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Ausstellungen im Chiemgau


Ausstellung „Querschnitt“ im Vivarium Höslwang

Ausstellung Inga Hansen im Vivarium Höslwang

Inga Hansen stellt vom 6. Oktober bis 1. Dezember 2019 im „Vivarium“ in Höslwang neue Exponate auf den Gebieten Malerei und Collagen aus. Unter dem Ausstellungstitel „Querschnitt“ verbergen sich einerseits ein Querschnitt ihres umfangreichen künstlerischen Schaffens der beiden letzten Jahrzehnte, andererseits auch unterschiedliche Stilrichtungen im Genre Malerei und Collagen zum Teil mit ungewöhnlicher Schnitttechnik und verschiedensten Materialien.

In ihrer Arbeit als Malerin entdeckt sie sich immer wieder neu. Ganz nach Temperament und Stimmung arbeitet sie vorwiegend gestisch mit Acryl. Ihre Bilder sind meistens ungegenständlich. Sie vertraut der Ausdruckskraft ihrer Farben, die in der Farbsetzung die Form ergeben. Für Inga Hansen ist Malen Lebensfreude und Raum vergessen, das Entstehende betrachten, verwerfen und dann Schicht für Schicht zwischen Fülle und Reduktion entscheiden. Außerdem liebt sie Collagen in formaler Strenge und geometrischen Formen, mal mit gefundenen Naturmaterialien oder auch Papierstreifen.

Selten haben ihre Bilder Titel. Der Betrachter kann sich mit eigenen Emotionen und Erlebnissen individuell darauf einlassen. Inga Hansen ist Mitglied des Kulturfördervereins Prien sowie des AK68, Wasserburg.

Zur Vernissage im „Vivarium“, Cafe / Bar / Restaurant, in 83129 Hösiwang, Schönbrunner Straße 1, wird eingeladen am Samstag, den 5. Oktober, um 16.00 Uhr. Die Künstlerin und ihr Werk werden in Form eines Interviews den Gästen vorgestellt.

Die Ausstellung ist geöffnet vom 6. Oktober bis 1. Dezember 2019, mittwochs bis samstags von 14 bis 24 Uhr, sonntags und feiertags von 10 bis 24 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Text und Bild: Kulturförderverein Prien am Chiemsee


keetman – fotografie & musik

Fotografie von Peter Keetman Bildrechte: F.C. Gundlach Stiftung

Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus von Sonntag, 29. September bis Sonntag, 12. Januar - Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Von Sonntag, 29. September 2019 bis Sonntag, 12. Januar 2020 ist das Werk des international bekannten Fotografen Peter Keetman und seiner Schwester, der Komponistin und Mitautorin des Orff-Schulwerks, Gunild Keetman zu sehen und zu hören. Deren Werk sowie die fotografischen Arbeiten ihres Vaters Alfred Keetman und die Fotografien von Nikolai Molodovsky, dem Schwager der beiden, sind Zentrum der Familien-Retrospektive “keetman – fotografie & musik - eine „priener“ künstlerfamilie“. Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Am Sonntag, 29. September, 13. Oktober, 17. November, 8. Dezember 2019 und 12. Januar 2020 kann man jeweils um 14.30 Uhr an einer einstündigen Führung mit der Ausstellungskuratorin Michaela Thomas und dem Fotografen Mathias Stampfl teilnehmen (eine Anmeldung ist nicht erforderlich, regulärer Eintritt zzgl. Aufpreis Führung). Auf Anfrage sind Sonderführungen möglich. Der Vortrag im Rahmen der „Priener Weißblauen Nacht“ am Mittwoch, 2. Oktober um 18 Uhr behandelt bei einer kurzweiligen Führung die Arbeit der drei Fotografen. Zudem erhalten Besucher von Michaela Thomas und Musikpädagogin Dr. Cornelia Fischer einen Einblick in das Schaffen der Komponistin Keetman. Außergewöhnlich werden die Workshops „Kinder machen Kunst“ am Freitag, 4. und Dienstag, 29. Oktober, jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr. Bei einer kindgerechten Führung zu den Besonderheiten der Ausstellung begeben sich die kleinen Galeriebesucher in die Welt der Fotografie. Angeregt von den Arbeiten der Künstlerfamilie machen sich die Kinder anschließend selbst ans Werk. Unkostenbeitrag fünf Euro. Anmeldung unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt (geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren). Am Sonntag, 3. November gibt es um 11 Uhr eine Matinee zu der Installation „Lifting“ im Erdgeschoss der Galerie mit Mathias und Helga Stampfl. Der Enkel von Xaver Stampfl, der Künstler Mathias Stampfl, führt heute die Foto-Passion seines Großvaters fort. Mit seinen ausgestellten Fotografien schließt sich der Kreis „Foto Verlag Keetman - X. Stampfl“. Ein weiterer Workshop für Kinder ist am Mittwoch, 20. November ab 11 Uhr. Bei „Kinder machen Musik“ mit dem „Orff-Schulwerk“ erhalten Eineinhalb- bis Dreijährige gemeinsam mit den Eltern sowie Drei- bis Neunjährige, aufgeteilt in zwei Altersgruppen, eine musikalische Schnupperstunde. Anmeldung unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, die Teilnehmerzahl der drei Gruppen ist jeweils auf zehn Kinder begrenzt. Am Sonntag, 17. November um 11 Uhr erwartet Galeriebesucher eine Musik-Matinee mit Studierenden und Lehrenden vom Salzburger Mozarteum, Orff Institut. Gespielt werden Kompositionen von Gunild Keetman unter anderem der „Gassenhauer“.

