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Chiemgau-Wiki-Interessant


Wanderbus zum Samerberg

am Samerberg

günstiges ÖPNV-Angebot von Rosenheim aus zum Samerberg

Auch in diesem Sommer ist an Sonn- und Feiertagen das Natur- und Wanderparadies Samerberg durch ein günstiges ÖPNV-Angebot von Rosenheim aus zu erreichen. Auch Bad Feilnbach, Bad Aibling und Kolbermoor sind in die günstige Buslinie integriert.

Start ist um 9.25 Uhr in Bad Feilnbach, dann geht´s über Bad Aibling (9.50 Uhr) und Kolbermoor (9.58 Uhr, Haltestelle Staatsstraße / Brückenstraße), nach Rosenheim.

Dann geht´s um 10.05 Uhr am Bahnhof Rosenheim weiter über Talstation Hochriesbahn (10.30 Uhr ), Grainbach und Grundschule Samerberg nach Törwang.

Zurück geht es dann um 16.45 Uhr von Törwang über die Hochriesbahn-Talstation zum Rosenheimer Bahnhof (17.27 Uhr ). Um 17.35 Uhr Uhr geht es über Kolbermoor und Bad Aibling wieder nach Bad Feilnbach (18.40 Uhr).

Wer mit dem Wanderbus kommt, erhält eine Ermäßigung bei der Berg- und Talfahrt.

Der Wanderbus kostet 3 Euro hin und zurück (von Rosenheim aus).

Familien mit bis zu drei Kindern zahlen 6 Euro.

Gäste im Besitz einer gültigen Kur- bzw. Gästekarte von Bad Aibling oder Bad Feilnbach fahren die Strecke kostenlos.

Der Wanderbus fährt bis zum 21. Oktober 2018 an allen Sonn- und Feiertagen.


Swinging Prien

Musiker und Publikum in Tanzlaune (Foto: PriMa)

Musiker und Publikum in Tanzlaune

Mitreißende Musik, super Stimmung und „volles Haus“ an sechs Spielstätten in der Marktgemeinde – bei milden Temperaturen stieß das diesjährige Open Air-Festival „Swinging Prien“ auf große Resonanz. Die von der Prien Marketing GmbH (PriMa) organisierte Großveranstaltung präsentierte von Freitag, 29. Juni bis Sonntag, 1. Juli 2018 ein abwechslungsreiches Programm. Insgesamt 20 verschiedene Gruppen brachten Jazz-Musik und die Verbindung unterschiedlicher Stile und Genres auf die Bühnen.

Eröffnet wurde Swinging Prien am Freitag, 29. Juni mit der Rhythm ’n’ Blues-Band Blues4Use, die, wie auch in den Vorjahren, das Auftaktkonzert übernahmen. Der stets wachsende Publikumszuspruch ließ eine illustre Schar aus rund 600 Besuchern in den Chiemsee Saal und den angrenzenden Kurpark strömen.

Die sieben Musiker boten eine tolle Show mit Blues-Variationen, Bläsersätzen und ließen den Funken überspringen – die Musik ging ins Ohr und direkt in die Beine, es wurde mitgesungen, mitgetanzt und viel applaudiert.

Am Samstag läuteten die Jazz-, Hiphop- und Breakdance-Auftritte der Tanzschulen Wangler und Ziegler auf der Bühne am Marktplatz den zweiten Veranstaltungstag ein. Nachmittags eroberten die kleinsten Festivalbesucher den Wendelsteinparkplatz – das Piraten Pub bot ein spannendes Programm für Familien mit Kindern. Zu sehen war beispielsweise der Auftritt von Rotscha und Tom, die mit Stagediving für Begeisterung sorgten. Dann ging es quer durch die Musikrichtungen: Angefangen mit Sing & Swing mit dem Realschulquintett über das Kindermusical „Ritter Kamenbert“ vom Kleinen Theater Prien, akkustik Coversongs mit Asking Lydia, Rock`n´Roll und Punkrock mit I Hate my Band bis hin zu Elektropunk mit Rummelsnuff. Über viele Stunden, bis in den späten Abend, steppte auch vor vier weiteren Bühnen der Bär. Auf der Bühne am Marktplatz entfaltete sich eine breite Palette an Musik mit THE HOT STUFF JAZZBAND, der Band CreamCake und der Gruppe SOULISSIMO. Zeitgleich waren auf Bühne zwei in der Bernauer Straße Lieder von Songpoet Florian W. Huber, dem Quarteto descanso und Jazz-Sängerin Gerti Raym zu hören. Mitreißende Stimmung lag bei den Auftritten der Jugendbigband der Stadtkapelle Rosenheim und der SwingInn Bigband Rosenheim beim Cafe NOVA in der Luft. Erstmals mit dabei bei Swinging Prien war das Restaurant Verde in der Seestraße, im dortigen Zelt kamen Swing- und Dixiland-Fans mit der Old Stack O´Lee Jazzband voll auf ihre Kosten. In bester Tanzlaune ließ sich das Publikum durch den lauen Sommertag treiben. Erst in den späten Abendstunden war der Tanz-Hunger bei den allerletzten Festivalbesuchern gestillt.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst, musikalisch gestaltet von dem Gospelchor der Evangelischen Kirche Swing’ in Voices und einem gemütlichen Jazzfrühschoppen mit der Aiblinger Big Band ging am Sonntag, 1. Juli das heurige Open Air-Festival auf dem Marktplatz zu Ende – eine lange und gute Tradition bei Swinging Prien.

Die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner zieht ein sehr positives Fazit – vom Programm über die Gastronomie bis zum organisatorischen Ablauf. „Drei Tage lang Superstimmung, gute Musik und gemütliche Stunden, das ist genau das, was zur gemeinsamen Freude von Prienern und unseren Gästen beiträgt. Gleich mehrmals bin ich gefragt worden, ob wir ein solches Fest nicht öfters im Jahr feiern sollten“, freut sich die Geschäftsführerin. Die Zufriedenheit werde durch den Publikumszuspruch unterstrichen – besonderer Dank gilt dabei den hervorragenden Bands, den Priener Gastronomen und allen weiteren Partnern.


Tourismus in Prien am Chiemsee boomt

Prien präsentiert Rekordzahlen

Rekordzahlen im Frühjahr

Mit neuen Rekordzahlen startet die touristische Jahresbilanz in Prien am Chiemsee. Mehr Ankünfte, mehr Übernachtungen, mehr Umsatz – nach einer relativ schwachen Statistik von Januar bis März 2018, verkündete die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner am Donnerstag, 14. Juni, dass sowohl die Zahl der Gäste als auch die Zahl der Übernachtungen im Frühjahr deutlich gestiegen sei. Von Januar bis Mai 2018 wurden 25.394 Gäste begrüßt, ohne Einberechnung der Klinikaufenthalte, die 64.641 Übernachtungen buchten. Das waren 2,09 Prozent mehr Gäste und 6,28 Prozent mehr Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Erfolgsmodell ist dabei, dass Prien am Chiemsee Unterkünfte für alle Zielgruppen bieten kann. So gehen beispielsweise Campingplätze, Ferienwohnungen und die Segelschule (Erholungsheim) als Gewinner in der Statistik hervor.

Ausschlaggebend für die „großartige Auslastung“, so die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH, ist sicherlich auch das sommerliche Wetter im April und Mai. „Wir haben unsere Marketingziele dank konsequenter Bewerbung der Nebensaison durch Online-, Social Media Maßnahmen und E-Kampagnen erreicht und sind bestens gerüstet für die kommende Sommersaison“, sagt Andrea Hübner.


