Wald-, Wiesen- und Uferbereiche der Insel (Jagdreviere).

Abschließend geht es mit dem Sonderschiff um 22.15 Uhr zurück nach Prien/Stock Hafen.

Für die zirka vier Kilometer lange Inselwanderung wird festes Schuhwerk empfohlen.

Weitere Termine für die „Fledermausführung“ sind am Dienstag, 12. Juli, sowie an den Dienstagen, 2., 9., 16. und 23. August 2022. Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (online buchbar). Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 25, die maximale Gruppengröße beträgt 30 Personen.


James Francis Gill – American Pop Art in Prien

„Es gibt keine Regeln auf der Leinwand. Es kann in jede Richtung gehen. Jedes Werk ist wieder eine ganz
eigene, besondere Erfahrung“, so der Künstler James Francis Gill.
Bildrechte: © Premium Modern Art James Francis Gill

Ein ungewöhnliches Leben - Interview mit dem Künstler:

James Gill, wenn Sie heute zurückblicken – warum haben Sie in den frühen 70er-Jahren mit dem Malen aufgehört?

James Gill: 1970 bot man mir eine Gastprofessur an der University of Oregon an. Ich war damals fix und fertig durch den Ruhm, die vielen Cocktailpartys und das ausschweifende Leben in Hollywood. Auf dem Weg nach Oregon fuhr ich durch die Redwoods und war überwältigt von der Schönheit der Natur. Ich entschloss mich dem Smog von L.A. zu entfliehen und erwarb ein Stück Land mitten im Nirgendwo von Nordkalifornien. Dort fällte ich Bäume und nutzte sie als Bauholz für mein eigenes Haus. Ich legte einen See und Straßen an und schloss mich einer Künstlerkommune an. Ich fühlte mich dort rundum wohl. Die Glamour-Welt von Hollywood verlor mehr und mehr an Bedeutung für mich.

Und warum haben Sie wieder angefangen?

James Gill: Mitte der 80er fing ich wieder an zu malen, jedoch ohne meine Werke zu vermarkten. Ich experimentierte mit dem Computer, um einen ganz neuen Ansatz in meinem Gesamtwerk zu entwickeln.

Warum sind Sie so kreativ?

James Gill: Ich bin seit mehr als 70 Jahren Künstler und habe trotzdem noch so viele Ideen in meinem Kopf, die ich alle noch gerne auf die Leinwand bringen würde. Ich verarbeite Dinge, die um mich herum geschehen, Dinge die ich sehe, höre und über die ich etwas lese. Erstaunlicherweise ist es oft auch so, dass meine eigenen Kunstwerke mich zu weiteren Werken inspirieren.

Gab es einen speziellen Moment in Ihrer Rückzugsphase, der zu Ihrem Comeback führte?

James Gill: Mitte der 90er rief mich ein Journalist des Kunstmagazins „American Art“ (herausgegeben vom Smithsonian American Art Museum) an und bat mich um ein Interview. Dies war der Beginn meiner Wiederentdeckung.

Wodurch unterscheiden sich die heutigen Arbeiten von denen aus den 60er Jahren?

James Gill: Die Werke, die in den 60er Jahren entstanden, waren stark politisch geprägt. Ich war und bin auch heute noch gegen Krieg. Doch aktuell konzentriere ich mich darauf schöne Dinge auf die Leinwand zu bringen: formvollendete Frauenportraits, begehrenswerte Lippen, fröhliche und farbenfrohe Gemälde.

Haben politische Ereignisse und Krieg heute trotzdem noch Einfluss auf Ihre Arbeit?

James Gill: Die politisch geprägten Werke, die ich in den letzten Jahren gemalt habe, wurden relativ schnell verkauft. Ja, ich will auch weiterhin politische Themen aufgreifen und auf die Leinwand bringen.

Berühmt wurden Sie durch Ihr ‘Marilyn Triptych’, welches seit 1962 bis heute zur ständigen Sammlung des Museum of Modern Art in New York zählt. Warum spielt Marilyn Monroe bis heute eine so große Rolle bei Ihren Werken?

James Gill: Ich liebe es Marilyn Monroe in immer wieder neuen Variationen zu malen. Die Sammler, die meine Werke kaufen, lieben meine Marilyn-Arbeiten. Es kommt oft vor, dass ich speziell nach neuen Marilyn-Motiven angefragt werde.

Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.


Jubel, Trubel, Heiterkeit – Priener Kindersommer Fest

Ab sofort sind die Enten für das Rennen bei den Mitarbeiter:innen der Prien Marketing GmbH (im Bild v. li.:
der Leiter des Tourismusbüros Florian Tatzel und seine Kollegin Andrea Stephan) erhältlich. Neben dem Tourismusbüro Prien werden diese bei allen Priener Kindertagesstätten, bei der Sparkasse Prien und natürlich beim Priener Kindersommer am Lions Stand zum Verkauf angeboten. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Am Samstag, 9. Juli verwandelt sich das Eichental am Ortsrand von Prien mit lustigen Spielen, Bastelaktionen, einem bunten Bühnenprogramm und mit dem Enten Wettschwimmen auf der Prien in ein Freizeitparadies für Kinder.

Einen Nachmittag lang spielen und Abenteuer erleben können die kleinen Gäste am Samstag, 9. Juli 2022 auf dem großen Familienfest im Eichental. Der Priener Kindersommer – eine Spendenaktion der Priener Kinderbetreuungseinrichtungen mit dem Ziel der Verbesserung der Kinderbetreuung im Vorschulalter – hat sich mit der Prien Marketing GmbH, dem Lions Club, Priener Unternehmen und Bürger:innen zusammengetan, um auch in diesem Jahr Geld für deren wichtige pädagogische Leistung zu sammeln. Neben der offiziellen Begrüßung durch die Organisatoren wird die Veranstaltung um 13 Uhr gemeinsam mit Musik, Gesang und Mitmachtanzen eröffnet. Zahlreiche Spiel- und Bastelstationen der sechs Kinderbetreuungseinrichtungen und verschiedener Vereine bieten bis 17 Uhr ein fröhliches Programm im Eichental. Dort, auf der großen Spielwiese können sich die kleinen Gäste bei vielen spannenden Spiel- und Bastelaktionen sowie an den kreativen, informativen und sportlichen Stationen vergnügen. Eine Attraktion für kleine und größere Kinder ist ab 14 Uhr die Show von der Tanzschule Wangler und eine Kampfkunst-Vorführung in Taekwondo vom Zentrum für Medizin und Sport um 14.30 Uhr. Gegen 15 Uhr begeistert das Cello Quartett der Musikschule Prien die Besucher:innen und um zirka 15.30 sorgen die Kinder vom Trachtenverein Prien für Stimmung auf der Bühne. Das beliebte, vom Lions Club organisierte Entenrennen wird 2022 endlich wieder durchgeführt. Nach dem Startschuss um 16 Uhr schwimmen die Gummi-Enten mit Hilfe der Strömung auf der Prien flussabwärts um die Wette. Dabei können die Kleinen und Junggebliebenen den Entenschwarm vom Ufer aus anfeuern und darauf hoffen, dass die eigene Ente als Erste die Ziellinie überquert.

Im Sinne der Nachhaltigkeit können Enten vom Vorjahr heuer für ein reduziertes Startgeld vor Ort im Eichental wieder ins Rennen geschickt werden. Neue Enten sind in der Sparkasse Prien, im Tourismusbüro Prien, in den Priener Kindergärten, im Caritas Hort und in der Spielstube erhältlich. Gegen 17 Uhr wartet dann die Siegerehrung mit tollen Preisen auf die Teilnehmer:innen.

Für das leibliche Wohl der kleinen und großen Besucher:innen wird gesorgt. Kaffee und Kuchen sowie belegte Käse- und warme Leberkäsesemmeln sowie Wienerwürstchen in der Semmeln können auf traditionellen Biertischgarnituren und mitgebrachten Picknickdecken verzehrt werden. Die Spenden und erwirtschafteten Einnahmen vom Fest werden zu gleichen Teilen ohne Abzüge an die sechs beteiligten Priener Kinderbetreuungseinrichtungen – Katholischer Kindergarten St. Irmengard, Evangelische Kindertagesstätte „Haus für Kinder Marquette“, Waldorfkindergarten Prien, Caritas Kinderhort „Wirbelwind“, SkF-Spielstube und der Waldkindergarten – aufgeteilt.

Das Priener Kindersommer Fest wird in diesem Jahr unterstützt durch: Lions Club, Richter Spielgeräte, Prien Marketing GmbH, BayWa, Landgasthof Hittenkirchen, Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Zahnmedizin am Rathaus, KiNiKi Hilfe für Kids, RoMed Klinik Prien am Chiemsee, Schön Klinik Roseneck und Rother´s Blumen- Paradies, Rieder Druckservice, PrienPartner e. V. und Segelclub Prien e. V..


Exklusive Nachtwanderung auf der Herreninsel: Mondkönig-Märchenkönig

Die Teilnehmer:innen erleben eine märchenhafte Wanderung auf der nächtlichen Schlossinsel.
Bildrechte: MH Photography & Studios Mani Huber

Am Mittwoch, 13. Juli wandern im Dunkeln auf Herrenchiemsee. Nachts – wenn das Volk schlief – irrte der scheue Monarch zu den Klängen von Wagners Musik durch sein Schloss und wanderte im Dunkeln auf Herrenchiemsee.

Die Führung „Mondkönig-Märchenkönig“ findet 2022 erstmals am Sonntag, 15. Mai statt. Treffpunkt ist um 21.45 Uhr an der Wartehalle der Chiemsee-Schifffahrt am Hafen Prien/Stock. Mit der Chiemsee-Schifffahrt setzen die Teilnehmer:innen um 22 Uhr zu der Schlossinsel über. Schon während der Überfahrt erfährt man von dem Gästeführer Konrad Hollerieth, wann der Märchenkönig geboren wurde und wie er zu seinem Namen kam. Bei der nächtlichen Wanderung zum Schlosspark begeben sich die Chiemsee-Besucher:innen auf die Spuren des „Kini“ und vollziehen an vier Stationen die Wendepunkte seines Lebens nach. Rückfahrt ist um 00.00 Uhr.

Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (online buchbar). Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 25 Personen, die maximale Gruppengröße sind 30 Gäste.

Weitere Termine sind Freitag, 12. August und Samstag, 10. September.

Anmeldung und weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de. Detaillierte Auskünfte kann man aus dem Heft „Führungen 2022“ entnehmen.


Sommerzeit ist Badezeit: Veranstaltungen im Prienavera

Foto: Chiemsee-Marina-GmbH

Bis einschließlich September hat das Prienavera Strandbad bei schönem Wetter seine Türen geöffnet. Mit den warmen Temperaturen steigt auch die Lust zum Baden. Viel Spaß und Abwechslung für Jung und Alt wird im Prienavera Erlebnisbad in der Sommersaison geboten. Ab sofort ist auch der neue Veranstaltungskalender erhältlich.

Vor beeindruckender Alpenkulisse und mit Blick auf die Herreninsel geht es hier zur Erfrischung in den Chiemsee und zum Entspannen auf die großzügige Liegewiese. Aktive toben sich bei Spiel- und Sportattraktionen wie Tischtennis aus und die kleinen Gäste freuen sich über den großen Abenteuerspielplatz.

Kurzum Sommerzeit ist Badezeit, neben Angeboten wie dem jeden Donnerstag von 17.45 bis 18.30 Uhr stattfindenden „Aqua Fit & Dance“ – eine Kombination aus klassischen Übungen der Aquagymnastik mit Tanzfitnesselementen (außer Feiertage und bayerische Schulferien) kann man am dritten Freitag des Monats den Feierabend von 18 bis 21 Uhr bei „Swim & Sound“ genießen. Julian Erhardt, bekannter Triathlet aus dem Chiemgau steht mit Tipps und Tricks am Donnerstag, 19. Mai, 7. und 9. Juni in einem Schwimmtraining zur Seite. Am Mittwoch, 1. Juni wird von 13 bis 17 Uhr der „Internationale Kindertag“ mit Wasserspielen und einem gratis Slush-Eis im Prienavera Erlebnisbad gefeiert. Die bisherigen Mermaiding-Kurse, die von der Münchner Meerjungfrauen-Schwimmschule initiiert wurden, waren ein voller Erfolg. In der Sommersaison finden weitere Meerjungfrauen-Schwimmkurse einmal monatlich samstags statt. Höhepunkt ist ein Unterwasser-Shooting, bei dem jede „Meerjungfrau“ abgelichtet wird.

Schulkinder aufgepasst – mit mindestens einer Eins im Zeugnis haben Kinder, im Alter von sechs bis 17 Jahre nach Vorlage des Zeugnisses am Montag, 1. August freien Eintritt in das Prienavera Erlebnisbad.

Die Saunagäste erwarten immer montags die „Vitaminsauna“ mit erfrischenden Aufgüssen und fruchtigen Überraschungen an der Saunabar.

Am Sonntag, 31. Juli gibt es einen großen Familientag im Prienavera Strandrandbad. Von 10 bis 17 Uhr werden verschiedene Aktionen für die ganze Familie angeboten.

Lagerfeuerromantik direkt am Chiemseeufer mit Musik und Grillschmankerln erwartet die Besucher:innen von „Chill & Grill“ einmal monatlich donnerstags ab 18 Uhr.

Bei einer Vinyasa-Yoga-Stunde im Prienavera Strandbad, umgeben von den Chiemgauer Bergen und dem Chiemsee lässt sich Körper und Geist entschleunigen. Der Kurs findet jeweils mittwochs zu festen Terminen von 18.30 bis 19.30 Uhr statt.


Priener KunstZeit

„Gerhard Prokops Malereien sind Bilder von Bildern unserer alltäglichen Realität, die gleichsam wie durch einen mehrfachen Filter vor das Auge des Betrachters treten und dadurch eine Verdichtung erfahren.“ Wolfgang L. Diller, Kunsthistoriker. Bildrechte und Titel: Gerhard Prokop, Quartieri Spangoli 4 - Neapel

Ab 27.Mai bis Sonntag, 31. Juli Sonderausstellung „Gerhard Prokop“ im KronastHaus.

Von Freitag, 27. Mai, bis Sonntag, 31. Juli 2022, zeigt der Rosenheimer Maler Gerhard Prokop im Rahmen der „Priener KunstZeit“ 25 Ölbilder seiner hyperrealistischen Stadtlandschaften der Region und anderswo in den Ausstellungsräumlichkeiten im KronastHaus. Die Vorlagen seiner Arbeit entstehen durch digitale Bildgestaltung eigener Fotos, wobei Prokop größten Wert auf Authentizität des Sujets legt. Durch ungewohnte Perspektiven lenkt der Künstler den Blick auf das meist übersehene Besondere im Alltäglichen und regt damit an zu neuen Sehgewohnheiten. Die Detailfreude seiner Malweise lädt den Betrachter ein zum längeren Verweilen und Entdecken.

Die Ausstellungsräumlichkeiten am Priener Marktplatz können freitags und samstags von jeweils 17 bis 19 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.


Priener KunstZeit 2022

Kirschblüte, Bildtitel und Bildrechte: Ekaterina Zacharova

Von Freitag, 27. Mai bis Sonntag, 31. Juli lädt die Kunst zum Flanieren durch Prien ein: großartige Schau zeitgenössischer Kunst der Region.

2021 hat die KunstZeit in Prien am Chiemsee die Menschen von Nah und Fern fasziniert und den Ort von Früh- bis Hochsommer in einen ganz neuen Kontext von künstlerischen Erlebnissen und Begegnungen gestellt. In dieser beeindruckenden Tradition zeigt sich die KunstZeit 2022 mit neuem Programm als großartige Schau zeitgenössischer Kunst der Region und verwandelt für zwei Monate Prien in ein Sommerfestival der Kunstwelt. Von Freitag, 27. Mai bis Sonntag, 31. Juli lädt die Kunst Besucher:innen zum Flanieren durch die malerischen Seegemeinde ein, begegnet ihnen an ungewöhnlichen Orten und wird von den Kunstschaffenden in vielen überraschenden Ausstellungen in Szene gesetzt.

Zu einer temporären Begegnungsstätte für Kunstinteressierte wird 2022 die alte Lagerhalle am Bahnhof - ein Pop-up der Kunst, aktuell und mittendrin. An den Wochenenden der KunstZeit verwandelt sich das einstige Depot in eine „KunstHalle“, in der namenhafte Künstler:innen ihre Werke dem Publikum präsentieren.

Ein großer Höhepunkt in diesem Jahr werden die Verleihung des Kunstpreises „Junge Kunst“ des Kulturfördervereins Prien und des Kunstpreises des Rotary Clubs Chiemsee für eine herausragende künstlerische Position. Beide Preise werden nach Juryentscheid am Samstag, 30. Juli 2022 feierlich verliehen, gefolgt von einer Benefiz Kunstauktion. Der Zeitraum der Priener KunstZeit wird anschließend im Rhythmus von zwei Jahren stattfinden. Damit kommt die KunstZeit mit dem Kunstpreis des Kulturfördervereins 2024 wieder und lässt Künstlern Raum für eine Zeit großer Schaffenskraft.