Während der Ausstellung „keetman - fotografie & musik“ hat die Galerie im Alten Rathaus dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Geschlossen am 20. Oktober, 24. und 25. Dezember 2019. Zusätzlich an den Feiertagen 31. Dezember 2019 sowie 1. und 6. Januar 2020 für Besucher geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 69050.


Überlebenskünstler an der Baumgrenze

Foto: Robyn Hochrein, Überlebenskünstler an der Baumgrenze

Wegen des großen Interesses um dreieinhalb Wochen bis Mittwoch, 2. Oktober verlängert: Fotoausstellung von Robyn Hochrein in Prien in der Tourist-Info

Große Säuger prägen seit jeher den alpinen Lebensraum. Den natürlichen Einflüssen der Bergwelt ausgesetzt, sind sie in der Lage auch Frakturen und Erkrankungen zu überleben und sich ihrer Umgebung immer wieder anzupassen. Durch hohe Abschusszahlen, wildfreie Zonen und kurze Schonzeiten aber auch durch die intensive Nutzung der Berge für Freizeit und Sport verändert sich vieler Orts die Lebensweise der Wildtiere jedoch dramatisch, ganze Populationen sind akut bedroht.

Robyn Hochrein hält in seinen Bildern auf eindrucksvolle Weise die Überlebenskünstler fest und sensibilisiert so für einen sorgsamen und rücksichtsvollen Umgang mit Flora und Fauna der alpinen Welt.


„Köpfe – Wo ist zu diesem Innen ein Außen“

Köpfe – Wo ist zu diesem Innen ein Außen

Vom 12. Oktober bis 27. Oktober 2019 präsentiert der Künstler Hannes Stellner in seiner neuen Ausstellung „Köpfe – Wo ist zu diesem Innen ein Außen“ in der CHIEMSEEBRUCKgalerie in Seebruck skulpturale und grafische Porträts.

Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 11. Oktober 2019, um 19 Uhr statt. Anschließend hat die Ausstellung montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.










„Als das Kino in die Schule kam…“

Foto: Bauernhausmuseum Amerang

Bis 3. November Ausstellung im Bauernhausmuseum Amerang

Kino in der Schule – das gab es bereits in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts! Das Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern zeigt vom 12. Mai bis zum 3. November 2019 unter dem Titel „Als das Kino in die Schule kam…“ eine Ausstellung über Schulfilmvorführungen im ländlichen Oberbayern von 1926 bis 1929. In der Weimarer Republik erlebte das neue Medium Film eine seiner größten Blütezeiten. Das Wanderkino war sesshaft geworden, und in Stadt und Land entstanden Lichtspielhäuser. Parallel kamen Bestrebungen auf, bewegte Bilder auch im Unterricht und an den Schulen als Lehrmittel einzusetzen.

Die Ausstellungsstation im Bauernhausmuseum Amerang spürt dem Unternehmer Max von Allweyer nach, der mit seinen Vorführungen Volksschulen in Oberbayern besuchte. Im Rahmen seiner Tourneen brachte er Schüler erstmals mit „lebenden Bildern“ in Kontakt. Zu sehen ist unter anderem ein handschriftlicher Programmzettel. Im ersten Teil „Erdkunde“ kam „Die Partnachklamm bei Garmisch im Winterkleide“ zur Vorführung, danach unter dem Titel „Ausland – Europa“ ein Blick in die Schweiz mit „Die Besteigung des Gabelhorns“. Es folgte der zweite Teil „Naturkunde“, der Säugetiere, Reptilien und Vögel präsentierte.

Max von Allweyer beschloss seine Programme in der Regel mit einer Humoreske oder einem Märchen, hier waren es „Puppenspiele für unsere Kleinsten“.