Urban Gardening: Öffentliches Grün in Bürgerhand

Das Urban Gardening Projekt in Prien am Chiemsee nimmt Gestalt an: Naturfreunde verwandeln Brachflächen in bunte, blühende Oasen (v.l.n.r.) Gabriele Rau, Büchereileiterin Bernadette Binder, Karin Geiger, Gabriele Degler, Werner Waap, Nouri Freund, Robert Falkenstein, Angela Kind und Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner.(Foto: Prien Marketing GmbH)

Verwaiste Fleckchen in Prien werden in ein buntes Gärtchen verwandelt

„Werden Sie Pate für einen öden Randstreifen, eine Baumscheibe oder vergessene Ecke und verwandeln Sie ein verwaistes Fleckchen Prien in ein buntes Gärtchen.“ - Das war die Idee. Neu zum Leben erweckt wurde sie von Werner Waap, Bürger für Prien, in Zusammenarbeit mit Andrea Hübner, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH.

An zwei Samstagen Ende April startete der Versuch, zehn ausgesuchte Flächen an Priener zu vermitteln, die Lust haben, öffentliche Grünflächen zu pflegen. Im Gegenzug überlässt die Prien Marketing GmbH die Flächen den Bürgern zur freien Gestaltung. Die Aktion fand sehr gute Resonanz und mittlerweile haben acht Paten angefangen, ihre „Fleckerl“ zu bepflanzen. Auf Baumscheiben, Blumentrögen, und Hochbeeten mitten im Ort wachsen Sommerblumen, entstehen Bienenweiden und sogar Kohlrabi und Johannisbeeren sprießen auf dem Wendelsteinplatz. Und der Kräutergarten vor dem Heimatmuseum, als Gemeinschaftsprojekt gepflegt von der kommunalen Realschule und dem Kneippverein e.V., gehört schon lange auch dazu. „Urban Gardening“, so heißt es in der Stadt, ist also auch bei uns angekommen und um diesen Impuls zu verstärken und sich bei den Teilnehmern herzlich zu bedanken, hatte Andrea Hübner am Montag, 11. Juni 2018 die Hobbygärtner auf die neu erweiterte Terrasse im Haus des Gastes eingeladen. Die Bücherei präsentierte dort eine Vielzahl an interessanten Gartenbüchern mit Tipps und Anregungen zum Thema und einige der Paten hatten die Möglichkeit, sich kennenzulernen und ihre Erfahrungen auszutauschen. Alle waren sich einig, für die Natur Lebensräume im Ort zu schaffen macht einfach große Freude. Wer Lust hat und auch mitmachen will, der kann über Herrn Werner Waap Kontakt aufnehmen, telefonisch oder per E-Mail (werner.waap@gmx.de).

Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de.


Prien am Chiemsee angelt sich den Titel „Genussort“

Aus über 300 Bewerbern wurden 100 „Genussorte“ ausgezeichnet.

 Insgesamt fünf Berufsfischer gehen dem Handwerk in Prien heute noch nach und prägen den Genussort mit ihren regionalen Spezialitäten. Stolz präsentieren die drei Betriebe Chiemseefischerei Stephan, Chiemsee-Fischerei Reiter und Chiemseefischerei Hans Stephan die Trophäe und Urkunde am Chiemseeufer: (von hinten links nach rechts) Engelbert Stephan und Verena Stephan, Brigitte Reiter, Kathrin Reiter, Erster Bürgermeister Jürgen Seifert

Im Mai 2018 angelte sich Prien am Chiemsee den Titel „Genussort“. Aus über 300 Bewerbern wurden 100 „Genussorte“ anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Freistaats Bayern von einer unabhängigen Expertenjury des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau ausgezeichnet.

Die neue Bezeichnung hat Prien nicht zuletzt seiner einmaligen Lage direkt am Chiemsee zu verdanken. Das Gewässer beherbergt mit etwa 25 Fischarten eines der wertvollsten und ertragreichsten Fischereireviere Bayerns. Bereits seit dem 17. Jahrhundert ist hier das Fischereiwesen tief verwurzelt und wird in einigen Familien von Generation zu Generation weitergeführt. Feinschmecker profitieren von diesem kulinarischen Erbe – besonders der Steckerlfisch, klassisch eine frisch gefangene Renke, ist aus dem facettenreichen Angebot regionaler Spezialitäten nicht wegzudenken.

„Wir möchten das traditionelle Fischereihandwerk, dem wir unter anderem diese Auszeichnung zu verdanken haben, pflegen und noch mehr erlebbar machen“, berichtet Andrea Hübner, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH. Neben den Fischspezialitäten lockt Prien Genussliebhaber mit vielen weiteren Leckerbissen. Freilandeier selbst aus den Nestern sammeln, frischen Saft aus regionalem Obst kosten oder die geballte Energie von 100.000 Priener Blüten schmecken – bei der Direktvermarkter-Tour in und um Prien entdeckt man entlang verschiedener Themenwege, Radl-, E-Bike- und Wanderrouten die regionalen Köstlichkeiten. Das unterwegs eingesammelte „Do it yourself“-Picknick kann anschließend direkt am Ufer des Chiemsees, im Segel- und Elektroboot auf dem Bayerischen Meer oder in den Chiemgauer Voralpen mit Panoramablick verspeist werden. Der Obst- und Kulturweg führt Genusswanderer entlang alter bäuerlicher Obstgärten und ehrwürdiger Kulturdenkmäler. Der acht Kilometer lange Themenweg über die Ratzinger Höhe erzählt von der Obst- und Kulturgeschichte des Chiemsees.

Dass man in Prien am Chiemsee zu genießen weiß, erkennt der Besucher spätestens dann, wenn er sich mit der Ortsführerin Helga Schömmer auf die „Priener-Schmankerl-Tour“ begibt. Einmal monatlich bis einschließlich Oktober veranstaltet die Prien Marketing GmbH eine kulinarische Reise, die den Kulturgenuss mit der Gaumenfreude verbindet.


Keine Jugendherberge in Prien

Entsetzen beim Bürgermeister, im Gemeinderat und bei engagierten Vereinsvorständen: Chance für Weiterentwicklung und Zukunftsgestaltung in der Marktgemeinde Prien wurde vertan. Bürgerentscheid und Ratsbegehren zur geplanten Jugendherberge in Prien endet mit Sieg der Jugendherbergsgegner.

in Prien

Eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger von Prien haben sich am 13.Mai gegen den Neubau einer Jugendherberge an der Osternacherstraße entschieden. 53,9 Prozent haben dafür gestimmt die Pläne für den Neubau an der Osternacher Straße zu stoppen. Zum vierten Male wurde nach Chiemsee-Sauna, Blockheizkraftwerk und Seebühne ein Priener Zukunftsprojekt durch Bürgerentscheid abgelehnt.

Der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks wird nun nach einem alternativen Standort im Chiemgau suchen.




An Wochenenden und an Feiertagen Shuttlebus in Übersee zum Chiemsee

Mit dem Bade-Shuttlebus kostenlos und stressfrei vom Bahnhof zum Chiemseestrand in der Feldwieser Bucht.

Chiemseestrand bei Feldwies

Wer mit dem Auto an schönen Wochenenden und Feiertagen nach Übersee kommt und einen Parkplatz am Chiemseestrand in der Feldwieser Bucht sucht, kennt das Problem: schon am späten Vormittag ist alles voll.

Es gibt aber eine Alternative: das Auto gratis am Bahnhof oder an der großen Kirche abstellen und mit dem Bade-Shuttlebus zum Chiemseestrand in der Feldwieser Bucht fahren. Der Shuttle-Bus pendelt zwischen dem Bahnhof Übersee und dem Strandbad Feldwies und fährt 10 Haltestellen an. Bei der Taktung sind die Bahnanschlüsse in sowohl in Richtung Salzburg und auch München berücksichtigt.