Segway-Panoramatour Prien

Vorbei an denkmalgeschützten Bauernhöfen und einer über hundert Jahre alten Linde erkunden die Teilnehmer:innen der Segway-Panoramatouren das hügelige Umland von Prien. Bildrechte: Monatours

Bis Oktober 2022 immer mittwochs auf einer abenteuerlichen Panoramafahrt das hügelige Umland von Prien am Chiemsee erkunden.

Ausgerüstet mit Segways, elektrisch angetriebene Einpersonen-Fahrzeuge, und einem professionellen Guide fahren die Teilnehmer:innen auf einer abwechslungsreichen Wegstrecke entlang einer Anhöhe zwischen der Ratzinger Höhe und den Chiemgauer Bergen. Angekommen am ersten Haltepunkt haben die Segway-Fahrer:innen freie Sicht auf die gesamte Bergkette - vom Wendelstein bis zum Hochgern. Weiter gehts zum nächsten Aussichtspunkt, von dort hat man einen Postkartenblick auf den Chiemsee, die Christkönigskirche zu Wildenwart und die Kampenwand. Anschließend geht es mit den Offroad-Segways über Forstwege zurück zum Ausgangspunkt.

Treffpunkt zu der zirka eineinhalbstündigen „Segway – Panoramatour Prien“ ist jeweils um 11 Uhr in Elperting 4 (Wastlhof), in Prien/Atzing. Eine Voranmeldung ist bis zum Vortag bei Monatours unter der Telefonnummer +49 176 603 877 31 erforderlich. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zwei Personen, die maximale Gruppengröße sind sieben Teilnehmer:innen.


Der Natur auf der Spur – Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen

Der Priener Heinz-Jürgen Pohl engagiert sich bereits seit über 20 Jahren ehrenamtlich für den Schutz der Region. Gemeinsam mit weiteren Naturführer:innen macht er den Teilnehmer:innen der Erlebnisbootsfahrten die Natur am Chiemsee auf anschauliche Art und Weise begreiflich. Bildrechte: Claus Linke

Bis Anfang Oktober 2022 ist man wieder „Der Natur auf der Spur“ – mit ausgebildeten Naturführern und Biologen geht es auf eine dreistündige Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen.

Die ökologische Bedeutung des Chiemsees sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Bildung für Natur und Umwelt rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ kann man an das Achendelta, das besterhaltene Binnendelta Mitteleuropas, gelangen und bedrohte Wasser- und Wattvogelarten bestaunen. Die Teilnehmer:innen erfahren einiges über die Entstehungsgeschichte des drittgrößten Sees Deutschlands und sein langsames Vergehen.

Termine sind freitags von 13. Mai bis 5. August um 16.30 Uhr, ab 12. August bis 30. September um 15 Uhr und samstags von 14. Mai bis 1. Oktober um 10.30 Uhr.

Treffpunkt ist am Dampfersteg Übersee/Feldwies, neben der Seewirtschaft.

Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (online buchbar). Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 15 Personen, die maximale Gruppengröße sind 22 Gäste. Sonderführungen auf Anfrage.


Orts- und Seeführungen starten wieder

Warum der Chiemsee stetig kleiner wird und was es mit dem „Brotfisch“ auf sich hat erfahren die Teilnehmer:innen der „See-Insel-Königs G´schicht´n“.Bildrechte: Prien Marketing GmbH – Michaela Röpke

Immer montags bis 10. Oktober

Anfang Mai 2022 starten die wöchentlichen Orts- und Seeführungen mit erfahrenen und unternehmungslustigen Orts- und Gästeführer:innen. Einheimische, Gastgeber und Gäste finden hier Gelegenheit, Wissenslücken auf Fragen über den Chiemsee, den König oder den Ort zu schließen und erkunden bei den unterhaltsamen Touren die besonderen „Fleckerln“ der Marktgemeinde.

Wer also erfahren will, was es mit der Tradition des „Preaner Hutes“ auf sich hat und wo man ihn heute sehen kann, hat immer montags, ab dem 2. Mai bis 10. Oktober, bei der eineinhalbstündigen Ortsführung Gelegenheit dazu. Start ist jeweils um 10 Uhr vor dem Tourismusbüro, Alte Rathausstraße 11. Welchen geheimen Weg der König genommen hat um auf seine Insel zu kommen, erfährt man beispielsweise freitags, ab dem 6. Mai, bei der zirka einstündigen Seeführung vom Festland aus (für Rollstuhlfahrer geeignete Geh- und Verweilstrecke).

Treffpunkt zu den „See-Insel-Königs G´schicht´n“ ist um 10.30 Uhr am Gleisende der Chiemsee-Bahn in Prien/Stock Hafen. Keine Anmeldung erforderlich. Individuelle Termine sind auf Anfrage im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 möglich.


Kletterwald Prien – ein Abenteuer in den Baumwipfeln

Auf dem Weg von Baum zu Baum warten kleine Herausforderungen auf Regina Buchauer von der Veranstaltungsorganisation der PriMa. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Neue Attraktionen im Kletterwald Prien.

Um immer auf dem neuesten Stand zu sein und Urlauber als auch Mitbürger:innen mit Erfahrungswissen beraten zu können, nehmen die Mitarbeiter:innen der Prien Marketing GmbH (PriMa) laufend an Weiterbildungen, Schulungen und Besichtigungen teil.

Seit Saisonbeginn erfreuen neue Attraktionen im Kletterwald Prien am Chiemsee große und kleine Besucher:innen. Beispielsweise wurde auf ein kontinuierliches Sicherungssystem umgestellt, mit dem sich die Kletterer am Baum nicht mehr umhängen müssen. „Einmal eingesichert, ist man somit vor einem Absturz zu 100 Prozent sicher“, erklärt der Geschäftsführer der Estermann Event & Abenteuer GmbH Wolfgang Estermann. „Mit dieser weiteren Vereinfachung dürfen jetzt auch Kinder, ab einem Alter von sechs Jahren, in den hohen Parcours klettern.“ Auf Einladung des Betreibers begab sich das PriMa-Team Mitte Mai 2022 auf eine Entdeckungsreise durch den 100-jährigen Baumriesenwald an der Harrasser Straße 39. Nach einer ausführlichen Einweisung der Trainerin Noélle und dem Anlegegen der Ausrüstung – bestehend aus Gurt mit Sicherungsleinen, Karabiner, Seilrolle und Helm - ging es auch schon hoch hinauf in die Baumwipfel. In einer Höhe von ein bis 14 Meter wird hier an 13 Parcours mit über 110 Übungen eine spannende Freizeitaktivität in der Natur geboten. „Was man persönlich erlebt hat kann mit viel Begeisterung weitergeben“, so die PriMa-Mitarbeiterin Magdalena Berka. „Auf kleine Entdecker, große Naturfreunde und aktive Sportbegeisterte wartet hier ein großes Abenteuer. Manche Übungen kosten schon etwas Überwindung und Mut aber danach fühlt man sich einfach gut.“ Begleitpersonen, die lieber mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben, können das Spektakel in den Bäumen entspannt von neuen Schaukelliegen aus verfolgen.

Auskünfte über den größten Kletterwald am Chiemsee erhält man auf der Internetseite www.kletterwald-prien.de sowie weitere Informationen im Tourismusbüro Prien.


Leserin der Bücherei Prien geht unter die Autoren

(v.l.n.r.) Die Büchereileiterin Melanie Schieber, die Priener Autorin Lena Köpl und die Geschäftsführerin
der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner im Gespräch auf der Dachterrasse der Bücherei. Mit dreizehn Jahren hat die junge Autorin die Arbeiten an ihrem ersten Buch begonnen, welches 2021 unter dem Titel „Tödliches Chiemgau – Mord auf Rezept“ erschienen ist.  Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Lena Köpl war schon immer ein Fan von Kriminalgeschichten. Aber einfach nur Lesen hat ihr auf Dauer dann doch nicht gereicht. Jetzt hat die Leserin der Bücherei Prien ihren ersten eigenen Regionalkrimi veröffentlicht.

Vor wenigen Tagen war die 17-jährige mit ihrem Buch „Tödliches Chiemgau – Mord auf Rezept“ zu Besuch in der Bücherei und erzählte Leiterin Melanie Schieber und Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner von ihrem Weg zur Autorin. „Ich schreibe schon seit meinem zwölften Lebensjahr. Letztendlich hat mich aber erst mein Lehrer überzeugt, das Manuskript auch an einen Verlag zu schicken“, erzählt die Schülerin. Damit gerechnet, dass das Buch tatsächlich veröffentlicht wird, hat sie eigentlich nicht. Doch sie hatte Erfolg.

„Wir freuen uns immer sehr, wenn wir die Menschen hinter den Büchern, die in unseren Regalen stehen, auch persönlich kennenlernen können“, sagt Büchereileiterin Melanie Schieber. Dass der Krimi auch noch in Prien spielt, ist für sie etwas ganz Besonderes. „Die Menschen lesen gerne Geschichten, die sich in ihrer Heimat abspielen, weil sie sich die Handlungsorte viel besser vorstellen können“, so Schieber. Dass das wirklich so ist, zeigt auch die Tatsache, dass der im Herzsprung-Verlag erschienene Krimi sofort entliehen war, kaum dass er im Regal der Bücherei Prien stand.

Für alle Bücherei-Leser und -Leserinnen, die möglichst bald selbst in die Abgründe hinter der Priener Idylle eintauchen möchten, kann „Tödliches Chiemgau“ aber natürlich vorbestellt werden. Über die abschließende Frage von Andrea Hübner, ob Lena Köpl nicht vielleicht auch einmal etwas Lustiges schreiben möchte, kann die junge Autorin nur lachen. „Humorvolles liegt mir nicht. Ernste und grausame Geschichten sind meine Welt“, sagt sie und verschwindet sofort nach dem Gespräch in die Krimi- und Thriller-Abteilung der Bücherei.


Geführte Entdeckertour rund um Prien begeistert Radler:innen

Bildrechte: Hobmaier

Eine Vielzahl von Teilnehmer:innen begab sich im Mai 2022 gemeinsam mit dem ADFC-Tourenleiter Reinmund Hobmaier auf eine Rad-Entdeckertour zu ganz besonderen und weniger bekannten Orten rund um Prien.

Vom Ausgangspunkt am Tourismusbüro Prien, in der Alte Rathausstraße 11, radelte die Gruppe durch das Eichental zum ersten Halt, dem E-Werk an der Prien. „Das historische Juwel wurde um die Jahrhundertwende gebaut“, erklärt Hobmaier. Wasserwerks-Mitarbeiter Florian Rauch empfing die Entdecker und führte diese in das Innenleben des E-Werks, in dem über 100 Jahre alte Turbinen und Maschinen noch heute in Betrieb sind. Kaum zu glauben, dass umgerechnet noch circa 17 Haushalte mit dem Priener Wasserwerks-Strom versorgt werden können.

Weiter ging es über Nebenstraßen in den Westen der Marktgemeinde Prien. In Munzing blieben Radfahrer:innen kurz stehen um einen Blick auf den Bauernhof von Thomas und Veronika Mayer zu werfen, die ihre Biohendln und ihr Bio-Rindfleisch ab Hof verkaufen.

Nur einen Kilometer weiter in Mupferting staunten die Teilnehmer:innen nicht schlecht, als auf einmal Kängurus und Alpakas über die Koppel hüpften.

Den Berg hinunter und auf der Gegenseite wieder hinauf - mit Blick auf die ganze Alpenkette - wurde schließlich der Wastlhof in Elperting erreicht. Maria Riepertinger erklärte der Gruppe die Haltung und das Leben von all den glücklichen Hühnern auf dem Hof und der Direktvermarktung der Priener Freilandeier. Der eine oder andere ließ es sich dann auch nicht nehmen, sich im Hofladen einzudecken.

Nur ein kleines Stückchen weiter und ein nahezu unbekanntes Kulturgut ist das alte Moorbad von Atzing. Eine romantische Vorstellung, dass darin schon Prinzessinnen aus dem Hause Wittelsbach gebadet haben.

Nach den vielen Stopps kurz hintereinander war es an der Zeit, mal ein paar Kilometer zu pedalieren. Zacking war daher das nächste Ziel. Hier unterhält Jakob Mayer einen privaten Weinberg mit insgesamt 80 Rebstöcken. Er und seine Schwiegertochter Heike Stockklausen führten die Besucher:innen durch die Rebreihen und erzählte von der Pflege, Ernte und auch der Weinkelterung. Es war dann nur logisch, dass alle vom „Zackinger Weißen“ probieren durften.

Da es langsam Mittag wurde und im Wein gerne ein Fisch schwimmt, wie der Volksmund sagt, wurde schließlich die letzte Station angesteuert, die Chiemseefischerei Stephan in Prien. Auch hier erzählte Chiemseefischer Engelbert Stefan von der Fischerei auf dem Chiemsee und beantwortete viele Fragen.

Hier fand die Radltour ihren Ausklang, das Resümee der Teilnehmer:innen war Begeisterung und die Erkenntnis, dass die Umgebung von Prien sehr viel zu bieten hat und diese mit dem Fahrrad zu erkunden, sehr großen Spaß machte. Die nächste „Rad-Entdeckertour rund um Prien“ findet voraussichtlich im Herbst 2022 statt.


20 Teilnehmer:innen bei Sonderführung zur Ausstellung „Glanzvoll“

 Julius Exter, Akt im Freien

Der Farbenfürst von der Feldwies - Exters Weg in die Moderne

Angezogen von der landschaftlichen Schönheit und aufgrund der Konkurrenz in der Kunstmetropole München ließen sich um die Jahrhundertwende zahlreiche Künstler rund um den Chiemsee nieder. Mit der Hinwendung zur Pleinairmalerei entstand eine lebendige Künstlerlandschaft mit neuen Künstlerzentren und Künstlerpersönlichkeiten: Darunter Christian Maximilian Baer auf der Fraueninsel, Leo Putz in Hartmannsberg, Ludwig von Zumbusch in Aiterbach und Julius Exter in der Feldwies in Übersee.

Im Rahmen der Ausstellung „Glanzvoll: Die Kunst der Prinzregentenzeit am Chiemsee - als München leuchtete und Prien glänzte“ begleitete die Kunsthistorikerin Ute Gladigau M.A. 20 Teilnehmer:innen auf der Sonderführung „Aufbruch in die Moderne“ durch die Julius Exter Galerie im Augustiner Chorherrenstift auf der Herreninsel. Neben dem Exter-Haus in Übersee wird hier ein großer Bestand der umfangreichen Sammlung gezeigt, den Exters Tochter Judith dem Freistaat Bayern, vertreten durch die Schlösser- und Seenverwaltung, übereignete. Bei dem Rundgang durch die Räumlichkeiten erhielten die Kunstinteressierten - darunter der Erste Vorsitzende des Kulturfördervereins Prien a.D. Dr. Friedrich von Daumiller, der hier im „Alten Schloss“ seine frühe Kindheit bei seinem Großvater verbrachte - einen Einblick in die unterschiedlichen Schaffensperioden von Julius Exter. Der individuelle Weg des Künstlers führte vom Historismus über Phasen des impressionistischen und symbolhaltigen Schaffens hin zu einem farbenprächtigen Spätwerk. Angekommen im Nordflügel, dem ehemaligen Prälaturstock, bleibt die Gruppe vor einem beeindruckenden Gemälde stehen, welches 1888 als „Porträt eines Japaners“ im Münchner Glaspalast ausgestellt wurde. „Es zeigt seinen japanischen Studienkollegen und Freund Harada Naojiro, der um 1884 als erster Japaner an der Münchner Kunstakademie Malerei studierte. Die abgebildeten Gebrauchsgegenstände verraten uns seine Herkunft“, erzählt die Kunsthistorikerin. „Die atmosphärische Wirkung wird durch die dunklen Farbtöne und den breiten Goldrahmen verstärkt.“ Anhand von zwei Selbstporträts erfahren die Teilnehmer:innen von der Blütezeit des Künstlers. Bereits im Alter von 27 Jahren gründete Exter 1890 eine Malschule in München, die er rund ein Jahrzehnt später an den Chiemsee verlegte.1902 wurde er zum „königlichen Professor“ ernannt und zog im gleichen Jahr zusammen mit seiner Frau in das „Stricker- und Schwabenhäusl“ in der Feldwies. Dort richtete er in der ehemaligen Tenne des bäuerlichen Anwesens sein Atelier ein. Mit seinen Malschüler:innen verbrachte er hier viele Sommer und hielt unter freiem Himmel Kurse in Landschaftsmalerei und Akt ab. Dabei reichten die Gemüter der Einheimischen von Bewunderung bis hin zur Entrüstung. Vor allem die männliche Jugend hätte ihre freie Zeit gerne in der Nähe des Aktplatzes verbracht, weiß Ute Gladigau schmunzelnd zu berichten. Und auch die Austellungsbesucher:innen werfen gerne einen Blick auf die abgebildeten Schönheiten, deren Körper in bunten, dick aufgetragenen Farben leuchten und mit dem in einfachen Formen gehaltenen Hintergrund verschmelzen - gewiss ein Höhepunkt seines Schaffens, in dem sich seine Art der Gestaltung mit Farben vollendet. „Seine Arbeitsweise war sehr experimentell. Die Farben mischte Exter in seinem Atelier selbst an, was die enorme Strahlkraft dieser Bilder erklärt“, so Gladigau. Der blühende Garten am Exter-Haus, der dem Künstler so oft das Motiv für seine farbenprächtigen Gemälde bot, wurde von Monika Kretzmer-Diepold und dem Verein „Kunsthaus Übersee-Feldwies“ wieder in den Originalzustand versetzt und kann mit den Museumsräumlichkeiten von Mai bis Anfang September besichtigt werden. Neben den regelmäßigen Führungen in der Galerie im Alten Rathaus findet noch eine weitere Sonderführung statt: Am Freitag, 3. Juni 2022, um 18 Uhr, führt der Kulturreferent des Landkreises Rosenheim Christoph Maier-Gehring unter dem Titel „Wo Leo Putz malte“ Teilnehmer:innen durch das Schloss Hartmannsberg. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer +49 8051 6905-17 oder unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.