An einer Medienstation können sich die Besucher vergleichbare historische Stummfilme zur Geschichte des Unterrichtsfilms anschauen. „An der Silberküste“ wurde von der Kritik als ein „schöner Naturfilm“ gelobt, dessen „herrliches Wellenspiel das Auge des Beschauers fesselt.“ „Im Zoologischen Garten“, ein früher handkolorierter Film, zeigt eine Aneinanderreihung von Tieraufnahmen, darunter ein Zebra, eine Giraffe und ein „Elentier“, also einen Elch. Das „Mahl der Robben beschließt diesen Streifen. Die „Eisenbahnfahrt von Kandy nach Colombo“ illustriert die exotische Vegetation mit Dschungel und Reisfeldern auf der Insel Sri Lanka im Indischen Ozean.

Ein besonderes Exponat ist der 35mm-Filmprojektor „Optica“ der Firma Bing, hergestellt Mitte der 1920er Jahre. Er war relativ preiswert, leicht zu transportieren und eignete sich deshalb gut für Wander- und Schulkinovorführungen. Lediglich die Lampe benötigte einen Stromanschluss. Angetrieben wurde er von Hand mit Hilfe einer Kurbel. Auch Filmkameras wurden bis zum Ende der 1920er Jahre vorwiegend manuell in Bewegung gesetzt, daher die Redewendung einen „Film kurbeln“. Die Ausstellungsstation im Bauernhausmuseum Amerang gehört zur Sonderausstellung „Eine neue Zeit. Die Goldenen „Zwanziger“ in Oberbayern“, die bis zum 1. Dezember 2019 im Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern zu sehen ist.

Bericht und Foto: Bauernhausmuseum Amerang


Modellauto-Museum in Bernau

Freuen sich riesig über die Fertigstellung des Museums: (von links) Bürgermeister Philipp Bernhofer, Initiator Thomas Schneider und die Stiftungsvorstandschaft mit Günther Moog, Hans Krämmer und Gertrud Kosatschek bei der Eröffnung des Modellbau-Museums in Bernau

Am 13.April 2019 konnte im Beisein von vielen Gemeindevertretern, der Stiftungsvorstandschaft, dem Architekten, vielen Handwerkern, Arbeits- und Weggefährten, Sammlerkollegen und Freunden aus nah und fern das Modellautomuseum von Thomas Schneider offiziell eröffnet werden, feierlich begleitet von einem Ehrensalut der Bernauer Böllerschützen. In fast eineinhalb Jahren nach dem Spatenstich entstand auf dem Gelände des Wohnmobilstellplatzes neben der von ihm ebenfalls betriebenen Tennishalle ein mit bunten Rechtecken verkleideter Kubus, den er jetzt stolz den Anwesenden präsentieren konnte.

Neben den von Schneider selbst entworfenen und mit viel Liebe zum Detail bestückten Dioramen, wie das „Dänische Dorf“ oder der „Wuppertaler Schwebebahn“, gibt es eine große Anzahl an Glasvitrinen und Schaukästen. Hier kommen „seine Lieblinge“ von Wiking, Schuco, Siku, Matchbox, Märklin oder Lego besonders gut zur Geltung. Eine Ecke des Museums ist als Spielwarenladen aus Omas Zeiten gestaltet, mit Teddys, Barbiepuppen, Dampflok und Registrierkasse von anno dazumal. In der Mitte der Ausstellungshalle befindet sich eine große Autorennbahn mit ferngesteuerten Fahrzeugen.

Geöffnet ist das Modellautomuseum donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.


Mumien – Ausstellung im Naturkunde- und Mammut-Museum Siegsdorf

im Mammutmuseum

„Mumien – Archive des Lebens“ – Diesen Titel trägt die Ausstellung, die von 13. April bis 3. Oktober 2019 im Naturkunde- und Mammut-Museum Siegsdorf zu sehen ist.

Sie wurde von den renommierten Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zusammengestellt und in die Räume des Mammut-Museums Siegsdorf in Siegsdorf adaptiert. Am 4. Oktober werden die Mumien dann wieder verpackt, um wenige Tage später in Tokio gezeigt zu werden.

Eine sicherlich einzigartige Aneinanderreihung von Ausstellungsorten: Mannheim – Siegsdorf – Tokio.


„Mumien – Archive des Lebens“

Mumie

Von Samstag, 13. April bis 3.Oktober Ausstellung im Mammut-Museum Siegsdorf

„Mumien – Archive des Lebens“ – diesen Titel trägt die Ausstellung, die von 13. April bis 3. Oktober 2019 im Naturkunde- und Mammut-Museum Siegsdorf zu sehen ist. Sie wurde von den renommierten Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zusammengestellt und an die Räume in Siegsdorf adaptiert. Am 4. Oktober werden die Mumien dann wieder verpackt, um wenige Tage später in Tokio gezeigt zu werden. Eine sicherlich einzigartige Aneinanderreihung von Ausstellungsorten: Mannheim-Siegsdorf-Tokio.