Zeit für die Familie: Neuauflage der Broschüre „Familiengaudi“

Gemeinsam lachen, gemeinsam entdecken, gemeinsam erleben: Das macht einen richtig guten Familientag aus.

Broschüre „Familiengaudi“

Anfang Mai 2018 hat die Marketingabteilung der Prien Marketing GmbH (PriMa) eine Neuauflage der Broschüre „Familiengaudi“ herausgebracht. Das 26 Seiten umfassende Heft beinhaltet Sport- und Freizeitangebote in Prien und Umgebung für die ganze Familienbande – ein stets aktueller Einleger informiert über kindgerechte Veranstaltungen. Prien – SUP-Kinderkurse, eine aufregende Tour durch den Kletterwald, kindgerechte Führungen und vieles mehr – die neue Broschüre „Familiengaudi“ enthält Ideen und Angebote für die Freizeit mit Kind und Kegel in der familienfreundlichen Urlaubsregion Prien am Chiemsee. Eine ausführliche Darstellung der Themen „Kids on Tour“, „Wasserspaß“ und „Naturentdecker“ sind neben Tourenbeschreibungen ausgewählter Rad- und Wanderwege Bestandteile der Familienbroschüre. Von der drei Kilometer langen Eichentalrunde bis hin zur zweistündigen Radltour am Nordufer des Chiemsees bekommt man informativ und übersichtlich Auskunft über Streckenlänge, benötigte Zeit und Schwierigkeitsgrad. Auf dem Ortsplan, mittig im Heft, weisen kleine Grafiken auf Wickelmöglichkeiten, Spiel- und Badeplätze hin. Die Priener nennen sie „Bockerl“, die 1,91 Kilometer lange Schmalspurbahn vom Bahnhof zum Hafen. Aber wie heißt sie wirklich – auf Seite 21 können sich die kleinen Leser dem Rätselspaß hingeben. Die Freude an Kunst und Kultur entdecken die Kinder bei den abwechslungsreichen Veranstaltungen in der Marktgemeinde. Ob „Kinder machen Kunst“, das Kindermusical „Ritter Kamenbert“ oder „Kinder Kultur Festival“ - das ganze Jahr über ist hier einiges geboten. Die aktuellen Highlights kann man dem beigefügten Einleger entnehmen. Auch Tipps zu familienfreundlichen Unterkünften und Gastronomie fehlen in dem von der PriMa konzipierten Heft nicht – gleich zu Beginn wird man auf das „Gastgeberverzeichnis“ und die Broschüre „Kulinarisch Prien“ verwiesen. Um nichts zu verpassen, haben Interessierte die Möglichkeit sich bei dem kostenlosen Familien-Newsletter anzumelden. Unter allen Newsletter-Abonnenten bis Ende Oktober 2018 werden Gewinner ausgelost – zu gewinnen gibt es einen Familientag in Prien am Chiemsee mit Gaudi für Groß und Klein sowie verschiedene Gutscheine bei Familien-Freizeiteinrichtungen. Eine Anmeldung ist online auf der Internetseite www.tourismus.prien.de möglich. „Von den ganzjährig nutzbaren Freizeitangeboten profitieren alle Familien. Sie unterstützen die Erschließung neuer Zielgruppen und schaffen gerade in der Nebensaison einen nachhaltigen Mehrwert für den Tourismus. Darüber hinaus wird die Region auch für einheimische Bürger mit Kindern noch lebenswerter“, betont Andrea Hübner, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH.

Weitere Informationen und die kostenlose Broschüre „Familiengaudi“ sind im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de erhältlich.


grenzüberschreitender Ausflugsbus vom Chiemsee übers Priental ins Inntal

Kostenlos mit Gästekarte im grenzüberschreitenden Ausflugsbus von Bernau-Felden über Bernau, Aschau, Sachrang, Niederndorf nach Oberaudorf.

der Ausflugsbus

Bereits zum zweiten Mal fiel kürzlich der Startschuss für den grenzüberschreitenden Ausflugsbus, der die Regionen Inntal, Priental und Chiemsee miteinander verbindet. Noch bis zum 23. September fährt der grenzüberschreitende Ausflugsbus zwischen dem Inntal, dem Priental und dem Chiemsee erneut seine Runden.

Finanziert wird der Bus von den Gemeinden Bernau, Aschau und Oberaudorf sowie dem Landkreis Rosenheim, dem Tourismusverband Kufsteinerland und dem Verkehrsverbund Tirol. Zusätzlich wird die Linie durch ein vom EU-Programm Österreich Bayern Interegg gefördertes Marketing sowie der Euregio Inntal unterstützt.

Sowohl Gäste als auch Einheimische bekommen so die ideale Möglichkeit, Ausflugsziele im Sommer einfach und unkompliziert mit dem Bus anzusteuern.

Mit der Gästekarte der beteiligten Gemeinden ist der Bus kostenlos. Das attraktive Linienangebot mit der Streckenführung Chiemseepark Bernau-Felden, Bernau, Aschau, Sachrang, Niederndorf und Oberaudorf kann von Montag bis Sonntag und auch an Feiertagen genutzt werden.

Das kostenlose Infoblatt mit dem dazugehörigen Fahrplan gibt es in den beteiligten Tourist-Informationen.


Lichtblicke – Faszination Holografie

Bis 1. Juli in der Galerie im Alten Rathaus in Prien, Alte Rathausstraße 22.

das Alte Rathaus in Prien

Die Ausstellung mit dem Titel „Lichtblicke – Faszination Holografie“ kam zustande, weil die Marktgemeinde Prien im Jahr 2016 per Schenkung von Günther Dausmann eine der größten und bedeutendsten Hologramm-Sammlungen mit 130 zertifizierten Objekten und ganz besonderen historischen Unikaten erhielt. Günther Dausmann gilt als führender Pionier der Holografie. Er ist Urheber und Inhaber zahlreicher Patente und war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung und Realisierung der deutschen Ausweis- und Passhologramme.

Hologramme gehören zu den eindrucksvollsten Möglichkeiten moderner Lasertechnologie und kommen vielerorts zur Anwendung: In der Sicherheitstechnologie, als Messmittel, zur Werkstoffprüfung, in der Architektur als Lichtleitmedium, in der Automobilindustrie, als Speichermedium in der Computertechnologie und sie inspirieren Künstler mit dem neuartigen Medium zu arbeiten. Durch eine spezielle Aufnahmetechnik mittels Laserlicht werden Objekte unterschiedlichster Art reell und virtuell dreidimensional erfasst. Erst bei entsprechender Beleuchtung der zunächst unauffälligen Bildoberfläche erscheint das dargestellte Motiv für das menschliche Auge erkennbar und es entstehen allansichtige Lichtskulpturen, Raumbilder, zum Greifen nahe und doch nicht zu fassen.

Im Rahmen einer Sonderausstellung werden diese technischen Hologramme, darunter eines der weltweit größten mit über drei Quadratmetern und besondere, historische Unikate, der Öffentlichkeit präsentiert. Gezeigt werden unter anderem Werke César Manriques und internationaler Künstler aus der Holografie Foundation „Iridescence“ von Hugues Souparis, die erstmals 2017 in Paris und New York vorgestellt wurden. Ein Teil der Ausstellung widmet sich dem Thema Sicherheitstechnologie – durch die Zusammenarbeit mit dem weltweit führenden Anbieter von Hochsicherheitspapier und -folien, der Papierfabrik Louisenthal GmbH in Gmund am Tegernsee, wird den Besuchern ein interessanter und selten möglicher Einblick in die faszinierende Welt der Banknoten- und Dokumentenabsicherung gegeben.

Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: An den Sonntagen 3. Juni und 17. Juni – jeweils um 14 Uhr kann man an einer einstündigen Führung teilnehmen (eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich).