Der Ausstellungsflyer „Glanzvoll“ mit Veranstaltungsprogramm ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter www.galerie-prien.de erhältlich.

Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr (auch feiertags zu diesen Zeiten) sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Ausstellungsbegleitend ist ein Katalog mit Textbeiträgen der Ausstellungskuratorinnen und ein Kinderführer erhältlich.


Tag des Wanderns mit der Prien Marketing GmbH

Die Wanderführerinnen der Prien Marketing GmbH, Angela Kind (Erste von links) und Anna Prankl (Neunte von links), begleiteten die Gruppe zum „Tag des Wanderns“ auf abenteuerlichen Pfaden, vorbei an Kunst unter freiem Himmel und durch idyllische Wiesenlandschaften.

Mit Anna Prankl und Angela Kind auf Wanderschaft durch die frühlingshafte Landschaft.

Eine Gruppe, bestehend aus 20 begeisterten Wanderern, traf sich am Samstag, 14. Mai 2022 mit den Wanderführerinnen der Prien Marketing GmbH (PriMa), Anna Prankl und Angela Kind, am Busbahnhof Prien um an der deutschlandweiten Initiative „Tag des Wanderns“ des Deutschen Wanderverbands (DWV) teilzunehmen. Vor der Abfahrt mit dem RVO-Bus nach Unterwössen gab es noch für jede:n Teilnehmer:in ein mit Brotzeit befülltes „Priener Hüfttäschchen“ von der PriMa.

Bei milden und frühlingshaften Temperaturen wanderte die Gruppe an dem Anwesen von Andreas Kuhnlein vorbei. „Werke des Künstlers werden im Herbst 2022 in der Galerie im Alten Rathaus gezeigt“, erzählt Anna Prankl. Anschließend führte die unterhaltsame Tour über den Egelsee nach Oberwössen und weiter am Hammerbach entlang zum Wössener See. Die zweieinhalb stündige Wanderung endete am neueröffneten Skulpturenweg, auf dem Objekte des Bildhauers Kuhnlein dauerhaft zu sehen sind.


Mobil mit „Rosi“: Neues ÖPNV-Angebot geht im Chiemgau an den Start

„Rosi“-Busse verstärken seit Sonntag, 1. Mai 2022 auch den bestehenden Nahverkehr in Prien am Chiemsee: (v.l.n.r.) Der Landrat von Stadt und Landkreis Rosenheim Otto Lederer, die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Prien Andreas Friedrich, die Priener Referentin für Jugend Annette Resch und der Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Rosenheim und Initiator von „Rosi“ Klaus Stöttner freuen sich über das neue Mobilitätsangebot im Chiemgau.
Bildrechte: Michael Fischer, Pressefotograf Landratsamt Rosenheim

Einheimische und Gäste können in Prien am Chiemsee künftig das Mobilitätsangebot „Rosi“ nutzen und dabei zahlreiche Haltestellen im Gemeindegebiet sowie in zehn weiteren Orten im Chiemgau mit flexiblen Kleinbussen erreichen.

Seit Anfang Mai 2022 ist man mit „Rosi“, einem neuen Nahverkehrsangebot der drei Töchter der Deutschen Bahn - dem Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO), CleverShuttle und ioki - flexibel, nachhaltig und barrierefrei im Landkreis Rosenheim unterwegs. In den elf teilnehmenden Gemeinden Aschau im Chiemgau, Bad Endorf, Bernau, Breitbrunn, Prien, Gstadt, Eggstätt, Frasdorf, Höslwang, Rimsting und Samerberg kommen Fünf „Rosi“-Rufbusse zum Einsatz, die ihre Fahrgäste nach Bedarf transportieren. Die umweltfreundlichen E-Busse fahren von Montag bis Donnerstag zwischen 7 und 22 Uhr, freitags von 7 bis 3 Uhr, samstags von 9 bis 5 Uhr und sonntags von 9 bis 20 Uhr. Per Rosi-App oder per Anruf bei der Mobilitätszentrale des Landkreises unter Telefon 08031 400 700 können Nutzer:innen ihren Fahrtwunsch angeben – als Start und Ziel stehen 619 Haltestellen in den beteiligten Ortschaften zur Verfügung. „Rosi“ lässt sich für den sofortigen Fahrtantritt oder bis zu sieben Tage im Voraus buchen und kann sowohl bar als auch bargeldlos bezahlt werden.

Die App ist ab sofort im Google Play und Apple Store erhältlich. Alle Informationen können Interessierte auch auf der Webseite www.rosi-mobil entnehmen.


Vortrag über den Mythos der friedvollen Prinzregentenzeit

nach dem Vortrag}

**Im Rahmen der Ausstellung „Glanzvoll“ referierte Prof. Dr. Manfred Treml über die „Gute Alte Zeit?“.**

Im Rahmen der Ausstellung „Glanzvoll: Die Kunst der Prinzregentenzeit am Chiemsee - als München leuchtete und Prien glänzte“ referierte Prof. Dr. Manfred Treml am Donnerstag, 5. Mai 2022 über die „Gute Alte Zeit?“ mit Gedanken zu Prinzregent Luitpold und seiner Epoche. Der erste Vorsitzende des Kulturfördervereins Georg Klampfleuthner begrüßte die zahlreichen anwesenden Zuhörer:innen und den Referenten Herrn Prof. Dr. Manfred Treml in den Räumlichkeiten der Galerie im Alten Rathaus. Georg Klampfleuthner stellte Prof. Treml vor, der seit 2010 auch Mitglied des Kulturfördervereins ist und für seine Verdienste auf dem Gebiet der Bayerischen Geschichte mehrfach ausgezeichnet wurde, jüngst 2022 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande. Prof. Treml berichtete, dass einer Umfrage zufolge 40 Prozent der Deutschen bestätigten, dass früher alles besser war. Dieses Phänomen lässt sich mit dem Mythos des „glücklichsten Jahrhunderts“ erklären, der bereits während der Regierungszeit König Max I. Joseph (1799-1825) begründet wurde. Durch gezielte Inszenierung bediente auch Prinzregent Luitpold (1886-1912) diesen Mythos. Die zahlreichen Darstellungen seiner Person dienten der Popularisierung und transportierten seine Volks- und Naturverbundenheit, sowie seine Rolle als „Artium Protector“. Auf politischem Terrain nannte der Vortragende Prinzregent Luitpold einen „großzügigen Macher“, der seine Machtbefugnisse nicht ausübte, dafür auf die Verbundenheit der Wittelsbacher mit Land und Leuten setzte. Das 1818 begonnene „glückliche und goldene Jahrhundert“ fand im ersten Weltkrieg sein Ende. Die Verklärung der „guten alten Zeit“ setzte, trotz des sozialen, gesellschaftlichen Wandels und der fortschreitenden Industrialisierung, bereits kurz nach dem Tod des Prinzregenten ein. Der Mythos der friedvollen Prinzregentenzeit, dem in der Prinzregententorte ein bis heute beliebtes Friedensdenkmal gesetzt wurde, wurde bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts weitergetragen.

  


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=====Urlaubstruck: Unterwegs für die Chiemsee-Alpenland-Region=====

 {{ https://www.chiemgau-wiki.de/_media/urlaubs-truck_coburg_2022_c-prima.jpg?200w=120&h=90&t=1651563629&tok=08bef9|Erster „Urlaubstruck“-Einsatz in diesem Jahr: Der Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel (im Bild mittig) informierte Interessenten über die Fülle an Sehenswürdigkeiten, Kulturschätzen und die einzigartige Naturlandschaft der Chiemsee Region. Für Stimmung am Coburger Rathausplatz sorgte der Musiker Georg Dumberger mit bayerischer Volksmusik.Foto: Prien Marketing GmbH

PriMa informierte in Coburg über die Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland.

Die Werbegemeinschaft „Urlaubstruck“ – bestehend aus einigen Ortschaften, Verbänden und touristischen Leistungsträgern der Chiemsee-Alpenland-Region – hat das langfristige Ziel, den Wirtschaftsfaktor Tourismus nachhaltig zu etablieren. Dabei setzen die Werbepartner auf gebündelte Kräfte, um die Urlaubsregion als Ganzes nach vorn zu bringen. Um mit potenziellen Gästen in Kontakt zu kommen und mit diesen zu kommunizieren besucht der „Urlaubstruck“ 2022 voraussichtlich acht Zielorte in der Bundesrepublik.

Bei dem ersten Promotion-Einsatz in diesem Jahr war die Prien Marketing GmbH (PriMa) gemeinsam mit dem Organisator der Werbefahrten Wolfgang Bude von Mittwoch, 20. bis Samstag, 23. April 2022 in der Coburger Innenstadt vertreten. Bei regenfreiem Frühlingswetter informierten sich zahlreiche Passanten über die Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland, nahmen freudig Prospekte und Werbegeschenke entgegen und genossen dabei sichtlich die dargebotene bayerische Musik. „Der Standort auf dem Markt am Rathausplatz war perfekt. Neben der Nachfrage nach Unterkünften, interessierten sich die Standbesucher:innen – darunter auch mehrere Gäste die an diversen Stadtführungen teilnahmen – vor allem für Fahrradstrecken und Wandermöglichkeiten“, so der Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel, der auf einen erfolgreichen „Urlaubstruck“-Einsatz zurückblickt.

Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 oder unter Telefon +49 8051 6905-0 und info@tourismus.prien.de.


Workshop „Kinder machen Kunst“

Pleinairmalerei auf der Dachterrasse der Galerie im Alten Rathaus: Um 1900 widmeten sich die Künstlerinnen und Künstler am Chiemsee verstärkt der Freilichtmalerei. Zum Schutz vor der Sonne aber überwiegend aus modischen Gründen trugen sie Strohhüte mit flachem Kopf und einem schwarzen Ripsband. Über hundert Jahre später sind Caps bei den Nachwuchskünstler:innen angesagt. Foto: Prien Marketing GmbH

Leuchtende Kinderaugen in der Galerie im Alten Rathaus

Acht junge Kunstinteressierte, im Alter zwischen sechs und elf Jahren, blickten am Montag, 28. März 2022 bei dem Workshop „Kinder machen Kunst“ auf die „gute alte Zeit“. Zu Beginn begrüßte die Kuratorin Ingrid Fricke die Teilnehmer:innen mit einem Crashkurs zu den Museumsregeln im Foyer der Galerie im Alten Rathaus. Anschließend begaben sich die Besucherprofis bei der 25-minütigen kindgerechten Führung auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch die Ausstellung „Glanzvoll: Die Kunst der Prinzregentenzeit am Chiemsee - als München leuchtete und Prien glänzte“ und entdeckten dabei einzigartige, mitunter prächtige Werke aus einer vergangenen Zeit. Sichtlich beeindruckt waren die Mädchen und Buben von einer lebensgroßen Bronzebüste, die einen älteren Mann mit Rauschebart darstellt. „Das ist Prinzregent Luitpold von Bayern. Mit seiner freundlichen Art war er bei der Bevölkerung sehr beliebt“, erklärt Fricke und deutet ein paar Meter weiter auf eine Fotografie. „Darauf ist zu sehen wie der Prinzregent am Bahnhof von Prien von den Einwohnern feierlich begrüßt wird. Er hat gerne seinen Urlaub am Chiemsee verbracht, damals nannte man das noch Sommerfrische. Die bequeme Bahnanbindung, die Öffnung des Schlosses Herrenchiemsee für die Allgemeinheit und die Chiemsee Schifffahrt zogen nun auch zahlreiche Besucher in die Region.“ Ein Stockwerk höher sorgte ein Schiffsmodell der Chiemsee-Schifffahrt vor allem bei den Jungen für leuchtende Kinderaugen – der Schaufelraddampfer „Luitpold“ konnte 500 Fahrgäste transportieren. Gegen Ende der unterhaltsamen Tour versetzte sich die Gruppe mit dem Gemälde „Im Hofgarten“, in dem der Künstler Julius Exter eine lebendige Szenerie mit Kindern und ihren Kinderfrauen festgehalten hat, in die Kindheit vor über hundert Jahren.

Im Anschluss an den Rundgang konnte jeder sein Lieblingsmotiv unter den ausgestellten Kunstwerken wählen und ausgedruckt als Vorlage für den Workshop verwenden. Inspiriert durch das Erlebte machten sich die kreativen Teilnehmer:innen auch gleich unter freiem Himmel auf der Dachterrasse ans Werk. Zuerst wurden die Bilder mit Kohlestiften auf grundierte Holzplatten grob übertragen, bevor mit reichlich Ölfarbe experimentiert wurde. Dabei entstanden an den aufgestellten Staffeleien sehr spannende und farbenfrohe Bilder, die einen frischen Blick auf die Kunst der „großen“ Maler:innen der Prinzregentenzeit am Chiemsee erlauben.

Für den Workshop „Kinder machen Kunst“ gibt es noch Termine an den Montagen 9. und 30. Mai 2022, jeweils um 14.30 Uhr. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.


Priener Mitfahrbankerl: Per Anhalter von A nach B

Daumen raus, ein Lächeln aufgesetzt und warten - die Priener Marktgemeinde bringt Mitfahr-Initiative auf den Weg. (v.l.n.r.) Der Dritte Bürgermeister der Marktgemeinde Martin Aufenanger, der Gärtnereimitarbeiter der PriMa Benedikt Lederer, die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, der Gärtnereimitarbeiter der PriMa Thomas Bugla und der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich an dem „Priener Mitfahrbankerl“ in der Hochriesstraße. Bildrechte: Anita Berger

Ein Gemeindeprojekt zur Verbesserung des innerörtlichen Personennahverkehrs

Daumen raus am Straßenrand – Tramper mit selbstgemalten Schildern sind heutzutage eine Seltenheit. Diese sozial kompetente und ökologisch sinnvolle Art der Fortbewegung erlebt mit dem „Priener Mitfahrbankerl“ ein Comeback im zentralen Ortsgebiet der Marktgemeinde.

Am runden Tisch Verkehr – ein beratendes Gremium, welches einstimmig vom Marktgemeinderat berufen wurde – werden Ideen entwickelt, um die Verkehrssituation in Prien zu verbessern. Nach Auffassung der Mitglieder besteht Handlungsbedarf, was die Erreichbarkeit von Zielen innerhalb des Ortszentrums betrifft. Auch eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV mit erhöhter Taktfrequenz sei in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Seit Anfang April 2022 stehen auf Initiative der ehemaligen Priener Marktgemeinderätin Marie-Luise Ganter zehn „Mitfahrbankerl“ in der Seegemeinde. Die praktischen Arbeiten wurden in Zusammenarbeit von den Mitarbeiter:innen der Gärtnerei und der Marketingabteilung der Prien Marketing GmbH (PriMa), von den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs und den ehrenamtlichen Helfern der „Bürgerwerkstatt Prien“ realisiert. Bei den Bänken handelt es sich um gelb-blau gestrichene Exemplare, für deren Farbgebung die Wappenfarben der Marktgemeinde maßgebend waren. An den seitlich angebrachten Schildern sind jeweils neun Zielorte aufgeführt, sodass Wartende mit einem verstellbaren Pfeil den Autofahrern anzeigen können, wohin sie wollen. Aufgestellt wurden die Mitfahrbänke in Prien/Stock, am Herrenberg, Wendelsteinpark, Bernauer Kreisel sowie in Harras, am Kreiskrankenhaus, in Trautersdorf, in der Beilhackstraße, in Westernach und am Gewerbepark in der Hochriesstraße. Der Referent für Soziales und Dritte Bürgermeister der Marktgemeinde Martin Aufenanger erhofft sich mit dem neuen Projekt Mobilitätslücken zu schließen und Abhilfe zu schaffen, damit gerade Menschen ohne Auto zu mehr Mobilität verholfen wird. Ziel sei es, vor allem ältere Menschen und Jugendliche (bei Minderjährigen liegt es im Ermessen der Eltern, ab welchem Alter das Angebot genutzt werden darf) zu unterstützen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass das ‚Priener Mitfahrbankerl‘ das Zusammenleben im Ort fördert und ein Zeichen für mehr Miteinander setzt“, so der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Umwelt‐ und Klimaschutz - die Initiatoren hoffen weitere Mitbürger:innen für das „Priener Mitfahrbankerl“ zu begeistern, um der stetig zunehmenden Verkehrsbelastung im Ort entgegenzuwirken. Bei guter Annahme ließe sich das Angebot auch weiter ausbauen, heißt es von Seiten der Gemeinde.

