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Ausstellungen im Chiemgau


Studioausstellung „Das öde Haus“ im Bauernhausmuseum Amerang

kolorierte Federzeichnung von Stefania Peter

Ausstellung kolorierter Federzeichnungen der Künstlerin Stefania Peter im Bauernhausmuseum Amerang bis 8.November

Die Künstlerin Stefania Peter war fasziniert, wenn sie die zahlreichen alten, fast dem Verfall preisgegebenen Häuser in der Region erblickte. Als sie diese verlassenen Häuser im Chiemgau sah, wusste sie: Ich muss sie zeichnen.“ Mit spitzer Feder bannte sie verlassene historische Bauernhöfe, Wirtschaftsgebäude aber auch Bürger- und Handwerkerhäuser auf Papier.

Ihre kolorierten Federzeichnungen sind in der Studioausstellung „Das öde Haus“ in den Räumen der Furthmühle zu bewundern. Die Sammlung von sterbenden oder wiederbelebten Gebäuden zeichnet ein poetisches Abbild der ländlichen Kulturlandschaft.

Studioausstellung in der Furthmühle im Bauernhausmuseum Amerang (17. Juni bis 08. November 2020)



Ausstellungen im Kronasthaus

das Kronasthaus in Prien

Kultur trifft Genuss: Neueröffnung im KronastHaus

Als Tochtergesellschaft der Marktgemeinde hat die Prien Marketing GmbH (PriMa) Anfang Dezember 2019 den Betrieb des kleinen aber feinen Museums im sorgfältig sanierten KronastHaus auf dem Priener Marktplatz übernommen. Es ist eines der ältesten Häuser Priens und hat seinen Ursprung 1598. Seine heutige Gestalt mit der aufwendigen Fassadenmalerei geht bis auf das Jahr 1784 zurück. Die Geschichte des Hauses ist geprägt durch das Kistlerhandwerk der Familie Kronast - hier wurden Möbelstücke und Interieur in bester Handwerks Kunst aus Holz gefertigt. Fast 300 Jahre blieb das Haus im Besitz dieser Familie. 2003 erwirbt der Priener Hans-Georg Lohr das Haus und restauriert es aufwändig, um seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wozu es durch seinen plötzlichen Tod 2004 nicht mehr kam. Nach wechselnden Besitzverhältnissen in den letzten Jahren hat es, dank einer Schenkung von den Kunstliebhabern Brigitta und Eberhard Abé, der Markt Prien, durch den Ersten Bürgermeister Jürgen Seifert, im Jahr 2017 erworben. Darüber hinaus hat das Ehepaar Abé der Gemeinde eine umfangreiche Kunstsammlung mit 85 Ölgemälden und zahlreiche Federzeichnungen von Hugo Kauffmann übereignet. „Die Sammlung Abé stellt einen unschätzbaren Wert für die Allgemeinheit dar und hat nun im ersten Stock des geschichtsträchtigen Gebäudes einen dauerhaften Ausstellungsplatz gefunden“, freut sich die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner. Diese Bilderschau umfasst Werke von Hugo Kauffmann und weiterer bedeutender Maler der Region um den Chiemsee. Kauffmann, der von 1844 bis 1915 lebte, führte seine meist kleinformatigen Bilder sehr detailgenau aus. Aus seinen Arbeiten spricht die Idylle des einfachen Lebens, die von jedermann nachvollziehbar war und dem Genremaler bereits zu Lebzeiten großen, auch internationalen Erfolg, beschied. Zudem sind seine Bilder mit reichlich Situationskomik gewürzt, die das Betrachten bis auf den heutigen Tag so unvergleichlich amüsant macht. Klein aber fein - dieses Motto zieht sich durch das gesamte KronastHaus. Im Erdgeschoss lädt die gemütliche Café-Bar „Scherzl“ der Brüder Christoph und Luitpold Müller - ebenfalls Inhaber der Priener Ortsbäckerei Müller - mit hausgemachten Köstlichkeiten, einem guten Fassbier und ausgewählten Weinen zum Verweilen ein. Mit der Übernahme des KronastHauses möchten die beiden Betreiber den Ort weiter beleben und einen neuen Treffpunkt sowie kulturellen Anziehungspunkt mit Rahmenprogramm im Herzen von Prien schaffen.

Die Öffnungszeiten der Dauerausstellung im KronastHaus sind im Advent samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Das Scherzl hat dienstags bis donnerstags von 16 bis 23 Uhr, freitags und samstags von 12 bis 24 Uhr sowie sonntags von 12 bis 23 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter www.kronasthaus.de



Modellauto-Museum in Bernau

Freuen sich riesig über die Fertigstellung des Museums: (von links) Bürgermeister Philipp Bernhofer, Initiator Thomas Schneider und die Stiftungsvorstandschaft mit Günther Moog, Hans Krämmer und Gertrud Kosatschek bei der Eröffnung des Modellbau-Museums in Bernau

Am 13.April 2019 konnte im Beisein von vielen Gemeindevertretern, der Stiftungsvorstandschaft, dem Architekten, vielen Handwerkern, Arbeits- und Weggefährten, Sammlerkollegen und Freunden aus nah und fern das Modellautomuseum von Thomas Schneider offiziell eröffnet werden, feierlich begleitet von einem Ehrensalut der Bernauer Böllerschützen. In fast eineinhalb Jahren nach dem Spatenstich entstand auf dem Gelände des Wohnmobilstellplatzes neben der von ihm ebenfalls betriebenen Tennishalle ein mit bunten Rechtecken verkleideter Kubus, den er jetzt stolz den Anwesenden präsentieren konnte.

Neben den von Schneider selbst entworfenen und mit viel Liebe zum Detail bestückten Dioramen, wie das „Dänische Dorf“ oder der „Wuppertaler Schwebebahn“, gibt es eine große Anzahl an Glasvitrinen und Schaukästen. Hier kommen „seine Lieblinge“ von Wiking, Schuco, Siku, Matchbox, Märklin oder Lego besonders gut zur Geltung. Eine Ecke des Museums ist als Spielwarenladen aus Omas Zeiten gestaltet, mit Teddys, Barbiepuppen, Dampflok und Registrierkasse von anno dazumal. In der Mitte der Ausstellungshalle befindet sich eine große Autorennbahn mit ferngesteuerten Fahrzeugen.

Geöffnet ist das Modellautomuseum donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.