Sonderführungen und Kindergeburtstage auf Anfrage sind jederzeit möglich.

Außergewöhnlich werden die „Workshops für Kids“ am 29. Mai und 26. Juni ab 14 Uhr. Bei einer kindgerechten Führung durch die Ausstellung erhalten die kleinen Galeriebesucher einen Einblick in die künstlich dargestellte räumliche Illusion. Im anschließenden „Workshop für Kids“ werden 3 D-Collagen mit Hologrammen gestaltet. Die zweieinhalbstündige Veranstaltung ist für Sechs- bis Zwölfjährige geeignet.

Der Vortrag am Donnerstag, 14. Juni behandelt von 18 bis 21 Uhr das Thema „3 D – Druck live!“ – eine Produktionsmethode mit weitreichenden Auswirkungen, live demonstriert vom BayernLab Traunstein.

Zeitgleich gibt es auch noch die Ausstellung mit Werken des Chiemsee-Künstlers Hans Herbert Hartwieg.

Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 12 Uhr bis 17 Uhr (Pfingstmontag geöffnet).


Prien und Umgebung auf vielfältige Weise entdecken

Ab Anfang Mai: abwechslungsreiches und spannendes Programm der PriMa.

Führungen bis ans Ende des Sees – mit dem Ruderboot geht es 2018 erstmals auf Entdeckungstour.

Ob in der Gruppe oder allein, als Einheimischer oder Gast – ab Saisonbeginn, Anfang Mai, geht es auf Entdeckungstour. Die Prien Marketing GmbH (PriMa) hat 2018 wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für Interessierte zusammengestellt.

Sechzehn ausgewählte Themenführungen werden in der Broschüre „Führungen 2018“ präsentiert. Das Spektrum reicht von den Spuren König Ludwigs II. bis hin zu dem berühmten Lausbub Ludwig Thoma und von der klassischen Ortsführung bis hin zu Spezialführungen mit vielversprechenden Titeln wie „Der Natur auf der Spur“ oder „Mit dem Ruderboot ans Ende des Sees“. Anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Verfassungskonvent Herrenchiemsee“ ermöglicht die PriMa eine außergewöhnliche Führung, bei der sich die Teilnehmer auf eine Zeitreise in eines der wichtigsten und hoffnungsvollsten Kapitel der modernen Demokratie in Deutschland begeben.

Auf Anfrage wird die Gruppenführung „Verfassungsinsel Herrenchiemsee“ ab Saisonbeginn im Museum des Augustiner-Chorherrenstifts angeboten. Herrenchiemsee ist vor allem für sein Prunkschloss bekannt, das König Ludwig der II. nach dem Vorbild Versailles erbauen ließ. Die politische Bedeutung der größten Chiemseeinsel ist weniger geläufig. Dabei war das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift, auch „Altes Schloss“ genannt, im Jahr 1948 Schauplatz wichtiger Vorarbeiten zur deutschen Verfassung. Die neue Führung ist nicht im Heft „Führungen 2018“ enthalten – Interessierte erhalten im Tourismusbüro Prien ein gesondertes Faltblatt.

Einmal monatlich bis einschließlich September (mit Ausnahme August) kann man an der exklusiven Nachtwanderung „Mondkönig-Märchenkönig“ über die Herreninsel teilnehmen. Hier erfährt man welche Ereignisse ihn dazu veranlassten sich zurückzuziehen und zum nächtlichen „Mondkönig“ zu werden. Bei der „Fledermausführung“ führt Jacob Nein, fernab der Besucherströme, die Teilnehmer über die abendliche Schlossinsel zu den Revieren der kleinen Jäger. An zwei Terminen im Mai und vier Terminen im August wird diese außergewöhnliche Führung angeboten.

Ein Zeitgenosse König Ludwigs II. bietet bei der Führung „Auf den Spuren von König Ludwig II.“ dreimal mittwochs – am 16. Mai, 13. Juni und 12. September – einen Einblick in die damalige Zeit.

Immer montags, von Mai bis Oktober (außer 13. August und 10. September), begleitet Ortsführerin Helga Schömmer Besucher bei einem Rundgang zu den besonderen „Fleckerln“ in Prien.

Jede Menge interessante Fakten über das Bayerischen Meer und kuriose Inselgeheimnisse hält die Tour „See-Insel-Königs G´schicht´n“ bereit. Diese Uferführung findet jeden Freitag bis Mitte Oktober auf dem Festland statt.

„Mit dem Ruderboot ans Ende des Sees“ heißt die 2018 erstmals angebotene Führung bei der die Teilnehmer an drei Terminen im Juli und August mit langen Holzstangen durch das seichte Wasser „stakeln“. Dabei werden gemeinsam mit einem Naturführer Muscheln, Schnecke und Wasserinsekten entnommen und „blubbernde“ Methangasblasen entzündet.

Von Mai bis Anfang Oktober ist man „Der Natur auf der Spur“ – mit ausgebildeten Naturführern und Biologen geht es auf einer Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen.

Ludwig Thoma, der wohl berühmteste Lausbub in der bayerischen Literatur hat viele seiner Streiche in Prien verübt. Einmal monatlich mittwochs bis einschließlich September, geht es auf Streifzug durch den Ort.

Gemütliche Wanderungen in den Bergen oder entlang am Chiemsee-Ufer, kurze Ausflüge zu malerischen Almen oder erlebnisreiche Touren zu schönen Aussichtspunkten. Das ganze Jahr über wird man samstags von den Wanderführerinnen der Prien Marketing GmbH, Anna Prankl oder Angela Kind durch das Chiemgauer Voralpenland begleitet.

Dass man in Prien am Chiemsee zu genießen weiß, erkennt der Besucher spätestens dann, wenn er sich mit der Ortsführerin Helga Schömmer auf die „Priener-Schmankerl-Tour“ begibt. Einmal monatlich bis einschließlich Oktober veranstaltet die Prien Marketing GmbH eine kulinarische Reise, die den Kulturgenuss mit der Gaumenfreude verbindet.

Im Rahmen der „Prientaler Flusslandschaft“ lernt man auf der Wanderung „Wasserkraft und Wasseramsel“ viel Interessantes über die Geologie, Tier- und Pflanzenkunde, die Kulturgeschichte des Chiemgaus und die Entstehung des Prientals. Zum Saisonstart am Freitag, 4. Mai und an zwei Terminen, im Juli und August, kann man an der grenzenlosen Prienwanderung mit Petra Knickenberg und Konrad Hollerieth teilnehmen. Jeden ersten Sonntag im Monat erlernen die Teilnehmer bei einer Wanderung durch das Priental Elemente aus dem Gelassenheitstraining und der Kneipp Lehre.

Auf Anfrage wird man durch das Priener Heimatmuseum geführt. Es beherbergt eine bedeutende Sammlung zur Geschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde des westlichen Chiemgaus. Neben dem bäuerlichen Wohnen ist die Entwicklung der Chiemgauer Tracht mit dem bekannten Priener Hut besonders sehenswert.

Ebenfalls nur auf Anfrage erhält man eine Kirchenführung in der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Prien. Eine für damalige Zeiten technische Meisterleistung war die Kirchturmverschiebung im Jahr 1736.

Einmal monatlich bis einschließlich September werden Führungen in der Kirche St. Jakobus in Urschalling angeboten. Kaum ein Sakralbau gab über die Jahrhunderte so viele Überraschungen preis. Weltberühmt ist eine kontrovers diskutierte Dreifaltigkeitsdarstellung - zur Rechten Gott Vater, zur Linken Christus und in der Mitte ganz frauenhaft der Heilige Geist.

Am letzten Tag des Jahres schauen wir zurück und schauen nach vorn. Schritt für Schritt können die Teilnehmer der traditionellen Silvesterwanderung der Prien Marketing GmbH das alte Jahr ausklingen lassen.