Auch die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner zeigt sich von der innerörtlichen Mitfahr-Initiative begeistert: „Schließlich steht die Umsetzung des Projektes ganz im Zeichen unseres Markenleitbildes, nämlich der Entwicklung von Prien zur ‚lebenswertesten Seegemeinde im Alpenraum‘.“


Neues Gästemagazin: Prien am Chiemsee – I gfrei mi drauf!

Anfang April 2022 präsentierte die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner dem Zweiten Bürgermeister Michael Anner (im Bild links) und dem Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich (im Bild rechts) das  Gästemagazin „Prien am Chiemsee – I gfrei mi drauf!“ im Priener Rathaus. „Mit unterhaltsamen Geschichten im ansprechenden Design möchten wir Urlauber:innen dazu einladen, unsere lebenswerte Seegemeinde zu besuchen und kennenzulernen“, unterstreicht die Geschäftsführerin die Herausgabe des neuen Magazins. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Unter dem Titel „Urlaub ahoi!“ hat die Prien Marketing GmbH die erste Auflage des neuen Gästemagazins „Prien am Chiemsee – I gfrei mi drauf!“ veröffentlicht.

Neben den touristischen Schwerpunkten – darunter Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele – stehen weitere faszinierende Themen im Vordergrund. Auf 36 Seiten berichtet das Heft von Menschen und Naturerlebnissen, von Handwerk und Leidenschaft und nicht zuletzt von der Liebe zur eigenen Heimat. „In attraktiver Aufmachung können Leser:innen auf Entdeckungsreise gehen und bekannte wie auch weniger Bekannte Orte mit Geschichte und Geschichten aufspüren“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner. Die Themen Kulinarik und Genuss kommen in dem reich bebilderten Magazin nicht zu kurz. Neben einem unterhaltsamen Bericht über drei junge Priener Köche werden ab Seite 18 unter der Rubrik „Des gibt’s bei uns“ frische und regionale Lebensmittel aus den Priener Hofläden und Biomärkten vorgestellt. Informationen zu der Priener Einkaufswelt dürfen natürlich nicht fehlen - „Alles, was das Herz begehrt“ verspricht der Artikel auf den Seiten 26 und 28.


Rollende Werbekampagne für das Prienavera Erlebnisbad

(v.l n.r.) Im Prienavera Strandbad präsentieren die Assistentin der Geschäftsführung der Chiemsee Marina GmbH Franziska Entholzer, die Betriebsleiterin des Prienavera Erlebnisbades Helena Cröger, der Geschäftsführer der Chiemsee Marina GmbH Dirk Schröder und die Projektleiterin Magdalena Berka von der Marketingabteilung der Prien Marketing GmbH den neuen „Prienavera-Bus“ direkt am Ufer des Chiemsees. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Seit Anfang März 2022 ist ein roter RVO-Bus im Design des Prienavera Erlebnisbades in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein unterwegs.

Die eindrucksvolle Werbefläche wurde von der Kreativdirektorin der Prien Marketing GmbH Julia Kolibius entworfen. Mit dem Werbespruch „einfach eintauchen …“ und großformatigen Imagebildern zieht der auffällig gestaltete „Prienavera-Bus“ nicht nur die Blicke der Fahrgäste, sondern auch der Auto-, Radfahrer und Fußgänger auf sich. Dabei wird den Betrachtern ein wohlig entspanntes Gefühl sowie die Vorfreude auf den Badespaß im Erlebnis- und Strandbad vermittelt. „Damit werben wir quasi im Vorbeifahren“, freut sich der Geschäftsführer der Chiemsee Marina GmbH Dirk Schröder über die anrollende Werbekampagne.


Neues Leben in alten Gemäuern: Der Inseldom und seine bewegte Geschichte


Im obersten Geschoss des Inseldoms steht barocke Pracht im Kontrast zur rationalen Nüchternheit der Säkularisation. ©Bayerische Schlösserverwaltung, Maria Scherf, München

Ab April bis Oktober Führungen durch den sanierten Inseldom.

Nach über einem Jahrhundert Schattendasein weht wieder frischer Wind in den alten Mauern der einstigen Dom- und Stiftskirche St. Sebastian und St. Sixtus auf Herrenchiemsee. Erstmals im Oktober 2021 öffnete die Bayerische Schlösserverwaltung das historisch kontrastreiche Baudenkmal. Dem vorausgegangen waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, die Besucher:innen bei Gruppenführungen einen barrierefreien Zugang zu dem teils ruinenhaft anmutenden Gebäude ermöglichen.

Dr. Friedrich von Daumiller engagiert sich seit vielen Jahren für das kulturelle Erbe der Chiemsee-Region. Im Interview erzählt er über die wechselvolle Geschichte des Inseldoms, die bereits im frühen 7. Jahrhundert ihren Anfang nahm.

Ein kurzer Einblick in das Interview mit dem Vorsitzenden des Vereins „Vereinigung der Freunde von Herrenchiemsee“. Eine ausführliche Version ist auf der Internetseite www.tourismus.prien.de sowie in dem neu erschienenen Gästemagazin „Prien am Chiemsee – I gfrei mi drauf!“ veröffentlicht.

Wann und anhand welcher Befunde konnte man nachweisen, dass bereits im Jahr 629 auf dieser Anhöhe der Herreninsel eine Klosteranlage gestanden hat? Dr. von Daumiller: Unter Leitung von Dr. Hermann Dannheimer fanden von 1979 bis 1989 archäologische Grabungsarbeiten auf der Herreninsel statt. Dabei stieß man auf Reste einer Holzkirche, deren Erbauung die Archäologen auf das frühe siebte Jahrhundert datierten. Von 1676 bis 1678 wurde der gotische Dom im Geiste des Barocks prunkvoll umgebaut. Sind noch Überreste vorhanden die bezeugen, dass die Kathedrale einst ein signifikanter Bau des Frühbarocks war? Dr. von Daumiller: Nur das oberste Geschoss vermittelt noch einen Eindruck von dem ursprünglichen Innenraum des Gotteshauses. Der Besucher wird überrascht durch das mächtige Tonnengewölbe mit den Malereien von Josef Eder aus Neubeuern und Jakob Carnutsch aus Prien. Die Wende des 18. zum 19. Jahrhundert brachte mit der Säkularisation einen der stärksten staats- und gesellschaftspolitischen Umbrüche in der bayerischen Geschichte mit sich und läutete das unaufhaltsame Ende des Prälaturklosters ein. Was geschah mit dem Inseldom und seinem Inventar? Dr. von Daumiller: Aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses vom 25. Februar 1803 gelangte die 230 Hektar umfassende Herreninsel mit allen Gebäuden samt Inventar einschließlich des gesamten sonstigen Vermögens des Chorherrenstifts in das Eigentum des Kurfürstentums Bayern. Der nächste Schritt war die Verwertung dieses riesigen beweglichen und unbeweglichen Vermögens. Im Wege einer Versteigerung erwarb der Mannheimer Kaufmann Carl von Lüneschloß die Insel mit Gebäuden für 43.650 Gulden (die heutige Kaufkraft eines Gulden würde etwa sechs Euro entsprechen), allerdings ohne Inventar, insbesondere ohne die Kircheneinrichtung - diese wurden einzeln versteigert. Rund ein Jahrzehnt später sorgte der neue Besitzer der „Ökonomie Gut Herrenwörth im Chiemsee“ Alois von Fleckinger für die weitgehende Zerstörung des Sakralbaus. Welche frühindustrielle Nutzung des Gebäudes schwebte dem Geschäftsmann der „neuen Zeit“ vor und ist ihm die Umsetzung gelungen? Dr. von Daumiller: Alois Fleckinger tat sich als besonderer Schänder der Domstiftskirche hervor, wohl um der aufgeklärten staatlichen Obrigkeit zu gefallen, um dadurch in den Adelsstand erhoben zu werden. Er ließ das Presbyterium abreißen, die Türme abtragen und baute im Langhaus eine Brauerei ein. Es wurden Zwischendecken eingezogen und etliche Fenster des Domgebäudes wurden zugemauert. Die sechs Fassadenfiguren Salvator, Michael, Augustinus, Benedikt, Sixtus und Sebastian ließ er in den See werfen. Was waren die Herausforderungen bei der Dom-Sanierung? Dr. von Daumiller: Die besonderen Herausforderungen bestanden darin, den Denkmalschutz, dem das gesamte Bauwerk mit allen Einbauten der Säkularisation unterliegt, mit den heutigen Anforderungen, wie Sicherheit, insbesondere Brandschutz und Barrierefreiheit in Übereinstimmung zu bringen, wobei die Kosten überschaubar sein sollen. Diese Aufgaben haben die Architekten des Staatlichen Bauamts Rosenheim und der Schlösserverwaltung überzeugend gelöst.

Von April bis Ende Oktober 2022 kann man den Inseldom samstags, sonntags und feiertags um 11 Uhr sowie um 14 Uhr auf Führungen besichtigen. Sonderführungen sind auf Anfrage bei der Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee möglich. Weitere Auskünfte erhält man auf der Internetseite www.herrenchiemsee.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de und im Internet unter www.tourismus.prien.de. Das Gästemagazin „Prien am Chiemsee – I gfrei mi drauf!“ ist ab Anfang April 2022 im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, kostenlos erhältlich.


Kunsterlebnis begeistert Wandergruppe


Unter der Leitung von Angela Kind (im Bild hinten, fünfte von links) endete die Samstagswanderung mit einer Führung durch die Räumlichkeiten in der Galerie im Alten Rathaus. Die Anwesenden zeigten sich gegenüber der Hausherrin Andrea Hübner und dem Zweiten Bürgermeister Michael Anner (im Bild hinten, zweite und dritter von links) beeindruckt von den dort ausgestellten Kunstwerken aus der Prinzregentenzeit am Chiemsee.
Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Wanderfreunde waren auf der Ludwigshöhe und besuchten anschliessend die ausstellung „Glanzvoll“ in der Galerie im Alten Rathaus

Rund 25 Wanderfreunde trafen sich am Samstag, 12. März 2022 mit der Wanderführerin Angela Kind am Tourismusbüro Prien um an der Samstagswanderung der Prien Marketing GmbH teilzunehmen. Die gesellige Gruppe machte sich auf den Weg nach Rimsting mit dem Ziel Ludwigshöhe. Nach einer kleinen Brotzeitpause führte der zirka zweieinhalbstündige Rundweg die Wanderer zurück nach Prien zur Kaffeepause in das Kurcafé Heider.

Gestärkt ging es weiter in die Alte Rathausstraße 22. Dort angekommen wurden die Wanderer von dem Zweiten Bürgermeister der Marktgemeinde Michael Anner, der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, den beiden Kuratorinnen Ingrid Fricke M.A und Ute Gladigau M.A. sowie von dem Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel im Foyer der Galerie im Alten Rathaus in Empfang genommen.

Auf einer kurzen Führung durch die neu eröffnete Ausstellung „Glanzvoll, die Kunst der Prinzregentenzeit am Chiemsee“ warfen die Teilnehmer gemeinsam mit der Kultur- und Kunsthistorikerinnen Ute Gladigau einen Blick zurück auf die „gute alte Zeit“. Abschließend wurde mit einem Glas Sekt auf die kommende Wandersaison angestoßen.


Ausstellung „Glanzvoll“ in der Galerie im Alten Rathaus mit Vernissage eröffnet


Glanzvolle Ausstellungseröffnung in der Galerie im Alten Rathaus: (v.l.n.r.) Der Erste Vorsitzende des Kulturfördervereins Prien am Chiemsee e.V. Georg Klampfleuthner, der Zweite Bürgermeister der Marktgemeinde Prien am Chiemsee Michael Anner, die Kuratorin Ingrid Fricke M.A., die Schirmherrin Elizabeth Herzogin in Bayern, die Kuratorin Ute Gladigau M.A., Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold von Bayern, die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner und der Erste Vorsitzende des Kulturfördervereins Prien a.D. Dr. Friedrich von Daumiller.
Bildrechte: Anita Berger

Glanzvolle Ausstellungseröffnung

In der Galerie im Alten Rathaus wurde die Ausstellung „Glanzvoll: Die Kunst der Prinzregentenzeit am Chiemsee - als München leuchtete und Prien glänzte“ am Freitag, 11. März 2022 mit einer Vernissage feierlich eröffnet. Dort ist sie anschließend bis Sonntag,19. Juni 2022 zu sehen.

Eine Vielzahl geladener Gäste fand sich am vergangenen Freitag, 11. März 2022, unter 2G-Bedingungen in der Galerie im Alten Rathaus zur Vernissage der Ausstellung „Glanzvoll: Die Kunst der Prinzregentenzeit am Chiemsee - als München leuchtete und Prien glänzte“ ein. Dass der Andrang so groß war, hatte seinen guten Grund: Zahlreiche öffentliche und private Leihgeber waren zu der abendfüllenden Veranstaltung gekommen.

In seiner Eröffnungsrede konnte der Zweite Bürgermeister der Marktgemeinde Michael Anner die Schirmherrin Elizabeth Herzogin in Bayern, Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold von Bayern und Gattin Beatrix, den stellvertretenden Landrat Josef Huber sowie den Kulturreferenten des Landkreises Rosenheim Christoph Maier-Gehring begrüßen. Georg Klampfleuthner, der als Erster Vorsitzender des Kulturfördervereins Prien am Chiemsee e,V. ein Grußwort an die Anwesenden richtete, wies darauf hin, dass die Prinzregentenzeit auch eine Zeit der Erneuerung und eine Zeit des Umbruchs war. Eine Zeit in der sich junge unbekannte Künstler auf den Weg machten um gemeinsam zu malen, um sich gegenseitig zu inspirieren. „Wir müssen uns heute bemühen die vergangene Kultur zu bewahren, da sie auch Teil unserer Identität ist“, so Klampfleuthner.

Einfühlsam schilderte Elizabeth Herzogin in Bayern wie Prinzregent Luitpold es verstanden hatte „die Wogen und Unruhen zu glätten“, die er zu Beginn seines Regierungsantritts vorgefunden hat, so dass man heute von der „guten alten Zeit“ sprechen kann. „Besonders zeichnete ihn die Freude an der Kunst aus, die ihm ein Leben lang erhalten blieb“, betonte die Herzogin. „Seine stete Nahbarkeit und seine freundliche Zurückhaltung machten ihn bei seinem Volk so beliebt.“

Als Hausherrin bedankte sich die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner „für den langen Atem“, den alle bewiesen haben, da die Ausstellung pandemiebedingt zweimal verschoben werden musste. „Ich schätzte mich glücklich, unsere Ausstellung an diesem Abend so glanzvoll eröffnen zu dürfen“, so Hübner. Ihr ausdrücklicher Dank galt dem Freistaat Bayern, der die aktuelle Ausstellung mit dem Kulturfonds Bayern fördert. Selbstverständlich dankte die Geschäftsführerin auch dem Kulturförderverein Prien am Chiemsee e.V., der Volksbank Raiffeisenbank eG, der Marktgemeinde, der Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler KG sowie der Umwelt- Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim und der Ernst von Siemens Kunststiftung für deren Unterstützung.

Besondere Anerkennung kam an diesem Abend den Kultur- und Kunsthistorikerinnen Ingrid Fricke M.A. und Ute Gladigau M.A. zuteil, deren persönliches Engagement viel zu der Umsetzung der hochkarätigen Schau beigetragen hat. Als Kuratorinnen übernahmen sie gemeinsam die Aufgabe, in die Ausstellung und das dazugehörige Programm einzuführen. Abschließend verwies Ute Gladigau auf den Ausstellungskatalog: „Es sollte eigentlich eine Broschüre werden, doch die Freude all das Entdeckte und die zahlreichen Zusammenhänge darzustellen hat dann doch eine umfangreichere Darstellung daraus werden lassen.“ Der Katalog enthält viele qualitätvolle Bilder und vertiefende Informationen zu der Thematik. „Es ist uns wichtig, auch junge Menschen in unserem Haus zu haben“, so Ingrid Fricke. „Ausstellungsbegleitend ist eine Broschüre erschienen, die sich an Kinder, aber auch an Eltern und an Großeltern richtet, die sich gemeinsam auf eine Entdeckertour durch eine glanzvolle Zeit der Kunst am Chiemsee machen wollen.“

Nach dem offiziellen Teil der Vernissage, nutzten die Gäste die Gelegenheit, durch die Stockwerke in der Alten Rathausstraße 22 zu schlendern und die ausgestellten Werke zu betrachten.

Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte in den kommenden Monaten ein facettenreiches Rahmenprogramm. An den Sonntagen 20. März, 3. und 24. April, 8. und 22. Mai sowie 5. und 19. Juni 2022 kann man jeweils um 14 Uhr an einer Kuratorinnen Führung teilnehmen (Sonderführungen sind auf Anfrage möglich). Großer Beliebtheit erfreuen sich die Workshops „Kinder machen Kunst“ in der Galerie im Alten Rathaus: Im Rahmen von „Glanzvoll“ gibt es Termine an den Montagen 28. März, 9. und 30. Mai 2022, jeweils um 14.30 Uhr. Eine Vortragsreihe im Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11 ermöglicht einen tieferen Einblick in das regionale Kunstgeschehen der Prinzregentenzeit. Prof. Dr. Manfred Treml referiert am Donnerstag, 5. Mai über das Thema „Gute Alte Zeit? Gedanken zu Prinzregent Luitpold und seiner Epoche“. Am Donnerstag, 12. Mai behandelt Prof. Dr. Werner K. Blessing „Bayerns Gesellschaft um 1900: Kontinuität und Umbruch“. Den Abschluss der Reihe macht Dr. Ruth Negendanck am Dienstag, 31. Mai 2022 mit dem Vortrag „Begegnungen. Die Künstlerlandschaft Chiemsee in der Prinzregentenzeit“. Beginn der Vorträge ist jeweils um 19 Uhr.

Begleitend zu der Ausstellung in der Marktgemeinde gibt es ein erweitertes Führungsangebot: Am Freitag, 6. Mai 2022, um 15 Uhr begleitet die Kunsthistorikerin Ute Gladigau auf dem Rundgang „Aufbruch in die Moderne“ Interessierte durch die Julius Exter Galerie im Augustiner Chorherrenstift auf der Herreninsel. Am Freitag, 3. Juni 2022, um 18 Uhr führt der Kulturreferent des Landkreises Rosenheim Christoph Maier-Gehring unter dem Titel „Wo Leo Putz malte“ Teilnehmer:innen durch das Schloss Hartmannsberg.

Der Ausstellungsflyer „Glanzvoll“ mit Veranstaltungsprogramm ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter www.galerie-prien.de erhältlich. Die Teilnehmeranzahl zu den Führungen, Workshops und Vorträgen ist begrenzt. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.

Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr (auch feiertags zu diesen Zeiten) sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Am Karfreitag, 15. April 2022 sind die Ausstellungsräumlichkeiten geschlossen. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Der Ausstellungskatalog ist vor Ort sowie im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 für 12 Euro erhältlich. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 92928.


Wanderidyll Herrenchiemsee


(vorderste Reihe, v.l.n.r.) Die Teilnehmer:innen der ersten Samstagswanderung in 2022 wurden von der Wanderführerin Angela Kind, dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Prien Andreas Friedrich und der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner begleitet. Traumhafter Sonnenschein und die eindrucksvolle winterliche Bilderbuchlandschaft der Schlossinsel entschädigten den teils eisig kalten Wind.  
Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Das Wanderangebot bei der PriMa hat begonnen: erste geführte Wanderung mit der Wanderführerin Angela Kind führte auf die Herreninsel.

Der Winter ist eine wunderbare Zeit, die Herreninsel zu erkunden. Der Chiemsee schimmert in einem kräftigen Blau und die mit zartem Weiß bedeckten Berge glitzern in der Wintersonne. In ihrem Südteil, jenseits des Prunkschlosses und der Scharen an Besucher im Sommer, hat sich die Inselstille der schönen Wälder erhalten.

Rund 25 begeisterte Wandersleute aus Prien und naher Umgebung trafen sich am Samstag, 5. Februar 2022 bei herrlichem Winterwetter mit der Wanderführerin Angela Kind an der Schiffanlegestelle am Hafen Prien/Stock, um an der Samstagswanderung der Prien Marketing GmbH (PriMa) teilzunehmen. Auch der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Prien Andreas Friedrich und die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner ließen es sich nicht nehmen, bei der ersten geführten Wanderung in diesem Jahr dabei zu sein.

Ein Dampfer der Chiemsee-Schifffahrt brachte die Teilnehmer:innen zum ermäßigten Fahrpreis zur Herreninsel. Nach einer herzlichen Begrüßung führte die gesellige Tour auf dem Weg entlang der Ostseite bis zu der am Südufer gelegenen Pauls Ruh. Dort angekommen, wurde man mit einem Ausblick auf das frisch eingeschneite Bergpanorama belohnt. Vorbei an eindrucksvollen Bäumen ging es weiter zum Schloss Herrenchiemsee. Nach einer Stärkung im dortigen Schlosscafé machte sich die gutgelaunte Gruppe auf den Weg zur Anlegestelle. Die Chiemsee-Schifffahrt brachte die Wanderer - die sich allesamt sehr darüber freuten, wieder gemeinsam auf Wanderschaft gehen zu können - anschließend zurück nach Prien.

Ob gemütliche Wanderungen in den Bergen oder entlang am verträumten Chiemsee-Uferweg, kurze Ausflüge zu malerischen Almen oder erlebnisreiche Touren zu schönen Aussichtspunkten inmitten einer atemberaubenden Kulisse - das Wanderangebot der PriMa ist überaus abwechslungsreich und bietet für jeden das passende Ziel. Weitere Informationen sind im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich.


Neuer Restaurantführer: Genussort Prien


Das Titelbild des Restaurantführers „Genussort Prien“ zeigt ein unterwegs eingesammeltes „Do it yourself“-Picknick mit Produkten heimischer Lebensmittelerzeuger:innen. 
Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Der Restaurantführer „Genussort Prien“, herausgegeben von der Prien Marketing GmbH, begleitet Einheimische und Gäste auf einer Genussreise durch die Seegemeinde.

So facettenreich wie die Landschaft ist auch das kulinarische Angebot in Prien am Chiemsee. Gemütliche Cafés, Fischhütten, traditionell bayerische sowie internationale Restaurants verwöhnen mit lokalen Spezialitäten, raffinierten Schlemmer-Menüs und erlesener Gourmet-Küche. Besonders das Fischereiwesen ist in der Seegemeinde tief verwurzelt und prägt die Priener Genusslandschaft bereits seit dem 17. Jahrhundert. Für dieses Traditionshandwerk wurde die Marktgemeinde 2018 im Rahmen des Wettbewerbs „100 Genussorte Bayern“ als Genussort ausgezeichnet.

Seit Januar 2022 ist der neue Restaurantführer „Genussort Prien“ im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, erhältlich. Das 28 Seiten lange Heft hat für jeden Geschmack die passende Adresse parat: Über 50 Einträge sind hier unter elf Rubriken vermerkt. Feinschmecker und Genussliebhaber entdecken entlang verschiedener Themenwege, Radl-, E-Bike- und Wanderrouten regionale Köstlichkeiten - die Direktvermarkter-Tour in und um Prien wird auf Seite 21 beschrieben.


Clowntheater im Chiemsee Saal


Pepela-Clowns ernten viel Applaus im Chiemsee Saal.Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Über den Daumen gepeilt – klug, witzig und nachdenklich Prien.

Am Sonntagvormittag, 23. Januar, gastierte die Theatergruppe Pepela – eine Neugründung von Künstler:innen, die oftmals in den Kontexten des Theater Octopus, des Clowns ohne Grenzen Dt. e.V. und des Klinikclowns Bayern e.V. zusammengearbeitet haben – mit ihrer neuesten Show „Pi mal Daumen“ auf der Bühne im Chiemsee Saal. Der Vorhang öffnete sich für die vier Clownfreunde Edi, Ecki, Medi und Pi – gespielt von Alexander Strauss, Andreas Schantz, Georgia Huber und Stefan Knoll.

In ihrem artistischen und musikalischen Schauspiel treffen sich die Freunde am Dorfplatz spielen Musik und schwingen das Tanzbein. Doch ihre vertraute Welt gerät schon bald ins Wanken - aus der Perspektive des Clowns wird erzählt wie durch den Wandel der Zeit Gemeinschaft aufbricht und geprüft wird. Jeder Einzelne ist plötzlich auf sich gestellt und mutiert zum Opfer, Täter, Mitläufer oder bleibt bei sich. Bald wird es deutlich, der ungewohnte Umgang mit Macht führt schnell zu Ohnmacht und Einsamkeit. Erst die gemeinsame Not lässt die Freunde am Ende der Aufführung wieder zueinander finden.

Mit nur wenigen Mitteln entwickelte sich während der einstündigen Spieldauer eine transformierende Geschichte die das Publikum aller Altersgruppen zum Lachen brachte und gleichzeitig zum Nachdenken anregte.


Priener Gutschein: Neue Sponsoren für das Jahr 2022


Der „Priener Gutschein – Priener Diridari“ hat sich zum beliebten Geschenk etabliert. Insgesamt wurden bereits Gutscheine im Wert von knapp 160.000 Euro verkauft. Sponsorentreffen Anfang Februar 2022: (v.l.n.r.) Der Präsident des Lions-Clubs Prien a. Chiemsee Dr. Alexander Simon, die Vizepräsidentin des Soroptimist-Clubs Prien Karola Prechtl, die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner und der Past-Präsident des Rotary Clubs Chiemsee Dr. Richard Fricke. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Drei Priener Charity Clubs – der Lions-Club Prien a. Chiemsee, der Rotary Club Chiemsee und der Soroptimist-Club Prien - übernehmen das Sponsoring

Seit über einem Jahr gibt es den „Priener Gutschein – Priener Diridari“, entstanden durch eine Initiative der Prien Marketing GmbH (PriMa) zur Stärkung der regionalen Kaufkraft. Auch ortsansässige Wohltätigkeitsorganisationen sehen in dem Gutschein ein sinnvolles Instrument und haben den Priener Diridari bereits selbst bei Jubiläen und weiteren Gelegenheiten verschenkt.

Seit Samstag, 1. Januar 2022 übernehmen drei Priener Charity Clubs – der Lions-Club Prien a. Chiemsee, der Rotary Club Chiemsee und der Soroptimist-Club Prien - das Sponsoring. Allein im Januar 2022 wurden Gutscheine im Wert von knapp 10.000 Euro in Prien eingelöst und neue Gutscheine im Wert von 3.339 Euro im Tourismusbüro Prien sowie im Webshop unter www.tourismus.prien.de/priener-gutschein verkauft. „Neben den Käufern, die ihren Familienmitgliedern und Bekannten eine Freude bereiten, nutzen mittlerweile viele Priener Unternehmer den Gutschein als Dankeschön für Ihre Mitarbeiter und Geschäftspartner“, freut sich die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner über die gute Akzeptanz bei Mitbürgerinnen und Mitbürgern. „Jetzt heißt es nur noch: Einlösen und seinen eigenen, ganz persönlichen Wunsch in der Seegemeinde erfüllen.“

Der Gutschein ist in frei wählbarer Betragshöhe (Mindestwert zehn Euro) erhältlich und kann bei den teilnehmenden Priener Geschäften und Betrieben in Teilbeträgen eingelöst werden. Alle Unternehmer Priens können dabei kostenfrei profitieren.


Swinging Prien – Wir suchen Euch!


Ein künstlerisches Highlight setzt der in München geborene Pianist und Entertainer Martin Schmitt. Bildrechte Prien Marketing GmbH

Aufruf an regionale Musiker, Nachwuchskünstler und Bands sowie an Foodtruck-Betreiber*innen zur Bewerbung für das Jubiläums-Musikfestival .

Im kommenden Jahr feiert die Seegemeinde 20 Jahre „Swinging Prien“. An dem Wochenende vom Freitag, 1. Juli bis Sonntag, 3. Juli 2022 wird das Ortszentrum zum Eldorado für Fans von Jazz, Blues, Soul und Rock. Unter dem Motto „Swinging Prien - Wir suchen Euch!“ startet die Prien Marketing GmbH einen Aufruf an regionale Musiker, Nachwuchskünstler und Bands sowie an Foodtruck-Betreiber*innen.

Interessierte können sich für das Jubiläums-Musikfestival mit Fotografien beziehungsweise Videomaterial bewerben. Anmeldung per Mail bei Regina Buchauer von der Veranstaltungsorganisation der Prien Marketing GmbH unter rbuchauer@tourismus.prien.de. Weitere Informationen auf der Internetseite www.swinging-prien.de


Bücherei Prien vermittelt mit neuem Brockhaus Wissensportal Grundlagen zum Thema Klimawandel


(v.l.n.r.) Der Klimawandel ist nach wie vor die größte globale Herausforderung für die Menschheit. Büchereileiterin Christina Klasna und ihre Kollegin Monika Zech freuen sich, Leserinnen und Lesern der Bücherei Prien mit dem digitalen Angebot von Brockhaus eine erweiterte Möglichkeit zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung für den Umweltschutz bieten zu können. Zudem findet man im Dachgeschoss des Haus des Gastes zahlreiche Medien passend zum Thema. Bildrechte Prien Marketing GmbH

Neu in der Bücherei Prien: interaktives Wissensportal „Klima der Welt“

Das Klima ist eines der bedeutendsten gesellschaftlichen und politischen Themen unserer Zeit. Dabei sind die Erkenntnisse aus der Klimaforschung oft sehr komplex und verlangen Wissen aus vielen Fachbereichen. Im Brockhaus Wissensportal „Klima der Welt“ erhalten Nutzerinnen und Nutzer der Bücherei Prien umfangreiche Informationen über das Klima einfach und verständlich aufbereitet. So können sie sich das Wissen aneignen, das notwendig ist um die Klimadebatte zu verfolgen und aktiv daran teilzunehmen.

„Klima der Welt“ ist ein Online-Wissensportal, das von zwei der bekanntesten und international anerkannten schwedischen Klimaforscher verfasst wurde: Markku Rummukainen ist Professor für Klimatologie in Lund und Schwedens Vertreter im Weltklimarat. Roger Hildingsson arbeitet am Institut für Politikwissenschaft in Lund und dem renommierten BECC-Forschungszentrum. Die Expertise der beiden Forscher und der Brockhaus Redaktion garantiert, dass die Informationen im Wissensportal aktuell, objektiv und verlässlich sind. Einzige Voraussetzung für die Benutzung der Brockhaus Produkte ist der Besitz eines gültigen Büchereiausweises mit der Lesernummer als Login. Angemeldete Mitglieder der Bücherei Prien können somit über die Kunden PCs im Dachgeschoss des Haus des Gastes oder auch von zuhause aus jederzeit und von jedem Endgerät auf die Inhalte zugreifen.

Bericht: Brockhaus


Priener Gschicht`n: Flüssiger Winterzauber


Foto: Fritz´n Hof

Im Rahmen der „Priener Gschicht`n“ lässt die Prien Marketing GmbH Einheimische zu Wort kommen, die die junge und alte Geschichte der Seegemeinde für den Leser ganz neu erfahrbar machen.

Ob Brand, Likör, Saft oder Essig: Bauernhöfe und Brennereien in und um Prien zaubern Energie für die kalte Jahreszeit. Seit Anfang Dezember 2021 ist auf der Homepage www.tourismus.prien.de eine Geschichte über den Fritz’n Hof, den Hans´l Hof und den Regerlhof online.









Bücherei Prien hat wieder geöffnet


Büchereimitarbeiterin Bianca Radlinger und ihre Kolleginnen freuen sich, Büchereikunden wieder persönlich im Dachgeschoss des Haus des Gastes begrüßen zu dürfen. Bildrechte Prien Marketing GmbH

Bücherei Prien ab Mittwoch, 8. Dezember unter Berücksichtigung geltender Hygiene- und Schutzauflagen für Besucher*innen geöffnet.

Aufgrund des stabilen Inzidenzwertes in der Region, hat die Bücherei Prien ab dem morgigen Mittwoch, 8. Dezember 2021 unter Berücksichtigung geltender Hygiene- und Schutzauflagen für Besucher*innen geöffnet. Es gilt die 2G-Regel. Der kontaktlose Abholservice mit Rückgabestation im Eingangsbereich des Chiemsee Saals wird dienstags und donnerstags, von jeweils 10 bis 14 Uhr fortgeführt.








Prien am Chiemsee: Neues Gastgeberverzeichnis


(v.l.n.r.) Druckfrisch eingetroffen – der Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel und seine Kollegin Gabi Oberloher befüllen die Prospektwände mit dem Gastgeberverzeichnis 2022. Bildrechte: Prien Marketing GmbH)

63 Seiten lange Broschüre jetzt im Tourismusbüro Prien erhältlich oder online auf der Webseite www.tourimus.prien.de

Seit Montag, 6. Dezember 2021 ist es erhältlich – das Gastgeberverzeichnis 2022. Vielseitig und lebensfroh, kulturverliebt, familienfreundlich und natursportbegeistert präsentiert die 63 Seiten lange Broschüre den Ort mit seinen Werten und zeigt eine breite Angebotspalette auf. In dem ansprechenden Heft findet man alles Wissenswerte rund um Prien sowie einen abgedruckten Ortsplan auf Seite 8. Das Gastgeberverzeichnis enthält insgesamt über 100 Einträge zu Hotels, Kliniken, Gasthöfen, Gästehäusern, Privatvermietern, Bauernhöfen, Ferienwohnungen und Campingplätzen. Prien am Chiemsee ist Genussort und Einkaufsort: Auf Seite 50 und 51 bekommt der Leser einen Vorgeschmack auf die Marktgemeinde, die nicht zuletzt durch die Auszeichnungen „100 Genussorte Bayern“ sowie „Fairtrade-Town“ Regionales und die globale Vielfalt des Fairen Handels verbindet. Unter der Rubrik „Eventort“ erhalten Gäste eine Vorschau auf Kulturhöhepunkte im kommenden Jahr - darunter Besonderheiten wie das Priener Frühlingserwachen, der Herrenchiemsee-Lauf, das Straßenkunstfest und die Christkindlmärkte. Aufgrund der unsicheren Lage hinsichtlich des Coronavirus kann es zu kurzfristigen Absagen und Änderungen im Veranstaltungsprogramm kommen, diese werden stets aktuell auf der Internetseite www.tourismus.prien.de veröffentlicht. Auf Seite 54 erhält der Betrachter Informationen über die Marktgemeinde in „Leichter Sprache“. Im Online-Gastgeberverzeichnis auf der Webseite finden Menschen mit Lernbehinderungen oder Menschen, die kaum Deutsch sprechen ausführliche Textinformation. Zudem bekommt der Besucher Auskunft über wichtige Anlaufstellen, wie das Tourismusbüro Prien, das Prienavera Erlebnisbad mit Saunalandschaft, den Sportboothafen Stippelwerft und die Bücherei im Haus des Gastes. Außerdem haben Urlauber*innen die Möglichkeit bei ihrem Aufenthalt mit der Priener Gästekarte, der Chiemsee Golfcard, dem See-Gipfel-Ticket und dem Kombiticket Berg & Bad bares Geld zu sparen und können sich in der Broschüre darüber informieren.