Wikingerschiff „Freya“

Freya wieder im Chiemsee unterwegs: Jetzt auch Themenfahrten mit Informativem und Kuriosem vom bayerischen Meer.

„Freya“ am Steg im Heimathafen beim Schramlbad

Seit dem Sommer 2017 ist der Chiemsee um eine Touristenattraktion reicher: das Wikinger-Schiff „Freya“ aus dem Kinofilm „Wickie auf großer Fahrt“, das 2016 während der Wikinger-Ausstellung vor dem Rosenheimer Lokschuppen stand, fährt seitdem über das bayerische Meer.

Heimathafen ist der Badeplatz Schraml, vo dem aus Freya unter Motor über den See fährt . Eine kurze Strecke wird gerudert – wer Lust und Laune hat, macht dabei mit. Bis zu 40 Passagiere können das Schiff entern und an einer zweistündigen Fahrt über den See teilnehmen.

Freya fährt nun auch im Stundentakt hinaus auf den See. Wie bei den zweistündigen Fahrten können die Passagiere mitmachen beim Rudern und Steuern – nur die Fahrstrecke ist entsprechend kürzer.

Außerdem gibt es jetzt Themenfahrten, die für Kinder und Erwachsene spannende Erlebnisse bieten.

Bei der Themenfahrt „Schöne Aussichten – neue Einsichten: Von Hirnsteinen, Flamingos, Rutten und Plätten“ erfahren die Teilnehmer, was es mit Hirnsteinen auf sich hat, wo sich Flamingos tummeln und warum die Plätten die Kultboote des Chiemsees sind.

Auf der Themenfahrt „Drei Inseln im bayerischen Meer: Von Königen, Schlössern, Krautköpfen und Klöstern“ dreht sich alles um Sagen und Geschichten am Chiemsee. So lernt man, warum die höchste Stelle der Fraueninsel, die Kuppel mit den uralten Linden, auch heute noch zur Herreninsel gehört.

Bei der Erlebnisbootsfahrt „Entdecker, Händler, Krieger: Die Wikinger und ihre Schiffe. Wahres und Wildes über die Nordmänner“ erfährt man was die Wikinger wirklich sind, und wie sie mit ihren „Pferden der Meere“ die Welt eroberten.

Tickets und weitere Informationen über die Fahrten auf dem Chiemsee gibt es im Internet unter www.chiemsee-erlebnis.de .


König Ludwig II.-Museum auf Herrenchiemsee wieder geöffnet

Nach Abschluss der Bauarbeiten öffnet das König Ludwig II.-Museum der Bayerischen Schlösserverwaltung auf Herrenchiemsee Ende April 2018 wieder seine Türen.

Schloss Herrenchiemsee

Zur Wiedereröffnung erwartet die Besucher eine kleine neue Sonderausstellung: Unter dem Motto „Unbekanntes Neuschwanstein“ werden vier Entwürfe zu Wandbildern des Sängersaals von Schloss Neuschwanstein präsentiert, die noch nie öffentlich zu sehen waren. Die Zeichnungen, darunter ein 2 mal 2 Meter großer 1:1-Entwurf, entführen in die Welt mittelalterlicher Versepen.

Das Augustiner-Chorherrenstift auf Herrenchiemsee, auch Altes Schloss genannt, ist um fünf Ausstellungsstücke aus dem 16. und 17. Jahrhundert reicher: Ab sofort präsentiert die Bayerische Schlösserverwaltung hier Porträts der Herrenchiemseer Dompröpste Ulrich Mengelschrol, Ulrich Stocker und Martin Burckhard, des Chorherrn Johann Baptist Dyrr und eines Bischofs von Chiemsee, Johann Franz von Preysing (im Amt 1670 – 1687).

Die fünf Gemälde sind wichtige Zeugnisse der Geschichte des Augustiner-Chorherrenstifts: Sie berichten vom Status Herrenchiemsees als Bischofssitz und zeigen den Bischof und seine Vertreter, die Vorsitzenden des Domkapitels. In ihrer Zeit konnten die Herren bereits auf eine lange Tradition zurückblicken:

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre haben in allen Schlössern, Burgen und Museen der Bayerischen Schlösserverwaltung freien Eintritt.


Girls’Day im Prienavera

Förderung der Chancengleichheit: Schülerin absolviert Girls’Day im Prienavera.

(v.l.n.r.) Michael Heizer von der Technik, Badeaufsicht Brigitte Nicolas und Andreas Freier, Betriebsleiter im Prienavera Erlebnisbad, standen der Schülerin Felicitas Nicolas (zweite von links) am „Girls’Day“ mit praktischen Tipps zur Seite.

Die bundesweite Initiative „Girls’Day“ ist ein einmal im Jahr stattfindender Aktionstag, der Schülerinnen ab der fünften Klasse motivieren soll, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Mit diesem Informationstag soll ein Wandel bei der zukunftsorientierten Berufswahl unterstützt werden, da weibliche Beschäftigte in sogenannten „Männerberufen“ bisher noch deutlich unterrepräsentiert sind. Im Rahmen des „Mädchen-Zukunftstags“ am Donnerstag, 26. April 2018 absolvierte die junge Felicitas Nicolas ein inhaltlich vielfältiges Schnupperpraktikum im Prienavera Erlebnisbad und gewann einen authentischen Einblick hinter die Kulissen. Die hoch motivierte Schülerin der sechsten Klasse der Maria-Ward-Mädchenrealschule in Traunstein lernte dabei die Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen im Erlebnisbad kennen, verschaffte sich einen Überblick über die Tätigkeiten einer Fachangestellten für Bäderbetriebe und erhielt eine spannende Einsicht in die Wasseraufbereitungstechnik im Prienavera Erlebnisbad. „Der Girls’Day ermutigt Mädchen, die Vielfalt ihrer Begabungen zu nutzen und sich für „männertypische“ Berufe zu interessieren“, erläutert der Betriebsleiter Andreas Freier. „Indem wir Praktika an Schülerinnen vergeben, möchten wir zeigen, dass die technischen Arbeitsbereiche in einem Schwimmbad durchaus für Frauen attraktiv sind.“


Tag des Wanderns mit der Prien Marketing GmbH: Auf Wanderschaft durch die frühlingshafte Landschaft

Abenteuerliche Pfade, idyllische Wiesenlandschaften, tolle Aussichten und plätscherndes Wasser vereinte die Tour der Prien Marketing GmbH zum „Tag des Wanderns“ – einer deutschlandweiten Initiative des Deutschen Wanderverbands (DWV).

Die Wanderführerin Angela Kind (sechste von links) und die achtköpfige Wandergruppe bedankten sich bei den PriMa-Mitarbeitern (v.l.n.r.) Magdalena Berka, Nina Mroczeck, Christina Scheuer, Regina Buchauer und Florian Tatzel für die Organisation und das wunderbare Buffet, bestehend aus Südtiroler Köstlichkeiten.

Eine kleine Gruppe, bestehend aus acht begeisterten Wanderern, traf sich am Montag, 14. Mai 2018 mit der Wanderführerin der Prien Marketing GmbH Angela Kind am Tourismusbüro Prien um an der deutschlandweiten Initiative „Tag des Wanderns“ des DWV teilzunehmen. Bei milden und frühlingshaften Temperaturen machten sich die Wanderer auf den Weg in das am Ortsrand liegende Eichental und fanden dabei Gelegenheit Natur- und Vogelbeobachtungen zu erleben. Auf der erholsamen und informativen Tour zum E-Werk lauschten die Anwesenden gespannt den Ausführungen der Wanderführerin über heimische Vogelarten, wie beispielsweise die kleine Wasseramsel und den wie ein Juwel schimmernden Eisvogel, dessen außergewöhnliche Färbung ihm die beste Tarnung verschafft. Am Siggenhamer Wehr angelangt entdeckten die Exkursionsteilnehmer einen leuchtend gelb gefiederten Vogel, die sogenannte Gebirgsstelze – ein Vetter von der grau-weißen Bachstelze. Anschließend wurde beim Aufstieg der steilen Treppe das Herz-Kreislauf-System gestärkt.

Die eineinhalb stündige Wanderung endete im kleinen Kurpark. Hier wurden die Teilnehmer der Aktion zum „Tag des Wanderns“ von den PriMa-Mitarbeitern mit einer Brotzeitstation empfangen. Für diesen Anlass schlüpften einige Angestellte der Tochtergesellschaft der Marktgemeinde erstmals in ihre neue Arbeitskleidung – maßgeschneiderte Trachtenmieder und -weste mit dem Logo der Prien Marketing GmbH auf der Rückseite.

Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Internet unter www.tourismus.prien.de


Neues Bild in der Ausstellung „Lichtblicke – Faszination Holografie“ in Prien

„MarsCuriosity Ordensspange“ von Hans Herbert Hartwieg in der Ausstellung „Lichtblicke – Faszination Holografie“ in der Galerie im Alten Rathaus

(v.l.n.r.) Die Teilnehmer der Führung betrachten gemeinsam mit der Kuratorin Ingrid Fricke und dem Künstler Hans Herbert Hartwieg das Bild „MarsCuriosity Ordensspange“

Seit Anfang Mai ist das Bild „MarsCuriosity Ordensspange“ in der Ausstellung „Lichtblicke – Faszination Holografie“ zu sehen. Der Künstler Hans Herbert Hartwieg hatte das Bild 2013 gemalt, ausgelöst durch das erste gelungene Jahr des NASA-Mars-Rovers „Curiosity“ auf dem roten Planeten. Wenige Tage nach der Hängung des Bildes, am Samstag, 5. Mai, ging der spektakuläre Start des Mars-Roboters „InSight“ der US-Raumfahrtbehörde weltweit durch die Medien. Zeitgleich wurde berichtet, dass der „Mars-Rover Curiosity“ seine aufschlussreichen Aktivitäten Ende des Jahres einstellen wird. Mitten in diese ereignisreichen Meldungen fiel am Sonntag, 6.Mai, eine Führung durch die seit zwei Monaten laufende Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus bei der die Besucher ein neues brandaktuelles Bild in Augenschein nehmen konnten.

Die Kuratorin Ingrid Fricke und der Maler Hans Herbert Hartwieg hatten das Gemälde „MarsCuriosity Ordensspange“ vor einigen Tagen gegen „The Dance around the reverse Square..“, ebenfalls von Hartwieg, eingewechselt.

Während der Ausstellung „Lichtblicke – Faszination Holografie“ hat die Galerie im Alten Rathaus dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22.


Meerjungfrauentag im Prienavera Erlebnisbad

Märchenhaftes Schwimmvergnügen

Spendenscheck

Eine Märchenfigur, die wohl die meisten kennen und lieben, ist die kleine Meerjungfrau. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein Mensch zu sein. Wohingegen einige Badbesucher im Prienavera Erlebnisbad genau vom Gegenteil träumen und nur allzu gerne ihre Beine gegen eine Schwanzflosse tauschen würden. „Mermaiding“, also Meerjungfrauen-Schwimmen, heißt der Trendsport aus Amerika und ist bis nach Prien geschwappt. Wie von den Sirenen gelockt waren rund 400 Gäste, trotz des schönen Frühlingswetters, am Samstag, 14. April 2018 gekommen um gemeinsam den „Meerjungfrauentag“ im Prienavera Erlebnisbad zu feiern. „Flossen, die tragen nicht allzu weit, denn man braucht Beine zum Springen, Tanzen, um zu spazieren“ singt die Disney-Zeichentrickfigur „Arielle“. An dem Satz ist etwas Wahres dran, denn wer denkt, „Mermaiding“ sei bloß ein fantasievolles Rollenspiel, irrt sich. Beim kostenlosen Schnuppertraining um 11 und um 13 Uhr konnten sich die Teilnehmer davon überzeugen, dass es sich hier um eine Schwimmsportart handelt, die es in sich hat. Das Schwimmen mit der Monoflosse ist anstrengend und braucht Übung. Groß war der Andrang gegen 11.30 Uhr bei der Autogrammstunde mit Buchvorstellung von Daniela Rodler, Deutschlands bekanntester Profimeerjungfrau. Neben einer Meerjungfrauenschwimmshow des Event-Teams der Münchner Meerjungfrauen Schwimmschule, dem Auftritt von Daniela Rodler um 10.15 Uhr und einem „Meet and Greet“ um 12.30 Uhr konnte man um 14 Uhr an einer Schatzsuche teilnehmen. An dem Verkaufsstand von Magictail konnte man Flossen und diverse Accessoires erwerben. Den letzten Schliff erhielten kleine und große Badenixen in der „Beautyecke“, hier wurden wasserfeste Glitzer-Tattoos aufgemalt. Über 250 Lose wurden für einen guten Zweck verkauft. Zu gewinnen gab es ein Flossenset von Magictail, ein Unterwasser Fotoshooting mit Profifotografen Georg Erdmann, ein gemeinsames Schwimmen mit Profimeerjungfrau Daniela Rodler, eine Flossenverschönerung und zwei Meerjungfrauen-Schwimmkurse mit der Münchner Meerjungfrauen Schwimmschule.

Abschließend fand die Scheckübergabe im Wert von 400 Euro an die Jugendabteilung der Wasserwacht Prien am Chiemsee statt. Der gespendete Betrag war durch die Verlosung und den Flossenverleih zusammen gekommen. Um sich noch lange an den verzauberten Tag im Prienavera Erlebnisbad zu erinnern, konnte man sich von dem Profifotografen Georg Erdmann unter Wasser ablichten lassen. Voraussetzungen für diesen Schwimmspaß waren eine mittlere Schwimmfertigkeit und die Fähigkeit, unter Wasser die Augen offen halten zu können.


Der Frühling ist da - die Gärtner der Prien Marketing GmbH haben alle Hände voll zu tun

Mehr als nur ein grüner Daumen. Mit dem ersehnten Frühling und dem Erwachen der Natur haben die Mitarbeiter der Gärtnerei der Prien Marketing GmbH (PriMa) alle Hände voll zu tun. Sie bauen, sanieren, schneiden, pflegen, bringen Brunnen und Kneippanlagen wieder in Gang und sorgen für ein farbenprächtiges Ortsbild.

Hans-Dieter Hohndorf an der Freibühne Kurpark

Der Frühjahrsflor hält Einzug in der Marktgemeinde Prien – jetzt sind Gerhard Schmidbauer, Leiter der Gärtnerei, und sein Team, bestehend aus acht Mitarbeitern der PriMa, ganz besonders beschäftigt. Bereits am Ortseingang von Bernau kommend, wird man von einer Verkehrsinsel mit einem Meer von Narzissen und Violen empfangen. Mit ihren bunten Blütenblättern erfreuen sie so manchen der vorbeikommenden Fahrer. Bevor die Hauptsaison eröffnet wird werden auf weiteren Verkehrsinseln, in vielen Blumenbeeten und fast hundert Pflanzschalen im Ort und an den Schären 20.000 verschiedene Sorten an Früh- und Spätblühern gepflanzt. Hans-Dieter Hohndorf, seit bereits sechzehn Jahren bei der PriMa als Gärtner beschäftigt, ist für das Anlegen der Beete verantwortlich. Über 5.500 Frühlingsboten wollen dieser Tage ihren Platz in den öffentlichen Beeten der Marktgemeinde finden. Ein beliebter Klassiker ist das Stiefmütterchen, welches mit seinen leuchtenden Blüten über mehrere Wochen hinweg begeistert.