Das Gastgeberverzeichnis wird auf der Webseite www.tourimus.prien.de online zum Blättern angeboten. Eine gedruckte Version ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 erhältlich und kann bei den Mitarbeiterinnen unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de bestellt werden.








Bücherei Prien: Partner des bundesweiten Leseförderprogramms „Lesestart 1-2-3“ für Dreijährige


Lesespaß von Anfang an – die junge Büchereibesucherin Eva Beck liest gemeinsam mit der Büchereimitarbeiterin Bianca Radlinger in ihrem neuen Buch „Unsere Tiere und ihre Kinder“.  Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Ab sofort ist das „Lesestart-Set 3“ für dreijährige Kinder kostenlos in der Bücherei Prien erhältlich.

Vorlesen, Erzählen und Bilderbuchbetrachtung sind äußerst wichtig für die Entwicklung von Kindern. Um Mädchen und Buben von klein auf für Bücher und das Lesen zu begeistern, bedarf es guter Ideen. Die Bücherei Prien beteiligt sich an dem bundesweiten Programm „Lesestart 1-2-3“ zur frühen Sprach- und Leseförderung.

Das bundesweite Programm zur frühen Sprach- und Leseförderung, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und durchgeführt von der Stiftung Lesen, will mehr Kinder zum Lesen bringen und so den Spracherwerb konkret und nachhaltig stärken. Das neue dritte Set enthält ein altersgerechtes Bilderbuch und weiteres mehrsprachiges Informationsmaterial für Eltern, wie sie das Betrachten von Bilderbüchern, das Vorlesen, Spielen und andere Aktionen in ihren Alltag einbauen können. Zudem können sich Eltern laufend über neue Ideen sowie digitale Ausgaben der Lesestart-Bilderbücher auf der Seite www.lesestart.de informieren. So lange der Vorrat reicht ist das „Lesestart-Set 3“ in der Priener Bücherei erhältlich. „Kindern und ihren Eltern schon frühzeitig Freude an Sprache, Büchern und (Vor)lesen zu vermitteln ist eines unserer Ziele“, so Büchereileiterin Christina Klasna. „Mit dem Lesestart-Programm möchten wir auch Familien erreichen, die die Bücherei bislang selten oder gar nicht besucht haben. Wer sich früh mit dem Medium Buch vertraut macht, tut sich später oft leichter, das Lesen wird Teil des Alltags.“ Zusätzlich gibt es Lesestart-Sets für ein- und zweijährige Kinder bei teilnehmenden Kinder- und Jugendärzten. Im Falle einer coronabedingten Schließung können interessierte Familien (auch Nichtmitglieder) das „Lesestart-Set 3“ bei den Mitarbeiterinnen der Bücherei Prien telefonisch oder per Mail bestellen und anschließend an der Abhol- und Rückgabestation im Eingangsbereich des Chiemsee Saals, Alte Rathausstraße 11, kontaktlos entgegennehmen.

Weitere Informationen erhält man in der Bücherei Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon +49 8051 6905-33 oder buecherei@tourismus.prien.de sowie im Internet auf www.buecherei.prien.de und auf der Homepage www.lesestart.de.


Herrenchiemsee - ein kulturelles Erbe mit enormer Vielfalt


Der stellvertretende Kastellan im Museum im Augustiner- Chorherrenstift Johann Thaller führt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Prien Marketing GmbH durch das historische Gebäude. Vor der Säkularisation 1803 muss die künstlerische Ausstattung des Inseldoms prachtvoll gewesen sein. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

PriMa-Fortbildung im neu eröffneten Inseldom, der ehemaligen Stiftskirche der Augustiner-Chorherren auf der Herreninsel.

Um immer auf dem neuesten Stand zu sein und Urlauber als auch Mitbürger mit Erfahrungswissen beraten zu können, nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Prien Marketing GmbH (PriMa) laufend an Weiterbildungen, Schulungen und Besichtigungen teil. Die Vielfalt und Komplexität des kulturellen Erbes ist einer der größten Vorzüge der Urlaubsregion Chiemsee. „Die Herreninsel ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität unserer Kultur- und Naturlandschaft und für die regionale Entwicklung von starker Bedeutung“, äußerte sich die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner. Das Neue Schloss mit dem König Ludwig II.-Museum und das Augustiner-Chorherrenstift (Altes Schloss) mit seinen Museen ziehen jährlich Millionen Besucher aus aller Welt an. Im ‚Alte Schloss‘ befinden sich die „Galerie Julius Exter“ im Prälaturstock und die „Galerie Maler am Chiemsee“. Großes Interesse bei Einheimischen und Gästen verzeichnet die Führung „Verfassungsinsel Herrenchiemsee“, bei der sich die Teilnehmer auf eine Zeitreise in eines der wichtigsten und hoffnungsvollsten Kapitel der modernen Demokratie in Deutschland begeben. In dem Museum „Der Weg zum Grundgesetz – Verfassungskonvent Herrenchiemsee 1948“ wird der originale Versammlungsraum besichtigt, außerdem kann man sich mit zahlreichen erhaltenen Dokumenten und Objekten von damals durch die Geschichte führen lassen. Nach mehrjähriger Bausanierung öffnete die Bayerische Schlösserverwaltung im Oktober 2021 den Inseldom, die ehemalige Stiftskirche der Augustiner-Chorherren auf der Herreninsel. Bei exklusiven Sonderführungen wurden Besucherinnen und Besucher, darunter auch das Team der PriMa, über die wechselvolle Geschichte des Gebäudes informiert. Der Weg führte vom Keller bis zum Emporengeschoss der Kirche, die zeitweise eine Brauerei beherbergte. „Viele Urlauber schätzen unsere unentgeltlich ausgesprochenen Hinweise und Tipps. Was man persönlich erlebet hat kann mit viel Begeisterung weitergetragen werden“, so der Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel.

Auskünfte über die Schlossanlage Herrenchiemsee erhält man auf der Internetseite www.herrenchiemsee.de sowie weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de.


Plastik kommt uns nicht in die Tüte


(v.l.n.r.) Mitte Oktober 2021 wurde der neue Priener Einkaufsbegleiter von der Gemeindereferentin Rosi Hell, dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich, dem Geschäftsinhaber von servus.heimat am Chiemsee Wolfgang Sedlmeir und der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner präsentiert.
Bildrechte: Anita Berger

Priener Einkaufsbegleiter

Seit 2016 muss man beim Einkauf für eine Einwegtüte Geld bezahlen. Der Einzelhandel hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um die Menge der Plastiktüten aus Gründen des Umweltschutzes zu reduzieren. Im gleichen Jahr startete die Marktgemeinde Prien in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Firma „Bag Company GmbH“ eine Kampagne mit ökologisch vertretbaren Taschen. Auf Initiative der Gemeindereferentin Rosi Hell und dem Geschäftsinhaber von servus.heimat am Chiemsee Wolfgang Sedlmeir erscheint der beliebte Einkaufsbegleiter ab Oktober 2021 im neu gestalteten Design. Piktogramme Priener Wahrzeichen und ein neues Prien-Logo in Versalien finden sich nun auf einem anthrazitfarbenen Untergrund. Die zu 100 Prozent recycelbaren Longlife-Tragetaschen sind für je 2,50 Euro im Tourismusbüro Prien, im Bürgerbüro der Marktgemeinde und dem Geschäft servus.heimat am Chiemsee erhältlich. Der Priener Einzelhandel bekommt auf Anfrage die ersten zehn Taschen gratis und kann bei Interesse, größere Mengen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 bestellen.

„Die praktische und schick designte Tragetasche ist eine nachhaltige Alternative zur Einwegtüte“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner. „Beim Einkauf in den Priener Geschäften können Einwohner und Gäste somit ganz einfach einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.“


Nachhaltige Mobilität in Prien


Mit dem E-Car-Sharing-Projekt wirbt die Gemeinde und die Prien Marketing GmbH für eine nachhaltige Mobilität, die für den Nutzer fair bezahlbar bleibt. Außerdem wird der ländliche Raum für Gäste, die per Bahn oder Bus anreisen, klimaschonend erlebbar. Bildrechte: überall UG

Mit dem E-Car-Sharing-Auto durch die kalte Jahreszeit

Mit der Vision kostengünstige, nachhaltige Mobilität erlebbar zu machen, startete die Marktgemeinde Prien im August 2021 das zweijährige Pilotprojekt mit dem Carsharing-Anbieter „überall UG“ aus Breitbrunn. In den vergangenen zwei Monaten haben 27 registrierte Nutzer rund 500 Kilometer in dem weißen „Überall-Renault“ zurückgelegt. Mit Herbstbeginn sind viele Annehmlichkeiten des Sommers vorüber und das umweltbewusste Leben fällt noch schwerer: Menschen, die sonst im Alltag ihr Fahrrad benutzen, räumen ihren Drahtesel bis zum kommenden Frühjahr in den Keller oder Schuppen. Das E-Car-Sharing-Projekt ermöglicht auch während der kalten Jahreszeit eine nachhaltige Mobilität am Wohnort.

Zum Mieten des Elektroautos, muss der Fahrer vorab einen Termin im Bürgerbüro des Rathauses vereinbaren, um die Gültigkeit des Führerscheins kostenlos prüfen zu lassen oder online unter Angabe der Bankdaten (insbesondere korrekte Kreditkartendaten und/oder IBAN) für 5,90 Euro.

Am Parkplatz (am Bahnhof, vor der ehemaligen Post) kann der Nutzer den dort angebrachten QR-Code mit dem Smartphone scannen und die App „MOQO“ gebührenfrei herunterladen. Eine Registrierung ist auch auf der Homepage von „überall“ möglich. Der Gesamtpreis einer Fahrt setzt sich aus dem Zeittarif und dem Kilometertarif zusammen.

Weitere Informationen sind online unter www.einfach-unterwegs.eu erhältlich.


Priener KunstZeit 2021


(v.l.n.r.) Hermann Deiss, Elke Aicher, Dr. Knut Möller, Heinz Riebrow, Helga Märkl und Helga Moser haben bei dem Gewinnspiel im Rahmen der „Priener KunstZeit 2021“ mitgemacht und Kunstwerke regionaler Künstler gewonnen. Der Fotograf Mathias Stampfl, Helga Stampfl (Zweiter und Dritte von links) und die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner (im Bild rechts) überreichten die Preise im Kleinen Kurpark.
Bildrechte: Prien Marketing GmbH)

Gewinner der „Priener Haustüren-Suche“

Bei dem Gewinnspiel im Rahmen der „Priener KunstZeit“ begab sich bis Mitte August 2021 eine Vielzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf „Haustüren-Suche“ durch den Ort. Der Priener Fotograf Mathias Stampfl hatte vorab Haustüren von Priener Gebäuden mit seiner Kamera festgehalten, die es zu entdecken galt. Mit einem Blick fürs Detail wurden die fotografischen Bildausschnitte, die auf der Gewinnspielkarte in der diesjährigen KunstZeit-Broschüre abgebildet waren, gefunden. Jetzt stehen die Kunstquiz Gewinner fest - gewonnen haben insgesamt sechs Gewinnerinnen und Gewinner, die unter den vielen korrekten Einsendungen von der Prien Marketing GmbH per Zufall gezogen wurden.

Die Preise - Werke der Priener Künstler Ernst Günzkofer, Bartholomäus Wappmannsberger, Konrad Huber sowie von Mathias Stampfl - wurden von Helga Stampfl organisiert beziehungsweise gespendet.


Kunstort – Prien am Chiemsee


Das Titelbild der neuen Broschüre „Kunstort“ zeigt die Bronzefigur „Die kleine Seejungfrau“ angefertigt von Hans Haffenrichter um 1970. Bildrechte : Prien Marketing GmbH

Neue 18-seitige Broschüre mit einer bunten Palette reichhaltiger Kunsterlebnisse in Prien.

Kunst ist ein Spiegel der Zeit, der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft. In der Seegemeinde Prien erzählen bis heute diverse Orte von einer facettenreichen Kunst- und Kulturgeschichte, die den traditionsreichen und lebendigen Charakter der Kunstlandschaft Chiemsee spürbar machen. Ganzjährig bieten Ausstellungen in vielen Häusern Einblicke in das Schaffen der Malerinnen und Maler seit der Künstlerkolonie vor rund 200 Jahren bis in das aktuelle Kunstgeschehen. Vielerorts gibt es im öffentlichen Raum Skulpturen und Wandmalereien zu bestaunen, die das Ortsbild dauerhaft prägen.

Die Prien Marketing GmbH hat erstmals in einer 18-seitigen Broschüre eine bunte Palette reichhaltiger Kunsterlebnisse zusammengefasst. Es lohnt sich Kunst, neben Besuchen in den Museen, auf einem Streifzug zu den weniger bekannten Ecken und Winkeln der Marktgemeinde zu entdecken – Kunstinteressierte finden auf der letzten Seite im Heft einen Ortsplan mit 64 eingezeichneten Standorten.


Kunstgenuss im KronastHaus: Neues aus der Sammlung Abé


An der Wand: Rudolf Sieck, Im Harrasser Moor, 1942. Auf der Staffelei: Rudolf Sieck, Blick von Pinswang nach Prien, um 1930. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Neue Bilder jeweils am letzten Sonntag im Monat zu sehen.

Nach der vielbeachteten Sonderausstellung mit Zeichnungen Paul Floras im Rahmen der KunstZeit in Prien kehren wieder die Chiemseemaler an ihren Platz im KronastHaus zurück. Die einzigartige Sammlung von eindrucksvollen und mit großem Geschmack durch das Ehepaar Abé zusammengetragenen Gemälden von Arnold Balwé bis Josef Wopfner fanden mit den über 80 Gemälden und Zeichnungen von Hugo Kauffmann ihre Heimat im denkmalgeschützten KronastHaus. Aus dem reichhaltigen Fundus der sorgfältig verwahrten Sammlung werden ab August zwei noch nicht gezeigte Gemälde besonders präsentiert: Ein reizvoller Blick von der Anhöhe seiner damaligen Villa in Pinswang auf Prien von Rudolf Sieck (1877-1957) aus den 30er Jahren und eine wildromantische Ansicht des Prientals mit der Burg Hohenaschau um 1880 des Münchner Landschaftsmalers Adalbert Waagen (1833-1898).

Die Dauerausstellung mit Werken von Hugo Kauffmann und weiterer bedeutender Maler der Region um den Chiemsee empfängt jeweils am letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr Besucherinnen und Besucher im ersten Stock des KronastHauses. Zusätzlich können die Ausstellungsräume am Priener Marktplatz am Donnerstag, 12. August, an den Freitagen, 20. und 27. August sowie am 3., 10., 17. und 24. September und an den Samstagen, 14., 21. und 28. August sowie am 4., 11., 18. und 25. September 2021 von jeweils 17 bis 19 Uhr besucht werden.

An zwei ausgewählten Terminen - Freitag, 20. August und Freitag, 10. September 2021 – könnten sich Kunstinteressierte auf die Führung „Kultur & Genuss“ freuen. Ausführliche Informationen unter www.kronasthaus.de.

Klein aber fein - dieses Motto zieht sich durch das gesamte KronastHaus. Im Erdgeschoss lädt die gemütliche Café-Bar „Scherzl“ der Brüder Christoph und Luitpold Müller - ebenfalls Inhaber der Priener Ortsbäckerei Müller - mit hausgemachten Köstlichkeiten, einem guten Fassbier und ausgewählten Weinen zum Verweilen ein. Die aktuellen Öffnungszeiten der Café-Bar „Scherzl“ findet man ebenfalls auf der Internetseite.

Jeden letzten Freitag im Monat treffen sich hier – auf Anregung des Kulturfördervereins Prien – Kunstinteressierte und Künstler. Jeder ist herzlich Willkommen – gewünscht ist eine bunte Runde für abwechslungsreiche Gespräche. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der erste Kunst-Stammtisch 2021 findet am Freitag, 27. August, um 19.30 Uhr statt.


Kinderbuch aus Prien: Nixerl und die Geschichte des Chiemsees


Autorin Astrid Geis (2.v.r.)