„Bei so vielen Farbtupfern kommt die gute Laune von allein“, so Hohndorf während er die Blumenkästen an der Freilichtbühne im Kurpark bestückt. Doch was gepflanzt wird, will auch gepflegt sein und so dürfte sichergestellt sein, dass den Gärtnern der PriMa in den kommenden Monaten die Arbeit nicht ausgehen wird.

Harald Irlacher an der Kneippanlage im Eichental

Das Aufgabengebiet der Männer mit den grünen Daumen zeigt sich aber auch an anderer Stelle: Derzeit werden die drei Kneippanlagen auf Vordermann gebracht – nach dem Frühjahrsputz und der Befüllung können sich Besucherinnen und Besucher spätestens Anfang Mai bis Mitte Oktober am Wassertreten erfreuen. Dem aufmerksamen Betrachter sind die restaurierten Parkbänke nicht entgangen.

In den Wintermonaten haben die Angestellten der Tochtergesellschaft der Marktgemeinde – neben ihrem Einsatz im Winterdienst, auf den Christkindlmärkten, in den Veranstaltungssälen und in der Galerie im Alten Rathaus – 100 Sitzflächen der rund 450 Bänke im Ort geschliffen und neu lasiert. „Unsere Arbeit ist so vielseitig wie das Wetter nach dem wir uns tagtäglich zu richten haben – Eintönigkeit und Langeweile kommen dabei auf keinen Fall auf“, sagt Gerhard Schmidbauer, Leiter der Gärtnerei.


Der Frühling ist da

Auftakt für die Radl-Saison am Chiemsee.

am [[http://www.chiemgau-wiki.de/chiemsee-umrundung|Chiemseeradweg]] auf dem Weg zur Hirschauerbucht

Am zweiten Aprilwochenende präsentierte sich der Frühling im Chiemgau endlich mit blauem Himmel und viel Sonne. Für die Radlfahrer war das ein schöner Auftakt für die Radl-Saison und es war schon wieder einiges los am Radweg rund um den Chiemsee .





Erste Frühjahrsimpressionen vom Chiemsee nach langen Frosttagen

der Chiemsee in Prien am 1.Sonntag im März

Der Winter endet am Chiemsee mit frostigen Temperaturen. Die ersten warmen Sonnenstrahlen am ersten Märzwochenende lassen ihn aber in vielen reizvollen Stimmungen erscheinen.




„Bankerl-Schnitzeljagd“ in Aschau

Aschau i.Chiemgau

Aschauer „Schnitz für Kids“: Bankerl-Schnitzeljagd im Bankerldorf Aschau

Mit der „Schnitzeljagd“ motiviert die Tourist Info Aschau ihre jungen Prientaler Gäste zum Wandern.

Passend zum touristischen Jahresmotto 2018 „Da Woid“ und zum 5-jährigen Bestehen des „Bankerldorfes“ Aschau i.Chiemgau können nun die beliebten hölzernen Themenbänke auf völlig neue Art und Weise entdeckt werden. Mithilfe der neu ausgearbeiteten „Bankerl-Schnitzeljagd“ kann man Aschau i. Chiemgau durch einen ganz neuen Blickwinkel sehen und sich auf eine spannende Erkundungstour auf den Aschauer Bankerlweg machen. Wo findet man das Glück bzw. was hat Schokolade mit einer Bank gemeinsam, all dies gibt es bei diesem neuen Angebot zu erfahren. Über 20 ausgefallene Sitzgelegenheiten mit dazu passend bezogenen Fragen, können sowohl Erwachsene als auch Kinder, auf einem leichten und gemütlichen 3,5 km langen Spaziergang durch den Ortskern des Bankerldorfes vorfinden.

Die kostenlose Bankerl-Schnitzeljagd gibts unter www.aschau.de zum Download.

Die Kinder holen sich die „Schnitzeljagd-Ausrüstung“ in der Tourist Info Aschau i.Chiemgau, Telefon: 08052/90490 ab.


Buchtipp: Auf den Bergen wohnt die Freiheit

Johanna Bauer, Auf den Bergen wohnt die Freiheit

Johanna Bauer, „Auf den Bergen wohnt die Freiheit“

Sennerinnen in den bayerischen Alpen – früher und heute
Hardcover, 224 Seiten, opulent bebildert

Ein unterhaltsames und informatives Buch mit informativen Hintergrundtexten und außergewöhnlichem Bildmaterial aus privaten Familienalben.

In den bayerischen Alpen, im Tiroler und im Salzburger Land war die Bewirtschaftung der Almen im Sommer schon seit jeher in Frauenhand. Neben „Übriggebliebenen“, also ledigen älteren Frauen, waren es vor allem die jüngeren Töchter der Bauern, die gerne die Almarbeit übernahmen, schließlich bot das Leben auf der Alm eine der wenigen Möglichkeiten, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Auf den Bergen fanden die Frauen ihren Freiraum - fast schon eine frühe Form der Emanzipation. Auch heute ist die Alm wieder zum Sehnsuchtsort für Frauen geworden. Leben und arbeiten in und mit der Natur, hoch droben in den Bergen, ist ein Traum für viele. Sie verbinden damit Vorstellungen von Ruhe, Abgeschiedenheit, Ursprünglichkeit und Freiheit.

Was aber ist eigentlich eine Alm? Was ist dran am Mythos vom freien Leben im Einklang mit der Natur. Wie steht es um das Klischee der schönen Sennerin und der Sache mit „Auf der Alm da gibts koa Sünd“? Wie funktioniert der Alltag auf einer der 1400 bayerischen Almen? Wie verkraftet man die vielen Gefahren in den Bergen wie Unwetter oder Probleme mit dem Vieh?

Johanna Bauer, Journalistin und selbst seit einigen Jahren den Sommer über als Sennerin aktiv, gibt Antworten auf die vielen Fragen. Alteingesessene Almerinnen, auch solche jetzt im Ruhestand, kommen ebenso zu Wort wie moderne Aussteigerinnen und erzählen von ihren Erfahrungen, von harter Arbeit, großer Verantwortung und karger Unterkunft, aber auch von der Schönheit der Berge, dem erfüllenden Umgang mit den Tieren und von dem einmaligen Gefühl, Herrin auf der Alm zu sein.

zum Online-Shop Sankt Michaelsbund


Winterimpressionen aus dem Chiemgau

im Dezember 2017 nahe der Frasdorferhütte: Blick hinüber zur Kampenwand

Der Winter ist am Chiemsee eimgekehrt. Schnee und Eis - wie im Januar dieses Jahres - als der Chiemsee teilweise zugefroren war - lassen das Land in vielen reizvollen Stimmungen erscheinen.



Neue Exponate im Alten Schloss Herrenchiemsee

Schloss Herrenchiemsee

Bayerische Schlösserverwaltung präsentiert Porträts der Herrenchiemseer Dompröpste Ulrich Mengelschrol, Ulrich Stocker und Martin Burckhard, des Chorherrn Johann Baptist Dyrr und eines Bischofs von Chiemsee, Johann Franz von Preysing (im Amt 1670 – 1687).

Das Augustiner-Chorherrenstift auf Herrenchiemsee, auch Altes Schloss genannt, ist um fünf Ausstellungsstücke aus dem 16. und 17. Jahrhundert reicher: Ab sofort präsentiert die Bayerische Schlösserverwaltung hier Porträts von Herrenchiemseer Dompröpsten, eines Chorherrn und eines Bischofs von Chiemsee.