In den Sommerferien, Mitte August 2021, erscheint das Kinderbuch „Nixerl“, herausgegeben von der Prien Marketing GmbH mit Unterstützung der Chiemsee-Schifffahrt und dem Prienavera Erlebnisbad. Die Autorin und Illustratorin Astrid Geis erzählt von der aufregenden Geschichte des Chiemsees und präsentiert auf 43 Seiten mit kinderechten und kreativen Zeichnungen bedeutende Ereignisse im Wandel der Zeit. Schon ab der ersten Seite werden die jungen Leser von dem neugierigen und abenteuerlustigen Wesen, welches vor rund 10000 Jahren – zeitgleich mit der Entstehung des Chiemsees – das Licht der Welt erblickte, in den Bann gezogen. Nixerl kann schwimmen wie ein Fisch, unter und über Wasser atmen, ihre Farben ändern - außerdem altert sie nicht und hat daher in den vielen Jahrhunderten am Bayerischen Meer so einiges erlebt. Nach der Begegnung mit den ersten Bewohnern am See geht die Erzählung in geschichtlichen Etappen weiter: von den Römern, den Klostergründungen, den Hunnenüberfällen, dem Bau des Königschlosses, über die Maler auf der Insel bis hin zu den Dampfschiffen und vieles mehr. Im Vorsatz ist eine Karte mit den Schauplätzen, im Anhang eine Zeittabelle für solche, die es genau wissen wollen. Erfahrungen, Eindrücke, erworbenes Wissen und ihre Leidenschaft für Geschichte fließen in das Erstlingsbuch der Autorin und pensionierten Lehrerin.

Auf die Idee, ein Kinderbuch zu schreiben kam Astrid Geis, die über 24 Jahre als Gemeinderätin in Prien tätig war, bei ihrer museumspädagogischen Arbeit im Rahmen des Ferienprogrammes. „Es bereitet einfach Freude, mit dem geheimnisvollen Geschöpf die nahe und ferne Vergangenheit unserer Region zu erkunden“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner. „Nixerl“ eigene sich auch hervorragend als Vorlesebuch für Großeltern und Eltern, die ihren Enkeln und Kindern spielerisch Wissen vermitteln und erklären wollen.

Das Buch ist ab sofort im Tourismusbüro Prien, im Prienavera Erlebnisbad und bei der Chiemsee-Schifffahrt in Prien-Stock erhältlich.


Aktuelle Öffnungszeiten der Priener Kunsthäuser


Auf Anfrage bieten die Kuratorinnen Inge Fricke und Ute Gladigau Führungen in den Priener Kunsthäusern an. Teilnehmer müssen dazu vorab einen Termin unter galerie@tourismus.prien.de vereinbaren. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Galerie im Alten Rathaus und Ausstellung im KronastHaus

Dank des stabilen Inzidenzwertes unter 50 können die Priener Kunsthäuser derzeit ohne Voranmeldung besucht werden. Die Galerie im Alten Rathaus zeigt noch bis einschließlich Sonntag, 12. September 2021 die Jubiläumsausstellung „Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien. 1945 – 2020“. Kunstinteressierte können an den ausgestellten Werken die vielfältige, stilistische Entwicklung in der regionalen Kunst im Chiemgau nach 1945 bis heute nachvollziehen. Die Räumlichkeiten in der Alten Rathausstraße 22 haben freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet sowie an den Donnerstagen, 1. Juli, 29. Juli und 26. August 2021 von jeweils 17 bis 19 Uhr. Die Dauerausstellung mit der Sammlung Abé empfängt jeweils am letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr Besucherinnen und Besucher im ersten Stock des KronastHauses. Zusätzlich können die Ausstellungsräume am Priener Marktplatz an den Donnerstagen, 17. Juni, 15. Juli und 12. August 2021 von 17 bis 19 Uhr besucht werden. Weiterhin werden die Kontaktdaten aufgenommen, um eine eventuelle Nachverfolgung gewährleisten zu können. Außerdem ist das Einhalten geltender Schutzmaßnahmen – das Tragen einer FFP2-Maske, Abstand halten und Hände desinfizieren - Voraussetzung für eine Besichtigung. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter www.kronasthaus.de sowie im Tourismusbüro Prien unter der Telefonnummer +49 8051 69050.


Luca-App kommt bei Priener Veranstaltungen zum Einsatz


Weg mit der Corona-Zettelwirtschaft: „Die Check-in-App Luca soll künftig für Erleichterung bei der nachhaltigen Umsetzung von Veranstaltungen sorgen“, so Regina Buchauer von der Veranstaltungsorganisation der PriMa.
Foto: Prien Marketing GmbH

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales hat eine landesweite Lizenz für die Luca-App erworben. Zur Unterstützung bei der Kontaktpersonennachverfolgung kommt diese App künftig bei Veranstaltungen der Prien Marketing GmbH (PriMa) zum Einsatz.

Laut dem Rosenheimer Gesundheitsamt soll die Software bayernweit flächendeckend genutzt werden und einen entscheidenden Teil dazu beitragen, dass wir nach Monaten der Einschränkungen gemeinsam einen Schritt hin zu mehr Normalität gehen können. Für die Nutzung der Software ist eine einmalige Eingabe der persönlichen Kontaktdaten in die Luca-App nötig. Das System erstellt für den Nutzer einen personalisierten, sich ständig ändernden und verschlüsselten QR-Code. Die PriMa generiert bei den Veranstaltungen jeweils einen spezifischen QR-Code, den Besucherinnen und Besucher - statt der handschriftlichen Version – beim Eintritt scannen können. Damit kann später der Kontakt nachvollzogen und entstandene Infektionsketten ermittelt werden. Die gesammelten Daten werden verschlüsselt abgelegt - ein Zugriff erfolgt nur im Infektionsfall und nur durch das Gesundheitsamt Rosenheim. Nähere Informationen zur freiwilligen und kostenlosen Registrierung und Einrichtung sowie praktische Tipps gibt es unter www.luca-app.de/nutzeluca.


Kostenlos parken im Ortszentrum Prien

(v.l.n.r.) Die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, der Geschäftsführer der Chiemsee Marina GmbH Dirk Schröder und der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Prien am Chiemsee Andreas Friedrich stellen die neue Aktion zur Stärkung der Ortsmitte vor.Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Gemeinde-Aktion: wer zuvor in Prien-Stock am Prienavera- oder am Feßlerparkplatz geparkt hat, parkt den ganzen Tag kostenlos im Ortszentrum Prien.

Um die lokalen Gewerbetreibenden zu unterstützen, dürfen ab sofort Personen, die zuvor in Prien-Stock am Prienavera- oder Feßlerparkplatz ihr Gefährt abgestellt hatten, am gleichen Tag kostenlos auf öffentlichen Stellplätzen im Ortszentrum der Marktgemeinde parken. Plakate weisen Seebesucher darauf hin, dass sie am gleichen Tag gebührenfrei auf allen öffentlichen Parkplätzen im Priener Zentrum parken können. Dazu müssen sie nur die zuvor ausgestellte Quittung gut sichtbar auf das Armaturenbrett legen.

Mit dieser Aktion sollen die Gäste vom See in den Ort gelockt werden um die von der Corona-Pandemie stark betroffenen Geschäfte und Gastronomiebetriebe der Priener Ortsmitte zu beleben.

„Generell kann man sagen, dass man im Urlaub eher bereit ist, Geld auszugeben um sich etwas Schönes zu gönnen“, so der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich auf dessen Initiative das Projekt Gestalt angenommen hat. „Mit dieser Serviceleistung möchten wir unsere Besucherinnen und Besucher dazu einladen, nach einem aktiven Urlaubsprogramm einen entspannten Einkaufstag in unserem kulinarisch vielfältigen Genussort zu verbringen.“


Gute Aussichten - Samstagswanderungen starten Ende Mai

auf der Ratzinger Höhe

Am Samstag, 29. Mai, leichte zirka zwei- bis dreistündige Tour zur Ratzinger Höhe.

Nach langer Zeit des Lockdowns findet endlich wieder eine geführte Wanderung der Prien Marketing GmbH (PriMa) unter Berücksichtigung geltender Corona-Auflagen statt.

Um die Kondition der Teilnehmerinnen und Teilnehmer langsam aufzubauen hat die Wanderführerin Angela Kind in Begleitung Ihrer Wanderführerkollegin Anna Prankl eine leichte zirka zwei- bis dreistündige Tour geplant.

Die Wandergruppe trifft sich um 10.30 Uhr am Busbahnhof und fährt um 10.50 Uhr mit dem RVO-Bus nach Mauerkirchen. Von dort wird über die Ratzinger Höhe zurück nach Prien gewandert. Anschließend wird - falls bis dahin erlaubt - im Biergarten beim Schützenwirt eingekehrt.

Voraussetzung zur Teilnahme an der Wanderung ist ein vollständiger Impfschutz oder ein PCR-Test als Nachweis für Genesene oder ein aktueller Schnelltest.

Anmeldung ist nicht erforderlich, jedoch müssen Impfpass oder Testnachweis der Wanderführerin vorgezeigt werden. Mund- Nasenschutz im Bus ist nach wie vor nötig.


Galerie im Alten Rathaus und Ausstellung im KronastHaus

Nach der coronabedingten Schließung im April dieses Jahres hat die Ausstellung im ersten Stock des KronastHauses erstmals am letzten Sonntag im Mai für vorangemeldete Besucher geöffnet. Bildrechte: Prien Marketing GmbH – Tanja Ghirardini

Priener Kunsthäuser haben seit Freitag, 21. Mai (Galerie im Alten Rathaus) und Sonntag, 30. Mai (KronastHaus) wieder für Besucher geöffnet.

Nach den aktuellen Beschlüssen zur Corona-Bekämpfung und dem derzeitigen stabilen Inzidenzwert unter 100 ist seit Freitag, 21. Mai ein Besuch in der Galerie im Alten Rathaus per Voranmeldung über die Mailadresse galerie@tourismus.prien.de möglich. Die Jubiläumsausstellung „Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien. 1945 – 2020“ wird bis Sonntag, 12. September 2021 verlängert und zeigt die vielfältige, stilistische Entwicklung in der regionalen Kunst im Chiemgau nach 1945 bis heute.

Auch die Dauerausstellung im KronastHaus mit der Sammlung Abé öffnet nach der erneuten Schließung im April 2021 erstmals am Sonntag, 30. Mai ihre Türen. Kunstinteressierte können vorab einen persönlichen Termin bei der Kuratorin Inge Fricke unter ingridfricke@t-online.de ausmachen und zu einem vereinbarten Zeitpunkt während der Öffnungszeiten die Ausstellungsräume besuchen.

Weiterhin werden bei einem Besuch die Kontaktdaten aufgenommen, um eine eventuelle Nachverfolgung gewährleisten zu können. Außerdem ist das Einhalten geltender Schutzmaßnahmen – das Tragen einer FFP2-Maske, Abstand halten und Hände desinfizieren - Voraussetzung für eine Besichtigung. Sinken die Zahlen der Neuinfektionen im Landkreis Rosenheim unter 50 ist eine Voranmeldung nicht mehr nötig.

„Wir freuen uns sehr, zu Beginn der Priener KunstZeit auch die facettenreichen Werke in unseren Ausstellungshäusern wieder präsentieren zu können“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner.

Die Galerie im Alten Rathaus hat momentan freitags bis montags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Das KronastHaus auf dem Priener Marktplatz hat jeweils am letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.


Priener Gschicht`n: Priener Kneipp-Verein

Bildrechte: © Tanja Ghirardini

Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Sebastian Kneipp“ ist ab Montag, 17. Mai ein Bericht im Internet.

Jeder Ort hat interessante Geschichten aus der Vergangenheit, die darauf warten, wieder ausgegraben und erzählt zu werden. Im Rahmen der „Priener Gschicht`n“ lässt die Prien Marketing GmbH Einheimische zu Wort kommen, die die junge und alte Geschichte der Seegemeinde für den Leser ganz neu erfahrbar machen. Wer kneippt, wird oft belächelt: Was soll es schon bringen, kaltes Wasser zu treten? Ana Wäsler und Christiane Möhner, Vorstandsmitglieder aus im Priener Kneippverein, räumen mit diesen Gerüchten auf. Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Sebastian Kneipp“ ist ab dem Montag, 17. Mai 2021 ein unterhaltsamer Bericht auf der Homepage www.tourismus.prien.de online.

Weitere Informationen sowie das Faltblatt „Kneipp-Jahr 2021“ sind im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich.


Priener KunstZeit 2021 ist eröffnet

Auf zu Neuen Ufern - so lautet der Titel der Skulpturenreihe von Christa Biere, ausgestellt im kleinen Kurpark von Prien. Hier wurde Mitte Mai 2021 der Aufbruch in eine neue „Priener KunstZeit“ gefeiert. Coronabedingt fand die Eröffnung im kleinen Rahmen statt (v.l.n.r.) Die Priener Kulturreferentin Karina Dingler, der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Prien Andreas Friedrich, der Wirtschafts- Tourismus- und Digitalisierungsreferent Gunter Kraus, der zweite Bürgermeister Michael Anner, der Vorsitzende des Kulturfördervereins Dr. Friedrich von Daumiller, die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, die Kuratorin Inge Fricke und der dritte Bürgermeister Martin Aufenanger. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Seit Freitag, 14. Mai 2021 lädt die Seegemeinde Interessierte ein, die Werke zahlreicher Kulturschaffender individuell in Schaufenstern und Geschäften, Parkanlagen, öffentlichen Plätzen und Gebäuden sowie in geöffneten Künstlerateliers zu erleben. Die Eröffnung der „Priener KunstZeit“ fand heuer aufgrund der Corona-Auflagen intern und im kleinen Kreis statt. Bei dem Zusammentreffen im kleinen Kurpark sprachen die Initiatoren ihren Dank an die beteiligten Akteure aus und überreichten der Kuratorin Inge Fricke einen Blumenstrauß für ihren Einsatz. „Inge Fricke ist es gelungen die Künstler mit den entsprechenden Geschäften und Institutionen in Verbindung zu bringen“, so der Vorsitzende des Kulturfördervereins Dr. Friedrich von Daumiller. „Mit sehr viel Sachverstand und großem Ideenreichtum hat sie die diesjährige KunstZeit gestaltet.“ Auch während der Corona-Pandemie könne man den hohen Stellenwert der Priener Kultur- und Kreativlandschaft erleben, fügte der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Prien Andreas Friedrich hinzu, der Einheimische und Gäste einlädt, die Kunstwerke und den Ort auf interessanten Spaziergängen zu entdecken. Gleichzeitig appelliert er an die Kunstinteressierten bei ihrem Besuch die lokalen Händler und Gastronomen zu unterstützen. Unter der Rubrik „Kunst und Genuss“ haben dieses Jahr diverse Priener Gastronomiebetriebe Ausstellungsflächen zur Verfügung gestellt. „Bis Anfang der bayerischen Sommerferien kommt man auch über den Ortskern hinaus beim Schlemmen und Flanieren in einen einmaligen Kunstgenuss“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner. Sehr erfreut zeigten sich die Anwesenden über den erstmals ausgelobten Priener KunstPreis des Kulturfördervereins. Bereits heute ist man gespannt, an welches Nachwuchstalent der mit 1000.-Euro dotierte Preis verliehen wird. Das Rahmenprogramm wird nach Abwägung der Risiken und Einschätzung hinsichtlich der gegenwärtigen Corona-Verordnungen kurzfristig bekannt gegeben. Ab einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Rosenheim unter 100 wird es auch in diesem Jahr wieder Kunst-Führungen, Künstlergespräche am jeweiligen Ausstellungsort und Kunstworkshops für Kinder geben.

Die offizielle Eröffnung der „Priener KunstZeit“, mit der Begrüßung und Reden des Ersten Bürgermeisters Andreas Friedrich, des Ersten Vorsitzenden des Kulturfördervereins Prien am Chiemsee e.V. Dr. Friedrich von Daumiller, der Kuratorin Inge Fricke und der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner findet man unter https://www.tourismus.prien.de/kunstzeit/ . Ab sofort ist die Broschüre sowie weitere Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich.


Digitale Eröffnung: Priener KunstZeit 2021

Angesichts der aktuellen Corona-Infektionszahlen in der Region findet die diesjährige Eröffnung der „Priener KunstZeit“ online auf der Webseite www.tourismus.prien.de statt. Dazu wurden vorab die Grußworte von dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Prien Andreas Friedrich (im Bild), der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, der Kuratorin Inge Fricke und dem Vorsitzenden des Kulturfördervereins Dr. Friedrich von Daumiller an verschiedenen Ausstellungsorten aufgezeichnet. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Ab Freitag, 14. Mai bis einschließlich Sonntag, 1. August wird das Ortszentrum von Prien am Chiemsee erneut zur Kulisse der Kunst. Rahmenprogramm wird je nach Lage der Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis kurzfristig bekannt gegeben.

Wenn die Menschen aufgrund von Corona nicht zur Kunst kommen können, dann kommt die Kunst eben zu den Menschen – eine schlichte Erkenntnis, die die Initiatoren der „Priener KunstNacht“ bereits im vergangenen Jahr mit den beteiligten Partnern alternativ umsetzten und die Sommermonate in der Marktgemeinde zur „Priener KunstZeit“ erklärten.