Das 1672 von Franz de Neve gemalte Bischofsporträt stellt eine Dauerleihgabe der Vereinigung der Freunde von Herrenchiemsee e.V. dar, die schon etliche historische Stücke aus Dom und Kloster als Dauerleihgaben dem Museum zur Verfügung gestellt hat. Die vier Porträts der Dompröpste und des Chorherrn sind Dauerleihgaben des Diözesanmuseums der Erzdiözese München und Freising und wurden auf Kosten der Freunde von Herrenchiemsee restauriert.

Die fünf Gemälde sind wichtige Zeugnisse der Geschichte des Augustiner-Chorherrenstifts: Sie berichten vom Status Herrenchiemsees als Bischofssitz und zeigen den Bischof und seine Vertreter, die Vorsitzenden des Domkapitels.

Das Kloster Herrenchiemsee wurde um 640 gegründet und ist damit Bayerns erstes und ältestes Kloster. Nach Zerstörungen wurde es 1125 als Augustiner-Chorherrenstift wiederbelebt. Das Bistum Chiemsee wurde 1216 durch den Salzburger Erzbischof Eberhard von Regensberg als Suffraganbistum begründet. Der Bischof von Chiemsee war Lehensmann des Erzbischofs von Salzburg und wurde von diesem nominiert, konfirmiert, konsekriert und investiert. Dadurch fungierte der Chiemseer Bischof als persönlicher Weihbischof des Erzbischofs, von dem er auch weitere Aufgaben auferlegt bekam. Die Augustiner-Chorherren des Klosters Herrenchiemsee bildeten das neue Domkapitel, aus Chorherren wurden also Domherren, und der Stiftspropst wurde zum Dompropst, der zugleich Archidiakon der Diözese war und territoriale Verwaltung und Gerichtsbarkeit ausübte. Als Folge der Säkularisation in Bayern wurden das Augustiner-Chorherrenstift 1803 und das Bistum Chiemsee 1808 aufgelöst. Kirche, Kloster und Insel wurden an Private verkauft und wechselten mehrfach die Besitzer. Dadurch wurde auch die Ausstattung von Dom und Kloster weit verstreut. So ist es ein wichtiger Zuwachs, dass seit kurzem die fünf historischen Gemälde im Museum des Alten Schlosses präsentiert werden können.


Frühherbstliche Impression vom Kailbacher Winkel

am Badesteg in Kailbach

Die Zeit sommerlicher Badefreuden ist vorbei, Ruhe und Stille ist am Chiemsee eimgekehrt. Spätsommer- und Frühherbsttage lassen den Chiemsee jetzt in reizvollen Stimmungen erscheinen, so wie auf diesem aktuellen Bild vom Kailbacher Winkel.





Wikinger-Schiff „Freya“ weiter am Chiemsee unterwegs

„Freya“ am neuen Steg im Heimathafen beim Schramlbad

Seit Anfang August ist der Chiemsee um eine Touristenattraktion reicher: das Wikingerschiff „Freya“ aus dem Kinofilm „Wickie auf großer Fahrt“, das 2016 während der Wikinger-Ausstellung vor dem Rosenheimer Lokschuppen stand, fährt jetzt über das bayerische Meer.

Bis zu 40 Passagiere können an einer Fahrt über den See teilnehmen. Heimathafen ist der Badeplatz Schraml.

Seit der ersten Fahrt Anfang August haben sich die Fahrten zu einer echten Attraktion entwickelt. Auch Betriebe buchen das Wikingerschiff gern, denn FREYA bietet auch ein Teamerlebnis, weil die Passagiere selbst Hand anlegen und unter Kommando rudern dürfen. Und neben der traumhaften Kulisse erfährt man auch viel über die Seefahrtgeschichte der Wikinger und ihren Bootsbau.

„FREYA“ soll auf große Fahrt gehen bis der Chiemsee zugefroren ist.



Seit 10 Jahren Ringbuslinie um den Chiemsee

der Chiemsee in Prien

Seit 10 Jahren gibt es rund um den Chiemsee eine Ringbuslinie. Die roten Busse mit Radanhänger verkehren in den Sommermonaten fünfmal täglich. Mit der Ringlinie erreicht man auch die Anlegestellen der Chiemseeschifffahrt in Prien-Stock, Gstadt, Seebruck, Chieming, Feldwies und Bernau-Felden.

Die barrierefreien Busse der Chiemsee-Ringlinie fahren noch bis Oktober täglich, die Mitfahrt ist für Gäste mit Kurkarte kostenlos.

Eine Broschüre „Rund um den Chiemsee – mit der Chiemseeringlinie Wandern, Radeln, Natur & Kultur erleben“ gibt es in allen Touristinformationen.




SalzAlpenSteig bei der Wahl zu Deutschlands schönsten Wanderwegen auf dem 3.Platz

der SalzAlpenSteig bei der Staudacheralm


Bei der Wahl zu Deutschlands schönsten Wanderwegen wurde der SalzAlpenSteig hinter dem Sieger Saar-Hunsrück-Steig und dem FrankenwaldSteig respektabler Dritter.

Der SalzAlpenSteig, ein grenzüberschreitender Premium-Weitwanderweg mit insgesamt 230 km und 18 Tagesetappen, folgt den Spuren des „weißen Goldes“ von Prien a.Chiemsee über Bad Reichenhall, Berchtesgaden und den Salzburger Tennengau bis in die Welterberegion Dachstein-Salzkammergut.

Rund um den Leitweg mit einer breiten Auswahl an Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten wurde zusätzlich ein Netz aus 26 Rundtouren, den SalzAlpenTouren, geschaffen.


Sachrang und Schleching sind jetzt Bergsteigerdörfer

der Geigelstein (links), einer der aussichtsreichsten Chiemgauberge und Verbindungsglied zwischen den beiden neuen Bergsteigerdörfern


Festakt auf der Prienerhütte


Die beiden Bürgermeister Peter Solnar aus Aschau und Sepp Loferer aus Schleching unterzeichneten im Rahmen eines Festaktes auf der Priener Hütte unter dem Geigelstein in Anwesenheit der beiden Ministerinnen Ilse Aigner und Ulrike Scharf die Deklaration des Deutschen Alpenvereins (DAV). Damit sind die beiden Dörfer nach Ramsau das zweite und dritte Bergsteigerdorf in Deutschland.


Priener Bockerl

Priener Bockerl

CHIEMSEE-BAHN WURDE 130: das bei den Touristen äußerst beliebte „Priener Bockerl“, das vom Bahnhof Prien zum Chiemseehafen in Stock zuckelt, feiert Jubiläum. Vom 23.- 25. Juni fand deswegen ein Aktionswochenende mit vielen Attraktionen wie u.a. Führerstandsfahrten auf der Lok, Fahrten mit historischen Omnibussen, Kindereisenbahn, Oldtimer PKW und LKW oder speziellen Raddampferfahrten am Bahnhof der Chiemsee-Bahn sowie im Hafengelände der Chiemsee-Schifffahrt statt.



Biber wieder aktiv an der Prienmündung


wird wohl bald in die Prien fallen!


An der Prienmündung geht es dem nächsten Baum an den Kragen. Die Biberfamilie, die seit Jahren in Rimsting zwischen Prien und dem Greamandlweiher und entlang der Prien im Bereich des Badeplatzes Rimsting am Werk ist nagt wieder an einem Stamm. Da die Biber nachtaktiv sind, bekommt man sie allerdings nicht leicht zu sehen. Nur in der Dämmerung hat man die Chance, einen vor die Kamera zu kriegen.





Übung der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei Traunstein am Hausbachfall


Bergung des Abgestürzten


Am 6.Oktober führte die alpine Einsatzgruppe der Polizei Traunstein eine spektakuläre Übung am Hausbachfall in Reit im Winkel durch.



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