Ab dem kommenden Freitag, 14. Mai bis einschließlich Sonntag, 1. August 2021 wird das Ortszentrum von Prien am Chiemsee erneut zur Kulisse der Kunst. Über 70 namhafte Künstlerinnen, Künstler und Nachwuchstalente der Region präsentieren ihre Arbeiten in Schaufenstern und Geschäften, Parkanlagen, öffentlichen Plätzen und Gebäuden sowie in geöffneten Künstlerateliers.

Zu Beginn der „Priener KunstZeit“ werden Kunst- und Kulturinteressierte auf der Internetseite www.tourismus.prien.de mit Eröffnungsreden von dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich, dem ersten Vorsitzenden des Kulturfördervereins Prien am Chiemsee e.V. Dr. Friedrich von Daumiller, der Kuratorin Inge Fricke und der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner begrüßt.

Das Rahmenprogramm wird nach Abwägung der Risiken und Einschätzung hinsichtlich der gegenwärtigen Corona-Verordnungen kurzfristig bekannt gegeben. „Ab einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Rosenheim unter 100 wird es auch in diesem Jahr wieder Kunst-Führungen, Künstlergespräche am jeweiligen Ausstellungsort und Kunstworkshops für Kinder geben“, freut sich die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner.

Die Broschüre sowie weitere Informationen sind im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich.


Bücherei Prien hat inzidenzunabhängig geöffnet

Büchereimitarbeiterin Bianca Radlinger und ihre Kolleginnen freuen sich, trotz Corona-Notbremse weiterhin für Leserinnen und Leser die Türen der Bücherei Prien zu öffnen.
Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Unter Berücksichtigung geltender Hygiene- und Schutzauflagen hat die Bücherei Prien inzidenzunabhängig – also oberhalb wie unterhalb einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 – geöffnet. Die Ausleihe und Rückgabe von Medien ist seit März 2021 ohne Corona-Test zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich. Die Verwendung von FFP2-Masken (ab 15 Jahren) ist im gesamten Gebäude Pflicht und gilt bereits beim Betreten. Der kontaktlose Abholservice mit Rückgabestation im Eingangsbereich des Chiemsee Saals ist bis auf Weiteres eingestellt. Bildunterschrift: Büchereimitarbeiterin Bianca Radlinger und ihre Kolleginnen freuen sich, Büchereikunden seit einigen Wochen wieder persönlich im Dachgeschoss des Haus des Gastes begrüßen zu dürfen.


Priener Kunsthäuser ab einer Inzidenz unter 100 geöffnet

das Alte Rathaus in Prien

Galerie im Alten Rathaus und Ausstellung im KronastHaus:

Die Türen der Galerie im Alten Rathaus und der Dauerausstellung im KronastHaus waren aufgrund der Corona Bestimmungen von Mitte April bis Anfang Mai 2021 geschlossen. Sinken die Zahlen der Neuinfektionen im Landkreis Rosenheim an fünf Tagen in Folge unter 100 sind Ausstellungsbesuche unter Einhaltung geltender Schutzmaßnahmen wieder möglich. Besucherinnen und Besucher können dann vorab einen persönlichen Besichtigungstermin mit der Kuratorin Inge Fricke unter ingridfricke@t-online.de vereinbaren. Ein reich bebilderter Katalog lässt Kunstinteressierte einen Blick in die Jubiläumsausstellung „Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien. 1945 – 2020“ werfen.

Der Ausstellungskatalog des Kulturfördervereins Prien am Chiemsee e.V. kann im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 unter der Telefonnummer +49 8051 69050 bestellt werden. Die Jubiläumsausstellung „Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien. 1945 – 2020“ wird bis Sonntag, 12. September 2021 verlängert. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter www.kronasthaus.de.

Das Organisationsteam der Prien Marketing GmbH setzt aufgrund der unsicheren Lage hinsichtlich des Coronavirus stets aktuell, nach Abwägung der Risiken und Einschätzung hinsichtlich der gegenwärtigen Verordnungen, auf eine flexible Planung und individuelle Umsetzung von Veranstaltungen jeglicher Art. Täglich aktualisierte Informationen erhält man auf der Internetseite unter www.tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de.


Priener Kneipp-Jahr 2021

Entlang dem neu beschilderten Priener Kneippweg laden vier Wassertretbecken und ein Barfußweg zur Anwendung ein. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Jubiläumsjahr „200 Jahre Sebastian Kneipp“

„Kaum irgendein Umstand kann schädlicher auf die Gesundheit wirken als die Lebensweise unserer Tage: ein fieberhaftes Hasten und Drängen Aller im Kampfe um Erwerb und sichere Existenz. Es muss das Gleichgewicht hergestellt werden zwischen der Lebensweise und dem Verbrauch an Nervenkraft. Haben viele nicht Gelegenheit zur Erhaltung und Vermehrung ihrer Kräfte, so ist es notwendig, dass wenigstens zeitweilig alle Teile des Körpers geübt und in Bewegung gesetzt werden.“ Diese zeitlose Äußerung machte Pfarrer und Hydrotherapeut Sebastian Kneipp, der am 17. Mai 1821 in Stephansried bei Ottobeuren geboren wurde. Landläufig auch bekannt als „Wasserdoktor“ begründete er die Fünf-Säulen-Philosophie: Wasser, Bewegung, Ernährung, Pflanzen und Lebensordnung.

Prien am Chiemsee ist der einzig anerkannte Kneippkurort in Oberbayern mit einer stetigen Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Bereits 1954 wurde der „Kneipp-Verein Prien am Chiemsee“ gegründet und setzt sich seit jeher für den Heilwert der Kneippanwendungen ein. Im Jubiläumsjahr „200 Jahre Sebastian Kneipp“ können Einheimische und Gäste die Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der über hundert Jahre alten Philosophie am eigenen Leib erfahren.

Die Prien Marketing GmbH (PriMa) hat anlässlich des Jubiläums ein Online-Begleitprogramm auf der Internetseite www.tourismus.prien.de unter der Rubrik „Erlebnisse“ zusammengestellt. Basierend auf den fünf Säulen der Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp finden Interessierte Auskunft rund um das Thema Kneipp in Prien am Chiemsee. Neben der Beschreibung der vier Priener Kneippanlagen erhält man hier eine Anweisung für das richtige Kneippen, die Outdooractive Karte „Priener Kneippweg“, geführte Radtouren, Kräuterwanderungen, Rezeptvorschläge und leichte Yoga- und Atem-Übungen.

Der Priener Kneipp-Verein feiert den 200. Geburtstag mit einem Kneipp-Fest am Samstag, 11. September 2021. Anschließend findet bis Sonntag, 19. September 2021 die neunte Priener Kneipp-Woche als Jubiläumswoche statt.

Das Organisationsteam der Prien Marketing GmbH setzt aufgrund der unsicheren Lage hinsichtlich des Coronavirus stets aktuell, nach Abwägung der Risiken und Einschätzung hinsichtlich der gegenwärtigen Verordnungen, auf eine flexible Planung und individuelle Umsetzung von Veranstaltungen jeglicher Art. Täglich aktualisierte Informationen erhält man auf der Internetseite unter www.tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de.


Priener Maibaumaufstellen auf 2022 verschoben

Mehrere Dutzend Männer stellen nach alter Tradition den Priener Maibaum auf – 2021 wird nur eine Absage dem gelebten Brauchtum gerecht. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Die Marktgemeinde Prien, die Prien Marketing GmbH und der Vorstand des Priener Trachtenvereins Anfang Februar haben entschieden, die Traditionsveranstaltung am Samstag, 1. Mai 2021 auf dem Priener Marktplatz abzusagen.

Laut der Veranstalter sei angesichts der ungewissen Entwicklung der Corona-Pandemie eine Planung und Umsetzung der Maifeierlichkeiten in diesem Jahr nicht möglich. Das nächste Maibaumaufstellen wird es somit erst 2022 geben – aber dann hoffentlich ohne Corona-Beschränkungen.


Priener KunstZeit 2021

Die Entstehung einer Skulptur des Holzbildhauers Andreas Kuhnlein.
Bildrechte: Andreas Kuhnlein

Während der KunstZeit 2021 begegnet dem Betrachter, individuell und zu jeder Zeit, Kunst auf Schritt und Tritt - sei es allein, zu zweit oder mit der Familie beim Flanieren durch das Ortszentrum von Prien am Chiemsee. Prien - Mit der KunstZeit 2021 zeigt sich bereits zum dritten Mal in Folge der hohe Stellenwert der Priener Kultur- und Kreativlandschaft. Von Freitag, 14. Mai bis Sonntag, 1. August 2021 wird das Ortsbild der Marktgemeinde erneut zur Kulisse der Kunst, in der über 60 namhafte Künstlerinnen, Künstler und Nachwuchstalente der Region ihre Arbeiten präsentieren. „Kunst und Kultur in einem kunstverliebten Ort wie Prien werden getragen von den zahlreichen beteiligten Partnern vor Ort, die ihre Schaufenster dem künstlerischen Ideenreichtum öffnen, den drei Museen des Ortes mit ihren abwechslungsreichen Ausstellungen, den geöffneten Künstlerateliers und der Kunst im öffentlichen Raum“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner.

Das Faltblatt sowie weitere Informationen sind im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich.


Fischerei-Erlaubnisschein im Tourismusbüro Prien

Ab Mitte April 2021 ist der Fischerei-Erlaubnisschein bei dem Leiter des Tourismusbüros Prien Florian Tatzel und seinem Team erhältlich. Aufgrund der hohen Infektionszahlen im Landkreis müssen Freizeitfischer vorab einen Termin vereinbaren und einen negativen Corona-Test vorlegen. Bildrechte: Prien Marketing GmbH

Ab Freitag, 16. April Verkauf der Angelkarte im Tourismusbüro Prien.

Die Angelsaison am Chiemsee steht vor der Tür – von Samstag, 1. Mai bis Sonntag, 31. Oktober dürfen Hobby- und Sportfischer mit einem gültigen Erlaubnisschein im zweitgrößten Binnensee Deutschlands auf diverse Fischarten - wie beispielsweise Renke, Seeforelle und Aal - angeln.

Ab kommenden Freitag, 16. April 2021 startet unter Berücksichtigung geltender Corona-Schutzauflagen der Verkauf der Angelkarte im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11. Interessenten müssen nach dem „Click & Meet“-Prinzip vorab per Telefon oder Mail einen Termin vereinbaren.

Im Haus des Gastes sind während eines Aufenthaltes Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu beachten – darunter fällt derzeit das Tragen einer FFP2-Maske, Abstand halten und Hände desinfizieren. Zusätzlich ist bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 die Vorlage eines aktuellen negativen Tests Pflicht (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Schnelltest). Sinken die Infektionszahlen im Landkreis Rosenheim unter 100 ist ein Test nicht mehr nötig.

„Wir freuen uns sehr, dass wir trotz der Umstände auch in diesem Jahr wieder eine Möglichkeit haben die Erlaubnisscheine auszugeben“, so der Leiter des Tourismusbüros Florian Tatzel. „Von unseren Kunden erhoffen wir uns ein gewisses Verständnis, dass auch wir uns an die gesetzlichen Vorgaben halten müssen.“

Das Tourismusbüro Prien ist montags bis freitags von 8.30 bis 17 Uhr, besetzt. Eine kurzfristig Terminvergabe ist während der Öffnungszeiten möglich.


Kunstwerke aus dem Wohrizek-Nachlass bereichern Priener Sammlung

(v.l.n.r.) Eine Skulptur von Walther Wohrizek und ein Gemälde von Liesbeth Wohrizek erweitern Dank Schenkung die Priener Sammlung: Die Priener Kulturreferentin Karina Dingler, der Vorsitzende des Kulturfördervereins Dr. Friedrich von Daumiller und die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner nehmen die beiden Kunstwerke von Nachlassverwalter und Galerist Guido Wichmann entgegen. Bildrechte: Anita Berger

Zwei weitere Kunstwerke, die Skulptur „Pferdekopf“ und ein abstraktes Ölgemälde ohne Titel wurden aus dem umfangreichen künstlerischen Vermächtnis ausgewählt und per Schenkung der Priener Sammlung übereignet.

Vielstimmigkeit und Gegensätzlichkeit prägen das Spektrum der Priener Sammlung, die kontinuierlich erweitert wird. Der von der Marktgemeinde Prien und dem Kulturförderverein Prien am Chiemsee (Kfv) verwaltete künstlerische Bestand dient der Galerie im Alten Rathaus und der Dauerausstellung im KronastHaus als reicher Fundus, aus dem für wechselnde Ausstellungszusammenhänge geschöpft werden kann.

Seit März 2021 bereichern zwei weitere Werke den Kunstbesitz der Seegemeinde: Guido Wichmann, der Inhaber der gleichnamigen Galerie und Nachlassverwalter der Wohrizeks, hatte zuvor mit der Tochter des Künstlerehepaares die Skulptur „Pferdekopf“ und ein abstraktes Ölgemälde ohne Titel von 2012 aus dem umfangreichen künstlerischen Vermächtnis ausgewählt und per Schenkung der Priener Sammlung übereignet.

Bei der Übergabe in der Galerie im Alten Rathaus zeigten sich die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner und der Vorsitzende des Kulturfördervereins Dr. Friedrich von Daumiller begeistert, die beiden Werke in wechselnden Themenkomplexen der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Walther Wohrizek (geboren 1923) lebte gemeinsam mit seiner Frau Liesbeth bis zu seinem Tod 2004 in einem Bauernhof bei Obing. Seine klassisch-moderne Formsprache nahm ihren Anfang 1946 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Er zählt hierzulande zu den Mitbegründern der Kunstszene nach dem zweiten Weltkrieg und ist einer der bedeutendsten Bildhauer der Region. Liesbeth Wohrizek (1936 in Troppau geboren, gestorben 2015) studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1962 erhielt sie ein einjähriges Stipendium an der Royal Academy in London und heiratete ein Jahr später den Bildhauer Wohrizek. Anschließend beendete sie ihr Kunststudium bei Marc Zimmermann in München und war seit 1972 als freischaffende Künstlerin tätig. Mit ihren Arbeiten war die Malerin im Haus der Kunst in München, in London, Amsterdam sowie in den USA, Österreich und Slowenien vertreten. „Neben den großformatigen und gegenstandslosen Gemälden gestaltete die Künstlerin unzählige Kreuzgänge, Kreuzwege, Kirchenfenster, Altäre, Glas- und Mosaikarbeiten in den verschiedensten Kirchen“, weiß die Priener Kulturreferentin Karina Dingler bei dem Zusammentreffen in den Ausstellungsräumen zu berichten.

Die derzeitige Jubiläumsausstellung „Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien. 1945 – 2020“ zeigt bereits sechs Leihgaben aus dem Nachlass der Wohrizeks, die zusätzlich zu den beiden Neuzugängen ab der Wiedereröffnung bis einschließlich Sonntag, 6. Juni 2021 betrachtet werden können.

Ab einem Inzidenzwert unter 100 hat die Galerie im Alten Rathaus freitags bis montags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Kunstinteressierte können dann vorab einen persönlichen Termin bei der Kuratorin Inge Fricke unter ingridfricke@t-online.de ausmachen und zu einem vereinbarten Zeitpunkt die Ausstellungsräume besuchen. Sinken die Zahlen der Neuinfektionen im Landkreis Rosenheim unter 50 ist eine Voranmeldung nicht mehr nötig.

Aktuelle Informationen unter www.galerie-prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter der Telefonnummer +49 8051 69050.


Osterkonzert mit der Blaskapelle Prien findet erst wieder 2022 statt

Derzeit dürfen Musiker in größeren Bläserensembles nicht gemeinsam musizieren – von dieser Corona-Beschränkung ist auch die Blaskapelle Prien betroffen.Bildrechte: Anita Berger

Aufgrund der Corona-Infektionslage muss das am Ostermontag, 5. April geplante Osterkonzert mit der Blaskapelle Prien abgesagt werden.

„Wir bedauern die Absage sehr, denken aber positiv und freuen uns auf einen österlichen Melodienreigen im kommenden Jahr“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, die jährlich Einheimische und Gäste zu der kostenlosen Traditionsveranstaltung einlädt. Da momentan keine Musikproben stattfinden können, ist auch die Umsetzung einer digitalen Variante nicht möglich. Alternativ lassen sich die kommenden Osterfeiertage mit dem Priener Wohnzimmerkonzert, gespielt von dem Chiemgauer Saitenensemble, musikalisch-kulinarisch begleiten. Das Programm mit dem Titel „Frisch aufgetischt“ kann ab Freitag, 26. März 2021 kostenfrei über YouTube „Prien am Chiemsee“ angesehen werden. Die Priener Blaskapelle hofft, in naher Zukunft wieder ohne Kontakteinschränkungen proben zu können und anschließend live vor Publikum zu spielen. Der Termin für das Osterkonzert 2022 steht bereits fest: Am Montag, 18. April zeigen die Musikerinnen und Musiker dann hoffentlich wieder alle Register ihres Könnens im König Ludwig Saal.